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Der verlorene Brief Mystery Cache

Hidden : 12/31/2016
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Der verlorene Brief


Als Hans Clauert das Spielen nicht lassen konnte und
wieder und wieder sein Geld verlor,
verklagte ihn sein Weib beim Kurfürsten Joachim der Zweite,
der ein Edikt gegen das Falschspiel erlassen hatte.
Der Kurfürst ließ Clauert zu sich kommen,
verhörte ihn zur Sache und übergab ihm
den verschlossenen Befehl an den Hauptmann
Eustachius von Schlieben, dieser solle Clauert
ins Gefängnis werfen, bis der Kurfürst in
einigen Tagen höchstselbst nach Trebbin käme.
Den Brief sollte Clauert eilends überbringen.
Clauert ahnte wohl, das ihm dieses Befehlsschreiben
zum Nachteil gereichen würde.
Er brach das kurfürstliche Siegel und
bat den grade vorbei spazierenden Knaben
ihm den Brief vorzulesen. Als er den Inhalt vernommen hatte,
warf er den Brief in die Spree und ließ ihn schwimmen.
Dann ging er in den Bernauischen Keller im Cöllnischen Rathaus
und ließ sich dort bis zur nullten Stunde
das gute Bernauer Bier schmecken.
Am Ersten des Monats kam der Kurfürst nach Trebbin und
fragte Eustachius von Schlieben,
ob er Clauert noch gefangen hielte. Der Hauptmann
antwortete das er von einer solchen Gefangenschaft
nichts wisse. Da fragte der Kurfürst weiter, ob ihm
Clauert denn nicht den Brief überbracht hätte.
Aber davon wusste von Schlieben noch weniger.
Der Kurfürst ließ Clauert herbei schaffen,
stellte sich sehr zornig und fragte :
„Wo hast Du den Brief gelassen,
den wir dir gegeben haben !“
Clauert antwortete : „Ja, gnädiger Herr,
ist denn der Brief noch nicht hier ?“
Der Kurfürst sagte : „Wie soll er denn hier sein,
wenn du ihn nicht hergebracht hast “ und
wollte wissen wo er den Brief gelassen habe.
Clauert erklärte es ihm :„Gnädiger Kurfürst und Herr,
eure kurfürstliche Gnaden haben mir befohlen,
den Brief sehr eilig nach Trebbin zu bringen.
Nun hatte ich in Berlin und Cölln noch vieles
zu verrichten, so das ich an die sieben Tage lang
noch nicht fortkommen konnte.
Darauf warf ich den Brief in die Spree,
auf dass er voraus schwimme und vor mir ankommen sollte.
Es wundert mich nicht wenig,
dass er wider Erwarten so lange ausbleibt.“
Der Kurfürst schlug mit dem Richterhammer
auf den Tisch und obwohl er schon seinen Ernst
gegenüber Clauert zu gebrauchen willens war,
vermochte vor Lachen nichts zu unternehmen,
sondern ließ ihn laufen .


Los geht’s !
( Wert = ein Wort wie im Text )

N52 10. ABC

Wie heißt der märkische Eulenspiegel mit Vornamen ?
Wert - 37 = A
In welchen Ort fährt der Kurfürst am Ersten des Monats ?
Wert - 61 = B
Wen bat Clauert den Brief vorzulesen ?
Wert - 39 = C


E013 22. DEF

In welchen Fluß warf er den Brief ?
Wert - 61 = D
Was ließ sich Clauert im Bernauer Keller schmecken ?
Wert - 25 = E
Was musste der Kurfürst, obwohl er ernst bleiben wollte ?
Wert - 42 = F


Viel Spaß wünscht zwergdiva !


Additional Hints (Decrypt)

Avpug va qra Fpunpug xenoorya !

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)