Hier mein aller erster Cache. Bitte seit etwas nachsichtig mit mir 
Dies ist ein weiterer kleiner Hin und mit in der Maustadt. Achtung! Hier weiß noch keiner der umliegenden Einwohner über den Geocache Bescheid. Bitte vorsichtig loggen, vielleicht bleibt er ja eine Weile bestehen 
Mit der Errichtung der Bahnlinie von Ulm nach Kempten 1862/63 wurde die Stadt Memmingen in zwei Bereiche geteilt. Auch aufgrund der unterschiedlichen Bedingungen (Geographie, Wasserkraft und Verkehrsanschluss) entwickelten sich die beiden Stadtteile in den folgenden Jahrzehnten sehr unterschiedlich. Vor allem in den östlichen Stadtquartieren lässt sich die wechselvolle Geschichte Memmingen von der Gründerzeit im späten 19. Jahrhundert bis zur Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen nach 1945 sehr gut ablesen.
Schon zur Jahrhundertwende 19./20. konnte der Bedarf an Wohnungen nicht mehr in der Altstadt gedeckt werden. Unternehmer errichteten Wohnhäuser für ihre Arbeiter; für weitere Gebäude sorgten Stadt und Baugenossenschaften. Der starke Anstieg der Bevölkerungszahlen nach 1945 erforderte Baumaßnahmen insbesondere für Flüchtlinge und Heimatvertriebene. Gleichzeitig mit der Auflösung des DP(Displaced Persons)-Lagers in Memmingerberg wurde 1952 die Baltensiedlung an der damaligen Künersberger Straße (heute Münchner Straße) errichtet. In diesem Stadtbereich hatte schon der Generalbaulinienplan Theodor Fischers von 1921 große Flächen für Siedlungs- und Wohnungsbau innerhalb und außerhalb eines neuen nordöstlichen Straßenringes vorgesehen.

Im Gegensatz zu Memmingen-West hatte der Osten von Memmingen, der „jenseits der Bahnlinien“ liegt, eher ein negatives Image. Dem Stadtteil fehlt weitgehend eine Identität, was sicherlich mit der historischen Entwicklung des Stadtteils zusammenhängt. In gewissem Maß dürfte dieses negative Image auch mit dem einst vom Fliegerhorst Memmingerberg ausgehenden Lärm zusammenhängen.