Märchenhafter Februar 2.0 #Frau Holle Traditional Cache
Märchenhafter Februar 2.0 #Frau Holle
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Mit dieser kleinen Serie möchte ich an die wunderschöne Eventserie "Märchenhafter Februar" von 2016 erinnern. Diese wurde in gemeinsamer Arbeit von madamska, Chrom Juwel und Sentahund veranstaltet. Vielen aus dieser Gegend ist diese Eventserie in guter Erinnerung geblieben.
Die Serie fand in den Winterferien statt und jeden Ferientag wurden hier an den unterschiedlichsten Orten mit märchenbezogener Location und Logbuch jeweils ein Märchen erzählt - erst die originale Version, dann noch eine moderne z.T. mit Geocachingbezug.
Jedesmal gab es für Groß und Klein eine Kleinigkeit zu Naschen. Kinder wie Erwachsene hatten hier sehr viel Spaß und langweilig wurde es nie.
Zu diesen Events kamen durchschnittlich 136 Märchenfreunde pro Tag aus nah und fern. Insgesamt wurden 379 verschiedene Cachernamen gezählt, von denen ein Großeil mindestens 11 von 15 Märchen besuchte und dafür eine Urkunde erhielt.
Frau Holle war der Beginn der Reihe und fand am dänischen Bettenlager in Gompitz statt. Als Logbuch diente ein handgesticktes Kissen. Das Märchen wurde von madamska vorgetragen.
✲´*。.❄¨¯`*✲。❄。*。¨¯`*✲ Frau Holle ✲´*。.❄¨¯`*✲。❄。*。¨¯`*✲
Es war einmal eine Witwe, deren Mann entweder an einer Pilzvergiftung oder an den Kochkünsten seiner Frau gestorben war. Die Witwe hatte zwei Töchter. Eine hatte sie mit in die Ehe gebracht, die andere hatte der verblichene Gatte mit in die Beziehung gebracht. Nun war es so dass die Witwe nicht besonders schön war. Und da der Apfel bekanntlich nicht weit Stamm fällt war auch ihre Tochter keine Schönheit. Trotzdem wurde sie von ihrer Mutter verwöhnt. Doch die Stieftochter musste die Drecksarbeit machen. Und weil die Super-Nanny gerade dabei war den sieben Geißlein den Wolfskomplex auszutreiben hatte sie keine Zeit sich um die zerrüttete Familie zu kümmern.
Eines Tages nun saß das Mädchen an der Nähmaschine und nähte die Kleider ihrer Schwester um, die vom Nichtstun immer dicker wurde. Nebenbei schaute sie im Fernsehen eine Debatte wo alle Redner Wohlstand für alle versprachen. Die Sache mit dem Wohlstand kannte das Mädchen, denn seit der letzten Lohnerhöhung zahlte sie mehr Steuern und hatte somit den Wohlstand vergrößert, wenn auch nicht ihren eigenen. Als dann eine Frau im Hosenanzug an das Rednerpult trat und davon sprach wie erfolgreich das Land regiert werde, musste das Mädchen so lachen das sie sich in den Finger stach. Einige Blutstropfen fielen auf das Kleid ihrer Schwester.
So stand das Mädchen auf und lief zum Brunnen, sie wohnte in einer ländlichen Gegend wohin es die Wasserwirtschaft noch nicht geschafft hatte. Als sich nun das gute Kind über den Brunnen gebeugt hatte geschah es das ihr das Kleid aus den Händen rutschte und in den Tiefen des Brunnens versank. Schuldbewusst ging sie zur Mutter. Und die geriet außer sich und befahl der Tochter das Kleid aus dem Brunnen zu holen. So ging das Mädchen zum Brunnen und schaute in die Tiefe wo der Fummel versunken war. Dann erinnerte sie sich das sie mal das goldene Seepferdchen gemacht hatte und sprang in den Brunnen. Und während sie immer tiefer tauchte verlor sie irgendwann die Besinnung.
Als sie wieder zu sich kam fand sie sich auf schönen Wiese wieder und dachte sich: Na nu, hat das mit den blühenden Landschaften doch noch geklappt. Nachdem sie sich ein wenig umgeschaut hatte kam sie zu einem Backofen aus dem schon beträchtlich rauchte. Doch der Rauch kam nicht vom Backofen sondern Häuflein wackerer Männer und Frauen die dort rauchten. Sie kamen alle aus dem schönen Land Bayern. Aus dem Backofen aber stieg dem Mädchen der Duft von frischgebackenem Brot in die Nase. So öffnete sie den Backofen und holte das Brot heraus. Kaum das sie das getan hatte kam ein Herr mit grauen Haaren und ebensolchem Schnauzbart herbei. Er stellte sich als Bundesbankvorstand vor und fragte ob denn keine Migranten in der Nahe wären die diese Arbeit machen könnten. Dann schenkte er dem Mädchen ein Buch mit dem Titel: Das Märchenland schafft sich ab.
Nachdem das Mädchen wieder ein Stück gegangen war stand es vor einem Apfelbaum der voll von Äpfeln war. So schüttelte sie alle Äpfel vom Baum und wollte diese gerade verkaufen. Da kam ein Mann mit wichtigem Gesicht und Aktentasche und klärte sie darüber auf das sie soeben gegen diverse Verordnungen verstoßen hatte. Und wenn sie die Äpfel verkaufen wollte, dann müsste sie den Erlös an den Staat spenden. Da ließ das Mädchen die Äpfel liegen und der Mann kam sich ziemlich veräppelt vor.
So ging sie weiter bis zu einem kleinen Haus kam vor dem eine alte Frau saß. Weil sie nur ein kleine Rente hatte konnte sie sich ihre Zähne nicht machen lassen, aber gerade diese erschreckten das Mädchen so sehr das es fortlaufen wollte: Doch die Frau rief ihr hinterher, dass sie keine Angst haben müsse und versprach ihr Arbeit mit angemessener Bezahlung, das ist ja hier ein Märchen.
Die alte Frau sprach: „Ich habe eine kleine Pension und da müssen die Zimmer jeden Tag gereinigt werden. Ganz besonders müssen die Betten geschüttelt werden.“ So willigte das Mädchen ein und half der Frau, die sich als Frau Holle vorstellte mit bei der Führung der Pension. Jedes Mal wenn sie die Betten aufschüttelte schneite es auf der Erde. Dafür bekam die Frau Holle jedes Mal einen dicken Scheck von einer Streusalzfirma.
So vergingen die Jahre und auch wenn es dem Mädchen, die mittlerweile zur Frau geworden war gut gefiel, so wollte sie doch nach Hause. So saß sie eines Tag mit Frau Holle vorm Haus und sagte: „Ich habe hier schon alle erreicht, erst kürzlich wurde ich zur Miss Märchenland gekrönt. Nun möchte ich nach Hause und sehen was geworden ist.“ Die Frau Holle konnte die junge Frau verstehen und willigte in ihren Wunsch ein. Sie sprach: „Stelle dich unter das Tor, und du sollst deine Belohnung bekommen. Und hier hast du dein Kleid wieder.“ Die frisch gekürte Miss Märchenland schaute auf das Kleid und sagte: „Das ist aber nicht das was mir in den Brunnen fiel.“ Frau Holle lächelte nur und sagte: „Hosenanzüge machen schlechte Politikerinnen, aber Kleider machen Leute.“
Die junge Frau verabschiedete sich und kaum das sie unter dem Tor stand fiel ein Regen aus Gold auf sie herab. Dann kletterte sie wieder in den Brunnen, und weil sie durch das Gold so schwer war ging das Fallen diesmal schneller.
Und ehe sie sich versah stand sie vorm Haus der bösen Stiefmutter.
Die sah ihre Stieftochter und freute sich über den Reichtum. Das Mädchen erzählte auch wie es zu dem Gold gekommen war. Da sagte die Mutter zur anderen Tochter: „Los komm, das kannst du auch. Denk dran wir wollen in Urlaub fliegen und die Ticketabgabe muss auch bezahlt werden.“ So stach sich die Tochter absichtlich in den Finger und ließ einen Tropfen Blut auf ein Kleid fallen. Das warf sie in den Brunnen und sprang sogleich hinterher.
Und auch sie erwachte auf der schönen Wiese. Auch dieses Mal kam der Mann mit dem grauen Schnauzbart wieder. Und er hatte auch wieder ein Buch dabei: Diesmal hieß: Ein Vorstand schafft sich ab. Auch den Backofen war da, nur die Raucher waren verschwunden. Seit ein gewisser Horst S. im Märchenland mitregierte war es vorbei mit der Qualmerei. Das Mädchen holte aber die Brote nicht aus dem Ofen und sie schüttelte auch nicht die Äpfel vom Baum. Aber alles das brauchte sie auch nicht, denn es waren schon einige andere Leute am Werk. Sie trugen Hemden mit der Aufschrift: Arbeit muss sich wieder lohnen. Und ein Mann namens Guido war ihr Aufseher.
Dann kam das Mädchen zum Haus der Frau Holle. Die saß vorm Haus, doch nicht allein. Denn neben ihr saß ein Mann. Frau Holle sprach: „Komm näher mein Kind. Vor dem Mann musst du keine Angst haben. Er ist mein Lebensgefährte und Manager in einem Atomkraftwerk. Wir stoßen gerade auf die Laufzeitverlängerung an.“ Das Mädchen trat näher und fragte an ob sie bei Frau Holle arbeiten könne. Und Frau Holle stimmte zu.
Doch nachdem die ersten Tage vergangen waren wurde das Mädchen faul. Auf der Erde blieb der Schnee und bei Frau Holle der Scheck aus. So konnte sie nicht anders als das Mädchen hinauszuwerfen.
Die aber fragte nach der Belohnung. Doch erst gab ihr Frau Holle die Klamotte wieder. Dann stellte sich das Menschen unter das Tor. Doch statt Gold regnete es Pech und Teer.
So sprang das Mädchen wieder in den Brunnen. Die Mutter war bei ihrem Anblick entsetzt. Doch dann hatte sie Idee. Sie kratzte den Teer von ihrer Tochter und verkaufte ihn an eine Straßenbaufirma. So wurde aus dem Pech dann noch Gold.
Die junge Frau aber die mit Gold überschüttet wurde ging zurück ins Märchenland. Dort heiratete sie einen Prinzen und gebar ihm drei Kinder. Von dem Elterngeld machten sie eine schöne Reise. Und wenn sie nicht gestorben sind, so reisen sie heute noch.
Quelle: www.sternenfaenger-online.de/Mae4.htm
Zum Cache:
Es wird zum Schluss einen Bonus geben. Dazu solltet ihr die Fragen zu den Märchen beantworten.
Damit ihr dann auch noch vernünftige Koordinaten bekommt, ist in jedem Cache ein zweiter Hinweis versteckt. Bonusfrage:
Wieviele männliche Figuren sind beim zweiten Besuch in der Welt von Frau Holle?
Additional Hints
(Decrypt)
pn. 0,70z Uöur
Ovggr ornpugrg, qnff vue vz Jnyq frvq haq qvr Xbbqf fcevatra xöaara.
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