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Tangram, Römer und Germanen Mystery Cache

Hidden : 5/5/2017
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Die Römer haben es nie vermocht dauerhaft in Germanien Fuß zu fassen. Jetzt ist endlich klar warum!


Viele von uns haben in der Schule gelernt, dass die Römer im Altertum den Rhein nicht dauerhaft überschreiten konnten. Auch heute noch wird gerätselt, warum es letztendlich nicht dazu gekommen ist, dass die Römer gegen die Germanen siegen konnten, waren die Germanen doch in viele Stämme unterteilt und man sollte meinen, dass sie einer organisierten Armee wie den römischen Truppen nicht viel entgegenzusetzen gehabt hätten. Aber - weit gefehlt.

Neueste archäologische Ausgrabungen zeigen, dass sich im weiteren Gebiet um Novesium (dem heutigen Neuss) eine fast unglaubliche Geschichte zugetragen hat, die letztlich den Ausschlag gab, dass die Römer den Rhein niemals überschreiten wollten. Sie fürchteten sich sogar so sehr vor den Germanen, dass sie den Limes bauen mussten. Es ist nicht verfehlt zu behaupten, dass im Lichte der neuen Erkenntnisse die Römer mit samt ihrem Reich untergegangen sind, weil sie in die Defensive gegangen sind und die Germanen in Ruhe gelassen haben. Die Schlacht am Teutoburger Wald in der Varus mit seinen Legionen so kläglich unterging war nur ein kleines Vorspiel im großen Schauspiel des Unterganges Roms, weil die römischen Kaiser um die Zeitenwende herum entschieden haben, Germanien in Frieden zu lassen.

Was war geschehen? Warum war der Rhein für die Römer eine schier unüberwindbare Grenze geworden?

In der Tat hatten die Römer begonnen Spione anzuwerben, die bei den Germanenstämmen mehrere Aufgaben übernehmen sollten. Zunächst sollten sie Zwietracht bei den Germanen sähen, dann aber auch ausspionieren, wie es um die Verteidigungsbereitschaft und Kampfkraft der germanischen Stämme stehe. Dazu wurden, wie immer bei den Geheimdiensten alle Methoden verwendet, die sich anboten. Unzufriedene wurden mit Geld bezahlt, Erpressbare wurden erpresst - auch vor Meuchelmord und Verschleppung machten die Römer nicht halt. Dennoch gaben sie klein bei, als Guntrich, ein Kämpfer der Brukterer, überwältigt wurde. In seinem Gepäck fand der römische Oberbefehlshaber Gaius Batavus ein Spiel und eine Vase.

Das Spiel ist uns allen heute noch bekannt und heißt Tangram. Es geht darum, mit einigen geometrischen Plättchen Figuren zu legen, die als Silhouette vorgegeben werden.

Bei der Vase handelte es sich um eine chinesisches Keramikgefäß aus der frühen Han-Dynastie, die wir heute auf etwa 50 v. Chr. datieren können.

Hier ein Bild der Vase: Die Vase aus der Han-Dynastie

Die Vase enthielt dutzende von Steinen, die ähnlich wie unser heutiges Tangram Spiel gestaltet waren und wie Guntrich freimütig zugab, dazu dienten, geheime Botschaften zu verfassen, die zu den Alliierten nach China und in die Mongolei gebracht wurden. Für Gaius Batavus wurde sehr schnell klar, dass die Germanen es vermocht hatten, einen mächtigen Verbündeten im Osten zu finden. Guntrich erklärte, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein mehr als 1000 Legionen umfassendes chinesisches Heer (das sind etwa 5,5 Millionen Mann) über das heutige Weißrussland, Polen und Deutschland zur Unterstützung der Germanen einmarschieren solle. Man habe den Freunden aus dem Osten versprochen, dass sie das gesamte Römische Reich plündern und erobern dürften, wenn man die germanischen Freunde verteidige und sei vor kurzem mit den Völkern aus dem Osten zu einer Einigung gekommen.

Zum Beweis, und weil die chinesischen Freunde der Germanen sich bald auf den Weg machen würden, präsentierte Guntrich den von den Chinesen mit dem Tangram-Spiel erfundenen Geheimcode, so dass sich der Römer vom Wahrheitsgehalt der Behauptungen überzeugen konnte, denn im Gepäck des Germanen befand sich auch ein Papyrus, auf dem die Pläne verschlüsselt aufgezeichnet waren.

Durch eine Unachtsamkeit der römischen Wachen konnte sich Guntrich kurze Zeit später befreien und zu seinem Stamm zurückkehren. Was die Römer nicht wussten: an der Geschichte war gar nichts dran. Die gesamte Idee hatten die Germanen während eines mehrtägigen Festes entwickelt, als alle verkleidet waren, und als bei einem ausschweifenden Gelage mit obergärigem Met niemand mehr wirklich nüchtern gewesen war.

Die Vorstellung, einer solch großen Armee gegenüberzustehen, war für die Römer allerdings ein Wendepunkt in ihrer Strategie. Sie begannen nun von aktiver Ausdehnung ihres Reiches umzuschalten, auf eine Defensivstrategie, in der sie nur noch darauf bedacht waren, ihre eroberten Provinzen zu halten. Wir alle wissen, wohin das letztendlich führte, denn kaum 500 Jahre später war das römische Reich zerfallen. Wie man an diesem Beispiel sehr schön sehen kann, können nicht nur Schwerter die Welt verändern, sondern auch glaubwürdige Lügen.

Der besagte Papyrus ist über die Jahrtausende hinweg verloren gegangen, aber durch eine glückliche Fügung wurde am Niederrhein eine weitere chinesische Vase gefunden, die völlig unversehrt und gut versiegelt, tief im Boden die Zeiten überdauert hatte. In ihr fand sich ein weiteres Geheimdokument mit besagtem Code, der aber leider bis heute von keinem Kryptologen entschlüsselt werden konnte.

Es wird vermutet, dass das Dokument als weiteren "Beweis" für Guntrichs Angaben den vorgeblichen Treffpunkt der imaginären Armeen beim heutigen Willich in der Nähe von Neuss, dem früheren Novesium bezeichnen soll und dass dieses Dokument, von Gaius Batavus mit Guntrichs Hilfe entschlüsselt werden konnte. Vermutlich findet sich am Treffpunkt ebenfalls eine blumendekorierte chinesische Vase, wie die oben gezeigte.

Aber, wie bereits gesagt, konnte der Code bisher nicht entschlüsselt werden.

Wir präsentieren hier auf dieser Seite erstmals eine Kopie des Dokumentes, weil wir glauben, dass die versammelte Genialität der heutigen Geocacher möglicherweise Hinweise auf die Lösung oder die Lösung selbst bringen könnte.

Es wäre doch schön, wenn es gelänge, die überlieferte Geschichte zu bestätigen und wenn der vorgebliche, Treffpunkt der germanischen und chinesischen Armeen entdeckt werden könnte.

Hier also nun das Dokument (Das Laden dauert etwas, also bitte etwas Geduld):

Bild1Groß

Bild2Groß

Bild3

Und für alle die erst die Lösung überprüfen wollen:

GeoChecker.com.

Additional Hints (Decrypt)

Orfgvzzg uäggr Tbrgur frvar oreüuzgra yrgmgra Jbegr orv qre Yöfhat qrf Eägfryf rorasnyyf trfntg, uäggr re qvr Oyäggre zvg qrz Eägfry ibe Nhtra trunog.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)