Skip to content

Die verschwundene Burg Traditional Cache

Hidden : 2/3/2017
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Ein kleiner Tradi, der an einen historischen Ort führt. Bitte einen Stift mitbringen!

Ausgrabungen 1969/70 und 1979 haben bestätigt, dass hier schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutender Handelsplatz mit Lage direkt an der Elbe gewesen ist. Dies führte zur Gründung der Burgen, von denen heute nichts mehr erhalten ist. Folgendes haben wir hierzu gefunden:


Die verschwundene Burg

 

A small tradi that takes you to a historical place. Please bring a pen!
Excavations in 1969/70 and 1979 have confirmed that this was an important trading centre located directly on the Elbe in pre-Christian times. This led to the foundation of the castles, of which nothing remains today. Here is what we have found:
 

Höhenburg auf dem 50 m hohen Weinberg, früher als Burgberg bezeichnet. Archäologische Grabungen auf dem heute rechteckigen Burgplateau von 100 x 40 m Grundfläche belegen eine slawische Vorgängerbefestigung unter der hochmittelalterlichen deutschen Burg.
 

 

Es wurden fünf aufeinanderfolgende Wallbauphasen des (6.)/ 7. bis 11./12. Jh. festgestellt:

  • Im 6./ 7. Jh. ein Kieswall mit Palisade, ein Beobachtungsstützpunkt der Sachsen oder eine slawische Fluchtburg.
  • Im 8. Jh. ein Wall mit Holzkastenkonstruktion, eine slawische Fluchtburg.
  • Im 9. Jh. ein Holzerdewall mit Steinverkleidung, eine Fluchtburg mit ständiger slawischer Besetzung. Um 900 brannte sie ab und wurde noch breiter als zuvor wieder aufgebaut.
  • Im 10. Jh. ein Holzerdewall mit Steinverkleidung, Lehm und Plaggen, eine slawische Adelsburg.
  • Die letzte slawische Wallanlage (mit Kasematten) der Fürstenburg stammt aus dem 11./12. Jh. Gleichzeitig mit diesem erneutem Aufbau werden eine Reihe von kleineren slawischen Niederungsburgen in der Umgebung aufgegeben.

 

Das Ende der materiellen Kultur der Slawen wird eingeleitet durch die Ablösung der slawischen Herrschaft durch Heinrich den Löwen im 12. Jh., der die Weinbergburg 1162 wegen ihrer dominierenden Lage nicht an einen Grafen vergibt, sondern für sich behält. 1229 Burg der askanischen Herzöge von Sachsen-Lauenburg. 1296 Zerstörung der Ritterburg, als Burg des Raubritters Hermann Ribe. 1464 Eroberung durch den Welfen Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg und letzte sichere Erwähnung der Burg.

 

Die Funde reichen in das 16. Jh. hinein. Um 1500 wurde die Burg aufgegeben und verfiel, die Reste wurden im 19. Jh. abgetragen. Aufbewahrungsort der Funde ist das Museum Hitzacker:

 

Quellen:
http://www.alleburgen.de/bd.php?id=17615
http://www.museum-hitzacker.de/stadtgeschichte.html

**"Hier handelt es sich um ein Biotop, die offiziellen Wege müssen und sollen bitte zu keiner Zeit verlassen werden."**

Additional Hints (Decrypt)

Ibe Beg yrvpug mh reervpura!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)