Eine alte Eiche markiert hier auf dem Zandersberg die Feldmarksgrenze zwischen Pöhlde und Scharzfeld. Da die Landwirte in der Regel nicht in der Nachbarfeldmark wirtschaften, gibt es kaum befahrbare Verbindungen hier oben, eben halt nur den Pfad des Karstwanderweges.
Der Zandersberg als langer ost-west-gestreckter Hügel bildet die Schichtstufe des unteren Buntsandsteins. Sein harzseitiger oder Nordfuß ist von einigen markanten Erdfällen geprägt, denn unter dieser Gesteinsschicht liegt der leicht lösliche Gips des Hauptanhydrits, der hier durch die Grundwässer im Verlaufe der Beber angegriffen wird. Diese ziehen nach getaner Lösungsarbeit mit ihrer gelösten Gesteinsfracht im Untergrunde weiter bis zur Rhumequelle. Oberirdisch kann man dem nachgehen, denn dorthin führt von hier auch der Karstwanderweg.