Stage 1 - 48° 10.077'N 14° 2.071'E
An dieser Stelle zweigte einst die Industriebahn von der Westbahn ab. Jetzt verläuft sie buchstäblich im Sand. Welche Farbe hat das Gleissperrsignal? Anzahl der Buchstaben = A
Ebenfalls linker Hand die erste Oberösterreichische Fassfabrik, ein typischer Welser Industriebau aus der Gründerzeit. Wie bei vielen Fabriksbauten jener Zeit ist das wichtigste Gestaltungselement an den Fassaden das Wechselspiel von glatt verputzten, weissen Flächen und Sichtziegelmauerwerk. Welche Farbe hat das Symbol oben am Giebel? Anzahl der Buchstaben = B
Durch das Tor 32 führte ein Gleis der Industriebahn. Welche Nummer hatte das Gleis? Quersumme = C
Stage 2 - 48° 9.997'N 14° 2.114'E
Die Gummiwerkstätte des Ing. Peter Huffsky. Der letzte Eintrag im Handelsregister erfolgte 1959. Wie hiess seine Firma? (Anzahl der Buchstaben) D
Stage 3 - 48° 9.896'N 14° 2.243'E
Das Trassenstück zwischen Psychiatrie (links) und der ehemaligen Kinderbewahranstalt Schloss Eisenfeld (rechts). Mit ein wenig Glück findet man noch Reste der Gleise sowie einen Kilometerstein. Nimm die Quersumme der Kilometeranzahl für E
Lokführer Sepp. H (Name geändert) erinnert sich:
"Auf den Gleisen der Industriebahn galt Tempolimit 5, mehr gaben die morschen Schwellen in den 70er-Jahren nicht her. Dementsprechend langsam kam ich mit meiner 2067er voran. Vorm Überqueren der Bundesstrasse musste mein Kollege vom Verschub die Ampel für die Autofahrer händisch auf rot stellen, mein Signal zeigte dann freie Fahrt an. Nur - die Autofahrer hielten sich nicht an das Rotlicht. Also kämpfte ich mich laut hupend mit meinem 600PS-Ungetüm
quer über die Linzerstraße. Das laute Spektakel wurde den Ärzten im Krankenhaus nebenan bald zuviel - es gab eine Anzeige. Am nächsten Morgen war die Polizei zur Stelle und strafte die Rotlichtsünder kräftig ab. Seitdem war Ruhe!"
Nach der Kreuzung mit der Linzer Strasse teilte sich die Strecke in einen östlichen (Papierfabrik) und einen westlichen (Adlerfabrik) Zweig.
Stage 4 - 48° 9.742'N 14° 2.000'E
Die Hutfabrik des Karl Blum. Aus feinstem Hasenhaar wurden hier zwischen 1834 und 1935 ausschliesslich Velour-Hüte gefertigt. Filialen gab es in New York, Berlin, London, Paris und Wien. Folge den Schienen 25 Meter und wende dich nach rechts. Was siehst du? K
- einen alten Waggon 5
- ein verwunschenes Gartentor 7
- einen Stapel halbverwester Hüte 9
Stage 5 - 48° 9.394'N 14° 1.731'E
Der westliche Zweig der Industriebahn führte bis zur Lederfabrik Adler, von der nur mehr das stattliche Verwaltungsgebäude erhalten ist. Wie viele Arbeiter bearbeiten noch das Leder am Dach? J
Stage 6 - 48° 9.704'N 14° 2.187'E
Beim Lagerhaus ist man noch konservativ und hat die Gleise nicht abgebaut. Wie viele Stufen führen auf die Verladerampe rechts von den Schienen? H
Stage 7 - 48° 9.779'N 14° 2.575'E
Hier fuhren einst die Züge ins Werksgelände. 100 Meter weiter siehst du weitere Gleistore. Wie viele Sperrsignale (weisser rückstrahlender Kreisring auf schwarzen Grund) sind noch vorhanden? G
Stage 8 - 48° 9.826'N 14° 2.918'E
1515 wurde die Welser Papiermühle (später Welser Papierfabrik) eröffnet, sie ist damit das älteste Industrieunternehmen in Wels und war bis zu ihrer Schliessung 1978 die älteste Papierfabrik nördlich der Alpen. Wesentlich zeitnaher, nämlich seit 2012 liefert dieses Kraftwerk am Mühlbach Strom. Welche Leistung [kw] bringt die Turbine? Quersumme = F
Stage 9 - 48° 9.800'N 14° 2.188'E
Selbstverständlich hatte auch die Firma Knorr einen Anschluss ans Schienennetz der Industriebahn. Leider sind keine Gleise mehr vorhanden, dafür aber ein schönes Kraftwerk am Mühlbach. Der Eingang zum Kraftwerk liegt in der Knorrstraße. Schau dir die Fassade auf der rechten Bachseite an und zähle die gelben Quadrate unter den Rundbögen! = L
FINAL
Nord = 48°A*B*C*K*J*H-41*E
Ost = 14°D*H*G*F*L/A-322
... und viel Spass beim Suchen!