Hintergrund:
Im Heimatmuseum von Wolfratshausen wird der Krautlöffel aufbewahrt. Wie es heißt, haben die Tölzer Flößer diesen übergroßen Holzlöffel den Wolfratshausener im Jahre 1722 zum Geschenk gemacht, weil diese eine so große Vorliebe für das von ihnen angebaute Kraut hatten, daß sie es mit einem großen Löffel anstatt mit der Gabel äßen.
Die Bürgen von Wolfratshausen nahmen dieses Geschenk zwar an, sandten aber ihrerseits ein Geschenk an die Tölzer: einen derben, knorrigen Knüppel.
Es handelt sich um eines der Triftscheite, die oft die Isar an Wolfratshausen vorbeischwammen und schon seit jeher als Tölzer Prügel bezeichnet werden. Er sei, so formulierten die Überbringer es spöttisch, geradezu ein Sinnbild für Charme und Lebensart der Tölzer, da im ganzen Land ihre ungehobelte und grobe Wesensart bekannt sei. Durch einen Spaßvogel angestiftet, machten sich die Tölzer kurz darauf mit ihrem Prügel und die Wolfratshausener mit ihrem Riesenlöffel auf, trafen beim Postwirt in Königsdorf aufeinander und fingen mit ihren Wahrzeichen eine handfeste Prügelei an. Wer als Sieger hervorging ist nicht bekannt. Der ursprüngliche Tölzer Prügel ist verloren gegangen.
Quelle: Gisela Schninzel-Penth - Sagen und Legenden um Tölzer Land und Isarwinkel
Der Cache:
Der Weg zum Cache ist ein befestigter Spazierweg und auch mit Kinderwegen gut zu befahren.
Vom Cachstandort kann man gut die Isar überblicken und hätte in der Vergangenheit sicher das Treibholz und die Flösser beobachten können
Beim eigentlichen Cache handelt es sich um einen PETling
Hinweise:
BYOP - Bring your own pen - Bitte eigenen Stift mitnehmen
Bitten den Cache so wie er war muggle-blicksicher und gut verschlossen am GLEICHEN Ort verstecken, damit auch die nachfolgenden Geocacher ihren Spass daran haben. Ein Betreten von Privat- und Firmengrundstücken ist zum Heben des Caches nicht notwendig. Respektiert bitte deshalb die Privatsphäre und den Besitz Unbeteiligter und geht auch mit der umgebenen Natur entsprechend sorgfältig um.