Mit dieser kleinen Serie möchte ich einige Gebäude und Denkmäler der Stadt Suhl vorstellen, die es heute in dieser Form zum Großteil nicht mehr gibt. Findet heraus, an welchen Orten sich die abgebildeten Objekte befunden haben. Bei der Recherche könnten neben dem Internet auch die Bücher "Suhler Alltagsimpressionen" und "475 Jahre Suhl" von Gerd Manig und Dieter Schellenberger hilfreich sein. Auszüge aus diesen Büchern sind auch bei Google Books verfügbar. Ein Blick auf die Hintergrundbilder dieser Serie hilft auch manchmal weiter. Ich wünsche viel Spaß beim Rätseln und Knobeln.
Das Japan-Restaurant

Im Japanrestaurant „Waffenschmied“ ist die Festtafel gerichtet. Der Gastronom Rolf Anschütz eröffnete am 12. Februar 1966 das erste echte japanische Restaurant auf dem europäischen Kontinent. In fernöstlicher Atmosphäre verstand er es, Sitten und Bräuche sowie japanische Gerichte den Gästen zu zelebrieren. Bis zur Restaurantschließung am 1. April 1987 begrüßte er 1,5 Millionen Gäste, darunter 90.000 Japaner.

Heute ist in dem Gebäude ein Naturkost-Geschäft eingerichtet. Nebenan gibt es aber wieder ein Restaurant, dass “Waffenschmied” heißt. Von euch will ich aber wissen, wie es in den 2000er Jahren hieß. Notiert euch die Anzahl der Buchstaben und den Buchstabenwortwert (BWW).
Das Blockbohlenhaus
Hier habe ich einmal diverse Postkartenmotive ausgewählt und jeweils das hölzerne Gasthaus ausgeschnitten. Die Restauration wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf Initiative von Hans Leser errichtet. Von 1902 bis 1939 führte der Wirt August Peter die Geschäfte. Von 1950 an war Berthold Anschütz der Wirt dieser Gaststätte. Seine Söhne Rolf Anschütz und Lothar Anschütz haben wenig später ebenfalls eigene Restaurants geführt.


Begebt euch wie ich im Internet auf die Suche nach antiken Postkarten und sucht nach Übereinstimmungen.
An gleicher Stelle befindet sich heute auch wieder eine Gaststätte. Speichert die Koordinaten der nördlichsten Gebäudeecke.
Die Poststraße


Hier seht Ihr zwei Aufnahmen der Poststraße. Von den abgebildeten Häusern sind alle bis auf eines abgerissen. Begebt euch dorthin, wo damals das Auto stand, und nehmt die Koordinaten.
Der Aspen
Ende des 19. Jahrhunderts hatte das Vereinsleben einen enormen Aufschwung erfahren. Die Turn- und Sportvereine sowie die Gesangvereine waren zahlenmäßig am stärksten vertreten.
Das erste Bild zeigt den Blick vom Dombergsweg auf den Stadtteil Aspen mit der Färberwiese, um 1890. Im Jahre 1892 entstand hier die Turnhalle im Aspen. Sie war das sportliche Zentrum der Schwerathleten mit den Sektionen Boxen und Gewichtheben, der Kunstradfahrer, Handball- und Faustballspieler sowie der Mannschaft der Billard-Oberliga.

Rechts ist die Burgbrauerei der Gebrüder Jung zu erkennen. Die 1884 eingeweihte Bahnstrecke war übrigens zweigleisig. Im Zuge der Reparationsleistungen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Gleis demontiert und bis heute nicht wieder verlegt.
Im folgenden Bild sehen wir die Turnhalle im Jahre 1911, wo sich die Mitglieder des Suhler Turnvereins anläßlich des 50jährigen Bestehens des Vereins versammelten.

In den fünfziger Jahren war die Turnhalle unter dem Namen „Karl-Marx-Heim“ bekannt. Die unten eingefügte Aufnahme aus den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde vom Zug aus aufgenommen. Der Abriss erfolgte dann im Sommer des Jahres 1968.

Mit dem Farbfoto kann man das Gebiet der Turnhalle in etwa eingrenzen. Sucht auf Satellitenbildern zwei nebeneinander stehende orange Wertstoffcontainer und nehmt in deren Mitte die Koordinaten dieser Station.
Auf zum Cache
Von den drei Nord- und Ostwerten (Minutenangabe) wird jeweils ein Durchschnittswert gebildet. Ausgehend von dieser “Durchschnittskoordinate” wird gepeilt.
Distanz in m = 11,165 * “BWW”
Richtung in ° = (Anzahl der Buchstaben) * 23,566
Das Finale ist ein Petling in 2 m Höhe. Von der Dose hat man einen schönen Blick auf ein Fachwerkhaus, dass sich derzeit auch noch im Dornröschenschlaf befindet. Hoffentlich kommt nicht irgendwann der große Bagger.
Viel Spaß beim Rätseln und Suchen.