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Relikte im Wald: Stallungen Mystery Cache

Hidden : 2/26/2017
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Die oben angegebenen Koords sind natürlich nicht die des Caches, zu finden gibt es dort das schöne Felderbachtal und ein paar Parkplätze. Dort könnte man rasten und die folgende, unheimliche Geschichte lesen, die sich in dieser Gegend zugetragen haben soll...

Wir geben uns mit diesem Cache Mühe, macht Ihr das bitte auch mit den Logs!
Wir freuen uns sehr über Logs die mehr als ein TFTC enthalten!


Der zu suchende Ort kann sich auch schonmal gut unter Brennnesseln tarnen...

Aber hier nun die Geschichte:

Es war im Sommer 1931, die Wiesen im Felderbachtal standen in saftigem Grün. An den Talhängen wiegte sich auf den Feldern das Getreide im Wind und auf den Höfen herrschte geschäftiges Treiben. Doch der idyllische Schein trog

Ausgerechnet Bauer Ewald war verzweifelt. Er, der nun schon seit zwei Jahren voller Elan und mit Erfolg auf seinem geerbten Hof arbeitete. Als er den uralten Bauernhof übernommen hatte und begann, ihn zu modernisieren, war alles noch in Ordnung, aber irgendetwas stimmte seit einiger Zeit nicht.

Beunruhigende Dinge gingen vor, hier in diesem kleinen Seitental des Felderbachs. Es schien ihm, als steckte keine Person dahinter, sondern eher etwas subtileres, vielleicht eine versteckte Macht oder einfach nur eine Naturgewalt.
Bis vor kurzem hätte er über solch eine Aussage noch gelacht: "Etwas Übernatürliches im Felderbachtal? Was für ein Quatsch!", hätte er gesagt – aber nun…Er fand keine Erklärung für das Phänomen.

Auf jeden Fall spürte er manchmal eine Vibration in den Mauern und im Boden. So sah er fast jeden Tag Ringe im Morgenkaffee tanzen...
Als er eine neue Mauer aus Bruchsteinen aufschichtete, fielen aus heiterem Himmel Steine vom oberen Rand herab. Nur knapp verfehlten sie ihn...
Die Tiere im Stall waren nun häufig unruhig. Er dachte "Eigentlich müssen sie sich doch besser fühlen, denn die neue Rinne zur Gülleabfuhr lässt die Tiere doch nicht mehr im eigenen Dreck stehen"

Große, dunkle Augen öffneten sich nicht weit entfernt in einer kleinen Höhle in der Erde…
Die Vibrationen wurden so stark, dass zwei Fensterscheiben zu Bruch gingen. Zudem meinte Bauer Ewald, ein zwar leises aber tiefes Grollen zu hören.
Die Tiere im Stall spielten verrückt und diesmal waren sie auch noch außer Rand und Band als er in den Stall kam. Hier waren die Schwingungen immer noch zu spüren.


In der Erde unter dem Stall scheint irgendetwas erwacht zu sein... Hätte er gewusst, was sich etwa einen Meter unter seinen Füßen regte, wäre er sofort davon gelaufen. So aber stand er mitten im Stall, und versuchte seine Tiere zu beruhigen, streichelte die Kühe abwechselnd und sprach aufmunternde Worte. Derweil öffnete sich nur einen Meter unter ihm knurrend ein mit unzähligen, scharfen Zähnen gespicktes Maul...
Großer Hunger war es, der die Kreatur geweckt hatte, denn seit einiger Zeit sickerte keine Nahrung mehr durch den Boden zu ihr, welche sie im tiefen Schlaf aufnahm, wie andere ihre Luft zum Atmen. Über Jahrhunderte versorgten die Tiere im Stall sie mit flüssiger Nahrung, sie konnte friedlich schlafen und war zufrieden. Nun aber das hatte der Nahrungsstrom aufgehört zu fließen – und sie war vor Hunger erwacht...

Bedacht kontrollierte er den Stallboden "Hier muss doch was sein, ich höre schon wieder etwas, es scheint aus dem Boden zu kommen...", da entschloss er sich auch schon, die Tiere ins Tal auf die Weide zu bringen und den Stall auf den Kopf zu stellen um die Ursache für die Vibration zu finden. Nachdem er die Tiere ins Tal getrieben hatte, kehrte er zurück, holte ein Stemmeisen, eine Spitzhacke und eine Schaufel aus dem Schuppen und ging in den Stall. Wo sollte er anfangen zu suchen? "Ist doch egal, wo ich beginne, also fange ich einfach in der Mitte an"

Im leicht trichterförmigen Mittelgang des Stalls , wo vor der Installation der neuen Rinnen die Gülle zusammenfloss, um dann träge aus dem Stall zu fließen, machte er sich daran, die Fugen einer der uralten Steinplatten frei zu kratzen. Dann setzt er das Stemmeisen an, hebelte die Platte hoch und kippte sie auf die Seite. Was er sah, war schwarzer, fester Boden. "Puh," sagte er zu sich selbst "hier müssen ja früher Unmengen an Gülle versickert sein! Gut, dass ich das abgestellt habe" Er stemmte den zweiten Stein hoch, dachte, dass der ganze Mist ja irgendwo hin geflossen sein muss, und sich der Boden nun setzt, weil er ausgetrocknet ist. Das würde die Geräusche erklären!
In Gedanken hebelte er die dritte Platte hoch und sah unter dieser ein kleines Loch im Boden. Er legte die Platte ab und guckte in das Loch. Es war rabenschwarz und er konnte nicht sehen, wie tief es war. Vom Rand bröckelten ständig kleine Krumen hinein und verschwanden.

Er ging hinaus um eine Lampe zu holen. Als er wieder zurückkam, hatte sich das Loch schon stark vergrößert und immer mehr Erde fiel vom Rand hinein. Er näherte sich dem Loch und leuchtete hinein.
Zuerst sah er nichts als schwarze Erde, aber dann bewegte sich der Boden des Lochs, wurde nach oben gedrückt und plötzlich mit Wucht herausgeschleudert. Erneut hörte er ein Knurren, welches abrupt lauter wurde, dann sah er ungelenke Gliedmaßen mit furchterregenden Klauen aus der Erde schießen. Er wich zurück, war zu schockiert um zu schreien.
Ein Kopf erschien, dessen Augen Ewald sofort fanden. Ewald war vor Furcht zu keiner Regung fähig, an Flucht war nicht zu denken. Die Kreatur befreite sich vollends aus seiner ehemaligen Schlafstätte und stand nun aufrecht im Stall, berührte fast mit dem Kopf die Decke - doppelt so groß wie Ewald war sie.

Aggressiv durch den Nahrungsentzug kam sie schnaubend auf Ewald zu, ergriff ihn und wirbelte ihn herum. Er wurde durch das Stalltor herausgeschleudert, landete unsanft, aber zum Glück weich im Schlamm, konnte sich aufrappeln und rannte nun endlich davon. Hinter sich hörte er die Kreatur wüten, Holz splittern und Steine krachen, während er immer weiter ins Tal lief. Erst als er am Felderbach ankam, hielt er kurz inne. Aus dem Tal hinter sich hörte er ein Getöse als wenn ein Haus einstürzt. Er rannte weiter und kam schließlich zu einem benachbarten Hof, wo er kurz das Erlebte erzählte und dann bewusstlos zusammenbrach. Natürlich glaubte ihm keiner, aber später fand man im Felderbachtal Löcher im Boden, von denen Gänge in Richtung nahegelegener Höfe führten, die aber nach kurzer Strecke eingebrochen waren oder einfach aufhörten. Die Bewohner des Felderbachtals waren beunruhigt und warteten darauf, dass irgendetwas zu spüren wäre…
Trotzdem geriet die Geschichte über die Jahre in Vergessenheit, da alles ruhig blieb. Jedoch wagte sich keiner seitdem in das Tal, wo Ewalds Hof stand. Es wurde zu einem mystischen Ort.

Das wäre nun das Ende der Geschichte, aber eine neue macht heutzutage die Runde: Eine kleine Dose mit merkwürdigem Inhalt soll noch in den Ruinen liegen! Also ziehen wagemutige Leute los um das letzte Geheimnis zu lüften…

Additional Hints (Decrypt)

AVPUG vz xhovfpura Enhz, fbaqrea rgjn 10z qniba gnynhsjäegf, va rvarz Gbaaratrjöyor, va rvare Rpxr hagre Fgrvara.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)