Die Dorfkirche in Lübars stammt aus der spätromanischen Zeit. Sie ist im klassischen Stil errichtet. Im Westen steht ein mächtiger Turm, das Schiff ist sehr kurz, daran schließt sich der quadratische Chor an, der nach Osten von der halbkreisförmigen Apsis abgeschlossen wird. In der Apsis sind noch zwei Fenster mit den originalen romanischen Fensterrahmen erhalten geblieben.
An der Südseite schließt sich seitlich eine Gruft für Chr. Fr. v. Wulffen aus dem Jahr 1741 an. Sie ist leer und wird heute nicht mehr weiter genutzt.
Der hölzerne Kanzelaltar stammt aus dem Jahr 1772. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt der Orgelprospekt, in den dann Mitte des letzten Jahrhunderts die Firma Hammer (Hannover) ein modernes Werk eingebaut hat, das bis heute gute Dienste tut. Im Turm hängen zwei Bronzeglocken, von denen eine ein Glocken-Relief aufweist. In den letzten Jahrzehnten wurde eine Glasabtrennung zwischen Kirchenschiff und Chor eingebaut, so dass die Gemeinde jetzt im Winter im beheizten Chor Gottesdienst feiern kann.
Auch wenn der Cache ein ziemlicher Drive-In ist, lohnt es sich, einen kleinen Spaziergang auf den Friedhof zu unternehmen. Leider ist die Kirche nicht dauerhaft geöffnet. Wenn Sie versuchen wolen, jemanden zu finden, der Ihnen die Kirche öffnet, können Ihnen die Leute im Dorf sicherlich sagen, wer einen Schlüssel hat.