Ihr steht hier vor dem Naturschutzgebiet „Feuchtwiesen Hörste das ca. 530ha groß ist. Die interessante Flora und Fauna hat uns angeregt hier einmal unseren ersten eigenen Cache zu verstecken.
Das NSG „Feuchtwiesen Hörste besteht aus vier Teilgebieten und wird von Grünland unterschiedlicher Feuchte und Bewirtschaftungsintensität dominiert. Es gehört zu einem großen Niederungsgebiet, das von der Alten und Neuen Hessel und deren Nebenbächen Ruthebach, Laibach und Loddenbach durchflossen wird. Die offenen, meist durch unscheinbare Gräben strukturierten Grünlandflächen werden durch wegebegleitende Hecken und Wallhecken, kleinere Feldgehölze sowie die fast durchgängig vorhandenen Ufergehölze am Lodden-, Ruthe- und Laibach großräumig gegliedert.
Die Bodenverhältnisse, die Vegetation und die landwirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten werden vom hoch anstehenden Grundwasser bestimmt. Im Feuchtwiesengebiet kommen noch großflächig feuchte bis nasse Grünlandgesellschaften vor, die noch vor wenigen Jahrzehnten in der gesamten Region weit verbreitet waren.
Das Gebiet weist mit 62 Arten der Roten Liste NRW sowie 22 Arten der Vorwarnliste NRW eine für die Feuchtwiesengebiete des Kreises Guetersloh herausragende Fülle bedrohter Pflanzenarten auf. Eine recht weite Verbreitung in größeren Beständen haben z. B. das Zittergras, die Trauben-Trespe, das Sumpf-Weidenroeschen und der Teufelsabbiss. Der Großteil der bemerkenswerten Arten resultiert aus den Vorkommen an den Gräben und an den neu geschaffenen Blänken.
Weiterhin sind folgende Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- oder Vogelschutzrichtlinie vorhanden:
Als Brutvogel: Eisvogel, Kiebitz, Wiesenpieper, Rohrweihe und Grosser Brachvogel.
Als Durchzuegler oder Nahrungsgast: Flussregenpfeifer, Bekassine, Rotmilan, Wespenbussard, Gruenschenkel, Kranich, Bruchwasserlaeufer, Rotschenkel und Schwarzspecht.
Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.