Bevor ich am Grüngürtel entlang weiterziehe, riskiere ich nochmal einen Blick auf einen mittelalterlichen Stadtplan– erstaunlich, wie sich alles in meinem Kleinstädtchen verändert hat! Auf meinem Weg gen Westen begegnet mir eine Camera Historica (fix noch einen Blick riskieren).
Dann stoße ich auf eine graue Mauer, ich kann nicht darüber blicken. Aber davor, unter dem Hollerbusch sollte doch etwas zu finden sein.
Auf zu dem Mühlgraben, denn wenn ich schon mal in der Nähe bin, kommt es mir in den Sinn, dann kann ich auch eine alte Freundin besuchen. Auf der Röhrenbrücke (N 51°27.717 E 012°37.506) angekommen, halte ich Ausschau nach ihr, aber die Nymphe ist wohl gerade woanders unterwegs. Früher gab es auf der Insel auch Mühlen, die der künstliche Mühlgraben betrieb, auch Fabriken speiste er, aber davon ist nicht mehr viel zu sehen. Die Straße auf der ich nun laufe ist auch nach einem Fabrikanten benannt. Nach rechts geht der Funkenweg ab. Auch dort wohnte einst ein alter Freund – der Zwerg in seinem Funkenhäuschen. Vielleicht ist die Nymphe ja bei ihm? Egal – ich muss weiter.
Für die Kritiker,das ist die erste Möglichkeit entsprechend der Abstandsregel. Wer eine bessere Stelle weiß, der solle sich bitte melden. Euer Heinz_Elmann