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Weather Tower #3??? Traditional Cache

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BrewKnow: Da ich ungewartete Caches nicht mag und ich in diese Gegend zu selten komme, mache ich hier den Platz frei für Neues...
Es war sehr schön, es hat mich serh gefreut - ein Hoch auf Ungarn / Österreich

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Hidden : 3/8/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Es begab sich in den frühlingshaften Tagen des frühen März anno 2017, als sich drei Geocacher anschickten, eine kleine Tour in und um Graz zu absolvieren. Dabei wurden u.a. die beiden Weather Tower Caches angesteuert und eine der vielen Geschichten, die einer meiner beiden Begleiter an diesem Tag (er will namentlich nicht genannt werden, nur soviel: sein Name beginnt mit benni und endet mit chrissii) zu erzählen wußte, handelte von einem dritten Wetterturm, der hier stehen bzw. einmal gestanden haben soll.


Gegen Ende unseres Ausfluges kamen wir hier vorbei und beim Anblick dieses Bauwerks war sofort klar: davon muss in der oben erwähnten Geschichte die Rede gewesen sein - noch dazu befanden wir uns in der Wetterturmstrasse und alsbald ich das CM zum stehen brachte wurde der Vorschlag geäußert, hier eine Dose zu verstecken. Da ich eine passende dabei hatte wurde das prompt erledigt und so hoffe ich, dass viele von Euch dieses Bauwerk ebenso bewundern werden wie wir.



Zum Wetterturm in Rinnegg:


Der geschichtsträchtiger Turm verfiel seit längerer Zeit zusehends. Dichter wilder Wein rankte seit Dekaden auf den Turm hinauf bis über das Dach. Dieser gab dem Turm ein verwunschenes Aussehen. Nur von weitem und vor allem im Winter, wenn der Wein seine Blätter fallen ließ, war ein Blick auf die Substanz des Turmes möglich und man konnte erkennen, dass das Dach immer weiter nachgab und damit auch die Mauersubstanz gefährdet war. Seit kurzem steht er nun unter Denkmalschutz und wurde vorbildlich aus Mitteln der Gemeinde St. Radegund, des Bundesdenkmalamtes und nicht zuletzt auch des Steiermärkischen Revitalisierungsfonds saniert. Damit ist seit Herbst 2006 ein kulturhistorisch und bauhistorisch interessantes Bauwerk für den Weiterbestand gesichert.

Der Turm kam seit Menschengedenken bei aufziehenden Gewittern gegen Hagelschlag, aber auch gegen böse Dämonen - möglicherweise auch gegen die in der Region des Schöckl bekannten Schöckl-Hexen - durch lautes Wetterläuten zum Einsatz. Es gab rund um den Schöckl  mehrere Wettertürme. Da es trotz des Läutens aber immer wieder zu Hagelschlag kam, war diese Art der Hagelabwehr immer schon heftig umstritten. Die bäuerliche Tradition des Glockenläutens zur Abwehr von Unwettern und bösen Dämonen lässt sich bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Kaiser Joseph II. erließ 1783 ein Verbot des Wetterläutens, Leopold II. hob dieses Verbot zum Teil wieder auf. Jedenfalls legt der Wetterturm in Rinnegg Zeugnis vom tief verwurzelten Aberglauben in der Landbevölkerung auch nördlich von Graz ab. Die volkstümliche Meinung, das Geläut vertreibe die Ernte zerstörenden Unwetter und könne so die Bevölkerung vor Hungersnot bewahren, wurde zwar durch neue meteorologische Erkenntnisse gegen Ende des 19. Jahrhunderts widerlegt, aber vereinzelt hat sich die Tradition des Wetterläutens bis ins frühe 20. Jahrhundert fortgesetzt.

Obwohl er in der Nähe einer alten Römerstrasse steht, wurden keine diesbezüglichen Hinweise gefunden. Der Wetterturm unbekannten Erbauungsdatums ist in der Form eines romanischen Turms aus Natursteinmauerwerk erbaut. Er hat einen beinahe quadratischen Grundriss und ein mit Lärchenschindeln gedecktes Zeltdach. Über dem gemauerten, straßenseitigen Eingang ist ein Pultdach. Steinerne Gesimse unterteilen den Turm in drei Geschosse. Im obersten, dem Glockengeschoss, befinden sich auf jeder Seite zwei gekuppelte Rundbogenfenster. Dokumentiert ist die Existenz eines Turmes an dieser Stelle durch die Josephinische Landaufnahme 1787. 


Quellen: Wikipedia und Bundesdenkmalamt


Durch diesen Cache hoffe ich, dazu beizutragen, dass diesem Bauwerk ein wenig mehr dieser Aufmerksamkeit zuteil wird, die er verdient hat, schließlich steht er da ja schon weit über 200 Jahre.

Zum Cache:

Soweit wir das vor Ort beurteilen konnten steht der Turm auf Pritvatgrund und diesen zu betreten ist für das Heben des Caches natürlich nicht nötig, die Dose befindet sich außerhalb des Zaunes und ist magnetisch. 

Additional Hints (Decrypt)

Anab

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)