Update 06/2025:
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Es geschah im fernen England …
….als Berta, die Frau des angelsächsichem Adligen Sigbert, kurz vor der Geburt ihres Sohnes einen Traum hatte, in dem ein hell leuchtender Stern über ihrem Hause aufging - und dessen Strahlen bis nach Frankenreich hinein reichten.


Der Bischof von Lindisfarne prophezeite dem angelsächsichem Grafenpaar daraufhin die Geburt eines Sohnes, der den christlichen Glauben zu den Heiden bringen würde.
A Welchen Titel hatte Suitbertus Vater?
B In welchem Jahr wurde Suitbertus geboren?(JJJ)
Die Eltern nannten das Kind Suitbertus und weihten es dem Dienste Gottes.
So wurde Suitbertus nach gründlicher Ausbildung zum Priester geweiht, und da er wohl über die Maßen fromm und tugendhaft war, wurde er schon bald zum Abt eines Klosters gewählt.
Doch der junge Abt Suitbertus dachte an die armen heidnischen Volksstämme auf dem Festland, "die noch in der Finsternis des Heidentums saßen" und denen er das Licht Gottes bringen wollte.
– Soweit die „Legende“-
Belegt ist dagegen, dass Suitbertus zu den Männern gehörte, die mit dem Missionar Willibrord zum Festland gingen, um dort das Christentum zu predigen.
Der Weg von England auf den Kontinent führte damals normalerweise über Friesland.
Willibrord, den man auch den Apostel der Friesen nennt, reiste in alter Tradition mit elf Gefährten dorthin. »Einer der Zwölf« war Suitbertus.
C In welchem Jahr war das ? (JJJ)
In Friesland gab es damals eine politische Machtverschiebung.
Der fränkische Hausmeier Pippin der Mittlere hatte den Friesenherzog Radbod 689 bei Dorestad besiegt und das bis zur Zuidersee reichende Westfriesland erobert.
Radbod hielt sich allerdings hartnäckig in Utrecht und widersetzte sich der Christianisierung.
Für ihn galt das Christentum nun erst recht als die Religion der Eroberer.
Willibrord war klug genug, um einzusehen, dass eine erfolgreiche Mission unter diesen Umständen nur mit Rückendeckung der Franken möglich sein würde. Deshalb begab er sich zu Pippin und ließ sich von ihm mit der Friesenmission offiziell beauftragen.
Der Herrscher gewährte ihm natürlich jede Unterstützung; denn das Christentum sollte das eroberte Gebiet stabilisieren helfen. So verbanden sich politische Macht und Mission zu gegenseitigem Nutzen.
Aber Willibrord gab sich damit noch nicht zufrieden. Ihm lag auch an einer päpstlichen Missionsvollmacht. Deshalb reiste er in Absprache mit Pippin 691/692 nach Rom zu Papst Sergius I. und erhielt von ihm die Vollmacht, den Friesen das Evangelium zu verkündigen.
Gegenüber diesem so ungewohnten und neuen Seelsorgekonzept hatten selbst Willibrords Gefährten ihre Zweifel. Die starke Anbindung des Missionsprojekts an die politische Macht kam ihnen wohl unheimlich vor. Denn nur so ist zu erklären, dass sie während der zweiten Romreise Willibrords ohne jede Rücksprache mit Pippin Suitbertus aus ihrer Mitte nach Britannien schickten. Dort ließ sich Swidbert von Bischof Wilfrith zu.... »????????? « weihen.

D Zu „was“ wurde Suitbertus geweiht?
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Dieses besondere Amt, welches bereits im 11. Jahrhundert wieder abgeschafft wurde, bezeichnet einen Bischof ohne eigene Diözese, der nach Art der Apostel durchs Land wandert.
Als Willibrord dann als Bischof von Utrecht eine feste Residenz bezog, ging Swidbert als Wandermönch zu den Brukterern – einem Stamm, der auch zum fränkischen Reichsverband gehörte. Im nördlichen Westfalen, im Bergischen Land und am Niederrhein predigte er die Lehre Christi.
Zunächst stieß er auf äußerstes Misstrauen.
Die Brukterer begannen sich für seine Heilsbotschaft erst zu interessieren, als er ihnen zeigte, wie man Land rodet, Korn anbaut und Pferdezucht betreibt. Sie merkten, dass die neue Art der Bodenbewirtschaftung etwas einbrachte.
Und während sie in praktischen Dingen seinen Rat suchten, konnte Swidbert auch ihr Herz für Christus gewinnen.
Doch diese friedliche Entwicklung währte nicht lange.
Die heidnischen Sachsen vermuten hinter den christianisierten Völkern des Westens Anhänger ihrer Erbfeinde, der Franken.
Um 695 drangen sie in das Siedlungsgebiet der Brukterer ein und besiegten sie in einer Schlacht an der Lippe.
Suitbertus wurde in Dorsten gefangen genommen und gefoltert. Man hätte ihn wohl auch umgebracht, wäre er nicht heimlich befreit worden wäre.
Die bekehrten Brukterer zerstreuten sich jedoch in alle Richtungen.
Ein großer Teil seiner Missionstätigkeit schien durch die Sachsen zerstört
– 7 Jahre harter Arbeit umsonst. --
Doch Swidbert gab nicht auf.
Jedoch musste er sich über den Rhein in sicheres fränkisches Gebiet zurückziehen.
Suitbertus floh an den fränkischen Königshof Rhinhusen und stellte sich dort unter den Schutz des karolingischen Hausmeiers Pippin des Mittleren und dessen überaus frommer Gemahlin.
Auf Ihre Veranlassung konnte Suitbertus auf einer Rheininsel, dem späteren Kaiserswerth, ein Kloster gründen.
Die Gemahlin von Pippin war wohl sehr gläubig, und gründete später sogar selbst die Kirche St. Maria im Kapitol in der Stadt "Cöln."
Nach ihrem Tod wurde auch sie als Heilige verehrt.
In Kaiserswerth gibt es auch heute noch eine nach ihr benannte Straße.
E Wie hieß die Gemalin von Pippin ?
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Ohne Zögern begann Swidbert mit dem Bau eines Klosters, denn die befestigte Burg auf dem Werth, bot den Mönchen bestmöglichen Schutz.
Von hier aus sollten junge, gut ausgebildete Mönche sein Missionswerk in den Sümpfen und Wäldern weiterführen.
Als Ausstattung des Klosters bekam Suitbertus verschiedene Güter des Hausmeiers bzw. des Königsguts geschenkt; Sogar der Herrenhof Rinhusen soll sich darunter befunden haben. Aber auch Anteile eines fränkischen Herrenhofes in Rheinbrohl befanden sich unter den Schenkungen an das zu gründende Kloster.
F Zu welchem Orden gehörte das Kloster?
Suitbertus zog nun von Kaiserswerth aus den Rhein entlang, ins Bergische Land und nach Westfalen, um das Christentum zu predigen.
Die Kirchen von Mülheim, Velbert, Calichem (Kalkum), Himmelgeist, Gerresheim, Hardenberg, Gruiten, Wülfrath und Ratingen verdanken ihm ihre Gründung.Aber auch im fernen Rheinbrohl gründete er eine christliche Gemeinde.
Am 1. März des Jahres ??? ist Suitbertus in Kaiserswerth verstorben, und mit großer Sicherheit in seiner Kirche begraben worden.
Die fehlende Jahreszahl sei G
Seine Reliquien befinden sich heute in der ehemaligen Stiftskirche in einem kunstvoll verzierten Schrein. Dieser gehört zur Reihe der bedeutenden mittelalterlichen Reliquien-schreine des Rhein-Maas-Gebietes. Eine Königsurkunde aus dem Jahr ??? nennt Suitbertus neben dem Heiligen Petrus als Patron der Kaiserswerther Kirche. Dies setzt voraus, dass Suitbertus bereits zu diesem Zeitpunkt als Heiliger verehrt wurde.
H Aus welchem Jahr (JJJ) ist die vorgenannte Urkunde?
Suitbertus zählt zwar nicht zu den großen Gestalten der Germania Sacra.
Aber allein die Tatsache, dass er und seine Nachfolger ein Kloster und eine Kirche erbaut haben, muss als bedeutsam gewürdigt werden. Kaiserswerth war das zweitälteste Mönchskloster in der riesigen Erzdiözese Cöln und einer der christlichen Vorposten gegen das heidnische Sachsenland. In Kaiserswerth, dem Ort seines Wirkens und dem Mittelpunkt seiner Verehrung, ist das Andenken an den Hl. Suitbertus durch mehr als tausend Jahre lebendig geblieben.
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