Gottfried Bandhauer
Schön, dass du dich für diesen Cache interessierst.
Wie Du vielleicht schon bemerkt hast,
ist er der 41. Cache einer Serie
anlässlich des 800.Geburtstages von Anhalt.
Weitere wichtige Informationen findest du beim Bonus dieser Serie:
Doch nun ein bisschen Geschichte:
de.wikipedia.org
Christian Gottfried Heinrich Bandhauer
(* 22. März 1790 in Roßlau; † 22. März 1837 in Roßlau)
Er war ein deutscher Architekt und Konstrukteur des Klassizismus in Anhalt-Köthen.
Gottfried Bandhauer wurde als uneheliches Kind in Roßlau in Anhalt-Zerbst geboren.
Seine Mutter Luise Graul heiratete später H. Gottfried Bandhauer,
den Herzoglich Anhalt-Bernburgischen Amtmann in Hundeluft.
Mit vielleicht 15 Jahren begann er eine Lehre als Zimmermann.
am 9. Mai 1809 trat er als Geselle die Wanderschaft an,
die ihn in verschiedene, zumeist süddeutsche Städte führte.
Braunschweig, Kassel, Hamburg, Frankfurt am Main, Darmstadt, Stuttgart, Ulm, Regensburg, München,
Augsburg, Schaffhausen, Mainz, aber auch Wien, Basel und Straßburg lernte er auf diese Weise kennen.
Am 14. Mai 1819 zog Bandhauer von Darmstadt nach Köthen.
Damit begann die steile Karriere dieses Sohnes „geringer Eltern“.
1820 wurde er von Herzog Ferdinand von Anhalt-Köthen
zum Baukondukteur bzw. zum Baurevisor für Kirchen- und Schulbauten bestellt
und leitete die Fortsetzung der Bauten am Residenzschloss Köthen und am Lustschlösschen Geuz.
Nach dem kühnen Bau des tonnengewölbten Spiegelsaals im Ludwigsbau des Schlosses
wurde er vom Herzog 1822 zum Bauinspektor ernannt.
Damit war Bandhauer die obere und alleinige Leitung aller herzoglichen Bauten übertragen,
bei einem jährlichen Gehalt von immerhin 600 Reichstalern und „zwei schweren Rationen“.
1824 wurde Bandhauer zum Baurat befördert,
zwei Jahre später zum Baudirektor.
Bandhauer errichtete den Ferdinandsbau und die Reithalle (1941 ausgebrannt,
jetzt Veranstaltungszentrum) des Köthener Schlosses.
Aber auch der Neubau der Kirche in Gnetsch, Wohnbauten und Ställe fielen in seinen Wirkungsbereich.
Auf dem Höhepunkt seiner Anerkennung geschah der Einsturz der
von Bandhauer erbauten Nienburger Hängebrücke am 6. Dezember 1825.
Zwar gelang es Bandhauer, die Schuld an dem Unglück,
bei dem mindestens 50 Menschen ihr Leben lassen mussten, von sich zu weisen,
aber sein Ruf als Konstrukteur war irreparabel beschädigt.
Aus den Resten der Brücke konstruierte Bandhauer
einen sehenswerten klassizistischen Schafstall im nahen Grimschleben,
der als Modell der von Herzog Ferdinand 1828 erbauten Schafställe
in der ukrainischen Kolonie Askania Nowa diente.
Nach der Konversion des Fürstenhauses zum römisch-katholischen Glauben 1825
entwarf Bandhauer das Köthener Kloster und Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.
1828 heiratete er Luise Friederike Matthiae, aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor.
1826 bis 1830 entstand die katholische Kirche St. Marien in Köthen
auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes.
Wegen des Einsturzes des Baugerüsts des nie vollendeten Glockenturms,
bei dem sieben Arbeiter ums Leben kamen, wurde Bandhauer verhaftet,
am 5. Juli 1830 fristlos entlassen und verurteilt.
Nach vergeblichen Versuchen, seine Unschuld zu beweisen,
zog er sich in seine Geburtsstadt Roßlau zurück,
wo er am Tag seines 47. Geburtstages, am 22. März 1837,
als wohlhabender aber auch gescholtener Bürger starb.
Das ursprüngliche Grab (eine Gruft unter dem Hauptweg),
das sich auf dem alten Friedhof in Roßlau befand,
ist am 30. April 1996 bei Bauarbeiten eingestürzt.
Die sterblichen Überreste Bandhauers wurden am 22. März 2002
in einen der von ihm 1822–1823 erbauten Pylone überführt.
Was an Schriften, Entwürfen und Bauten überliefert ist,
zeichnet Bandhauer als überlegenen Baumeister des Klassizismus in Anhalt aus.
Doch nun noch ein paar Infos zum Cache:
N 51° 47.110 E 012° 12.392
Gegeben sind die Ziffern Null, Sechs und Neun. für die Dezimalminuten.
Eine Ziffer kommt einmal vor, eine Ander zweimal und die Dritte dreimal.
die einstellige Quersummen gleicher Ziffern ist Null, Sechs und Neun.
Gleiche Ziffern stehen in den Dezimalminuten nie nebeneinander.
Die Dezimalminuten sind sowohl Gerade, als auch Ungerade
Das Produkt aus jeweils drei zusammengehörigen Ziffern ist immer Null.
Die einstellige Quersumme der dreistelligen Zahlen ist Sechs oder Neun.
Beide dreistelligen Zahlen haben einen Wert von mehr als einer halben Minute,
Eine aber nur von weniger als einer dreiviertel Minute sind die Dezimalminuten des Nordwertes.
Viel Spass beim Finden wünscht Rösslix