Ihr seid im Nationalpark Unteres Odertal.
Der Nationalpark erstreckt sich über eine Breite von zwei bis maximal acht Kilometern.
Hier befindet sich die einzige intakte Polder-Landschaft Deutschlands. Nach niederländischem Vorbild wurde das Flussgebiet großflächig eingedeicht. Hohe Winterdeiche, die sich am westlichen Talrand hinziehen, schützen die Orte. Entlang der Oder ziehen sich die Sommerdeiche, die jedes Jahr im November geöffnet werden, so dass das Wasser der Oder die ganze Breite des Flusstales bedecken und ungehindert abfließen kann. Im Winter und im Frühjahr sind daher die Polderwiesen geflutet. Der Fluss hat so mehr Raum, die Gefahr von Hochwassern für die angrenzenden Orte ist damit fast ausgeschlossen.

Ist im April die Flut zurückgegangen, werden die Wehre der Sommerdeiche wieder geschlossen. Das verbleibende Restwasser wird innerhalb weniger Tage abgepumpt. Dies ermöglicht, dass bis in den Herbst hinein die Wiesen durch Beweidung und Mahd genutzt werden können.
Als Ur-Schwedter liebe ich diese Landschaft und besonders dann, wenn sich durch die Flutung der Polderwiesen ein "Meer" gebildet hat.

Zwischen dem "Oderaltarm" und dem "Heuzug" befindet sich ein Rad - und Wanderweg in Richtung Oderdeich.
Dieser ist für Ausflüge und Naturbeobachtungen sehr zu empfehlen.
Vom Parkplatz aus ist der Cache über die Schöpfwerkbrücke und den Plattenweg gut zu erreichen.
Ihr befindet euch im Naturschutzgebiet. Der Weg muss zu keiner Zeit verlassen werden.
Viel Spaß und genießt die Natur!