So, nun wird es langsam Zeit, dass wir unser 1. Döschen verstecken. Erwartet nicht zu viel, aber wir möchten euch einen schönen Aussichtspunkt mit Blick über Selbitz auf den Frankenwald zeigen.
Etwas Geschichte gehört natürlich auch hierher.
Der Bundesverband der Heimkehrer startete im Jahr 1955 eine bundesweite Aktion zur Errichtung von Mahnmalen gegen den Krieg und zur Erinnerung an damals immer noch in Kriegsgefangenschaft befindliche deutsche Soldaten. Die Selbitzer Ortsgruppe organisierte die Errichtung dieses Mahnkreuzes. Am Wachhügel, der mit 590m höchsten Erhebung des Stadtgebietes, wurde per Hand das Fundament gegraben. Beim Ausgießen wurden Zeitdokumente mit in das Fundament einbetoniert. Im August 1955 wurde das Kreuz fertig.
Dieses Kreuz soll nicht nur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges sein, sondern Mahnmal gegen Gewalt, Terror und Krieg, solange es auf dem Wachhügel steht.
Seit dem Jahr 2000 findet zu Himmelfahrt ein ökumenischer Gottesdienst hier statt.
An diesem Tag sollte die Cachergemeinde andere Dosen in der Umgebung suchen.
Mittlerweile wurde 2019 das alte Holzkreuz durch ein Metallkreuz ersetzt, welches abends hell erleuchtet ist. Ein echter Hingucker.
Und nun Happy Hunting !