Schon als Kind faszinierten mich die Geschichten um Omborn und dass es diesen Ort hinter Herberhausen einst gab. Auch dem ODS-homer berichtete ich immer wieder mal von Omborn im Wald. Eigentlich wollten wir einen gemeinsamen Cache an der Sekbornquelle legen, hier kam uns aber direkt Jemand zuvor, daher ist dies jetzt unser erster gemeinsamer Cache.
Auch im Studium ließ mich Omborn nicht los. Als wir uns in einem Deutsch-Seminar mit Flurnamen beschäftigten, schrieb ich im Anschluss daran 1999 eine Hausarbeit über Flurnamen in meiner Homezone. Hier kam auch Omborn vor. Daher zitiere ich jetzt einfach aus meiner damaligen Hausarbeit. Die Informationen dafür erhielt ich persönlich vom damaligen Herberhäuser Ortsheimatpfleger Egon Günther, dem an dieser Stelle nochmals mein Dank gilt:
„ Omborn soll am Brunnen gelegen bedeuten, womit der Hohe Brunnen, eine Quelle, die den Ort u.a. mit Wasser versorgt haben soll, gemeint ist. In älteren Urkunden wird Omborn noch als Ambronne oder Amburne erwähnt. Spuren oder Häuserreste der Wüstung sind nicht mehr zu sehen. Auch über den Standort der einstiegen Kirche ist man sich bis heute uneinig. Angeblich sollen bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts Reste einer Kirchenruine zu sehen gewesen sein.“ Heute ist Omborn eine Wüstung. „Um 1162 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und wurde vermutlich 1380 nach mehreren Zwischenverkäufen an die Stadt Göttingen veräußert. Da es zu einer Fehde, einem Streit oder einer kriegerischen Auseinandersetzung, zwischen Herzog Otto und der Stadt Göttingen gekommen sein soll, soll im Jahre 1387 der Ort zerstört und wüst geworden sein. Dieser Ort befand sich bei Herberhausen nahe des Hohen Brunnens und soll an die 24 Hofgrundstücke umfasst haben, die im Besitz zahlreicher adeliger Familien gewesen sein sollen, u.a. v. Rosdorf, v. Plesse sowie v. Omborn. Die Familie von Omborn, deren Namen die Wüstung trägt, soll aber nicht adelig gewesen sein. Aus ihrer Hausmarke (Erkennungszeichen / Familienwappen) soll das spätere Herberhäuser Wappen hervorgegangen sein.“
Weitere Informationen zu Omborn findet Ihr auch auf einer Informationstafel in der Nähe des Caches.
Der Cache, ein einfacher Tradi, ist an der Stelle versteckt, wo man heute an den Friedhof erinnert. Schaut Euch immer gut um und achtet auf Muggels. Bitte alles wieder gut abdecken!
In letzter Zeit ist mir immer wieder bei Caches aufgefallen, dass diese oft nicht vernünftig abgedeckt werden. Das kann ja wohl nicht so schwer sein 😉 . Bitte achtet unbedingt darauf!
Sollte im Winter kein Schnee bzw. nur wenig Schnee liegen, müsste auch dann der Cache zu finden sein! Bei zu viel Schnee jedoch nicht mehr.
Cache-Inhalt des Petlings sind ein Log-Buch und ein Bleistift. Bitte den Petling wieder unauffällig zurücklegen und abdecken!
Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
Hier darf man nicht mit dem Auto vorfahren. Parken ist in Herberhausen in der Ombornstraße möglich oder aber am Waldparkplatz am Hollandsgrund.