Eines vorweg: Dies ist mein erster Cache, mein erster Mysterie.
Bitte behaltet alles was mit der Lösung in Zusammenhang steht für Euch und gebt
bitte nichts weiter.
Aus familiären und beruflichen Gründen bin ich nur noch selten auf der Seite zu finden!
Sollte Hilfe benötigt werden bitte eine NOTE mit dem Wort HILFE loggen und mein
Supporter wird sich melden!
Der Cache ist old&grey gewidmet, für die auch der FTF reserviert ist!
Darauf musste aber leider aus zeitlichen Gründen verzichtet werden.
Der Kampf um Münchweier . . . die wahre Geschichte!
Historische Entwicklung von Münchweier "Die Geschichte unseres Dorfes ist eng verknüpft mit der des Klosters Ettenheimmünster"
Im Jahre 640 wird der heilige Landelin, aus vornehmem Geschlecht in Irland beim Zusammenfluss des Lautenbach mit der Unditz von dem Jäger des heidnischen Gisokus des Herrn der benachbarten Gisenburg, enthauptet. Der Glaubensbote Landelin habe die Tiere des Waldes verzaubert. Der Leichnam wurde an der Stelle begraben, wo heute die Kirche von Münchweier steht, unter deren Hochaltar Reliquien des Heiligen ruhen.
Um 725 vereinigt Bischof Widegern (Wiggerin oder Witger) von Straßburg die zuvor im "Brudergarten" (Gemarkung Münchweier) angesiedelten Einsiedler im Tal, am Grab des heiligen Landelin, gründete ein Klösterlein und gibt ihm den Namen "Mönchenszell", "in loco nucupante monachorum cella in marca Ettinheim". Die Stiftung Mönchszell war für 30 Mönche gemacht. Das Klösterlein ist aber hierfür zu klein, viel zu eng und ungeräumig. So bauen sich die Mönche 763 in der Nähe des Martyrplatzes, am Flüsschen Unditz, ein neues Kloster und . . . usw . . . laber . . . laber . . . laber . . .
SO steht es zumindest offiziell in den Büchern, woraus ich diesen Text auch zitiere (http://www.ettenheim.de/muenchweier)!
Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus!
Es war nämlich so:
Die Herrschaften von Ettenheimweiler, Ettenheimmünster und Altdorf wollten schon immer das "Chaff Münchweier" in ihren Besitz bringen. So kam es seit dem Jahre 1672 immer wieder zu kleinen oder auch größeren Scharmützeln, bei denen versucht wurde den Ort stückchenweise einzuehmen.
Mal war es am Abend nach dem Besuch in der Kneipe, in welcher barbusige Tänzerinnen auf den Tischen . . . entschuldigung – das gehört nicht hier her, mal nach dem Kirchgang mit anschließender Beichte (nach dem abendlichen Kneipenbesuch) oder auch gerne morgens in aller Herrgottsfrühe noch ehe der Hahn krähte.
Wann immer es zu einem Aufeinandertreffen zweier Partien kam saß der Herr der Angreifer erhaben über dem Dorf und sah aus der Ferne zu, wie sich seine Mannen aus der Affäre zogen.
Oft ging es heiß her und, um die geschlagenen Gesichter nicht zu erkennen, trugen die Landsknechte Spitzhauben – was allerdings dazu führte, dass sich in einer heftigen Schlacht, die Altdorfer gegenseitig vermöbelten. Der Spott der Anderen war groß, aber auch diesen unterlief dieses Missgeschick - hin und wieder . . .
Im Jahre 1734 wurde von den Herrschaften gemeinsam beschlossen, dass die Landsknechte ihre Hauben zu markieren hätten:
Ettenheimweiler trug eine rote, Ettenheimmünster eine gelbe und Altdorf eine blaue Signatur auf der Spitzhaube.
Seit diesem Tage gab es nur noch in stockfinsteren Nächten von den Eigenen auf’s Maul, was jedoch nie konkret nachgewiesen werden konnte.
Das könnt Ihr mir glauben – so war das dazumool!
Die Alten im Dorf, welche das Treiben der Knechte beobachteten, sahen sich immer fragend an und kommentierten das wiederkehrende aber auch brotlose Treiben folgendermaßen:
„Die händ doch de Knall net g’hört“
oder
„Jo, wo kummet au die denn nu widder her, die ollen Schoofseggel?“
oder
„Die sin doch net vun dieser Weld!“
denn wann immer die Einen erfolgreich aus der Schlacht zogen, schlossen sich die Landsknechte der Anderen zusammen, um das verlorene Areal wieder zu übernehmen. So wechselte zwar die Szene den Besitzer – das Dorf Münchweier war aber nie in Gefahr! Ich könnte die Geschehnisse in all ihrer Grausamkeit beschreiben, das würde aber zu weit führen und wäre nicht jugendfrei . . . !
Das ist die wahre, aber verleugnete Wahrheit um den Marktflecken Münchweier. Ich selbst konnte mir erst neulich ein Bild machen wo so mache Schlacht geschlagen wurde und staunte vor Ort nicht schlecht, dass hier und heute noch markante Spuren „zu sehen“ sind und es auch in der heutigen Zeit zu mehr oder minder heftigen Kämpfen kommt.
Aber macht Euch doch ein eigenes Bild - ich habe Maß genommen wo ich die Spuren gesehen habe:
N 48 14.866 E 007 50.642 = A
N 48 14.864 E 007 51.132 = B
N 48 14.895 E 007 51.444 = C
N 48 14.743 E 007 51.782 = D
N 48 14.413 E 007 51.218 = E
Die Bezeichnungen der Schlachtfelder sind aus (meiner Sicht) eindeutig, nehmt den BWW. Umlaute werden zu ae, ue, oe, und ein Eszett ggf. zu ss. Zahlen einzeln zählen .
Mit der folgenden Formel könnt Ihr dann den Ort bestimmen, an dem die Herrschaften saßen um das Geschehen zu beobachten. Protokolliert das, was Ihr gesehen habt im dortigen Pergament.
Der Nordwert errechnet sich aus: E x D x C x [QS A] + 57727
Der Ostwert errechnet sich aus: A x B x C - 221286

Viel Erfolg bei Euren historischen Ermittlungen und Happy Caching sagt U50