Die Gutachtalbrücke

Der Bau
Obwohl seit 1958 Pläne bestanden, die Neustädter Innenstadt verkehrstechnisch
über eine solche Brücke zu entlasten, wurde das Vorhaben erst im Jahr 1978 beschlossen.
Die Kosten von 22 Millionen D-Mark übernahmen der Bund und das Land Baden-Württemberg.
Ziel der Planungen war eine Brücke,
„..die sich optisch in die Natur einpassen sollte, ohne die Sicht ins Kappler Tal zu beeinträchtigen...“
Erbaut wurde die höchste Brücke im Schwarzwald von 1978 bis 1980
nach einem Entwurf von Hans Wittfoht. N47°54.006
Dabei wurden 18500 m³ Beton, 1870 Tonnen Betonstahl und 435 Tonnen Spannstahl verbaut.

Hergestellt wurde der Überbau im Freivorbau mit Stahlhilfsträgern.
Der Lückenschluss, das Zusammentreffen der beiden Brückenenden, geschah am 24. Juni 1981.
Die hierfür notwendigen Messungen wurden mit einem Theodolit durchgeführt.
Die Konstruktion
Die Brücke weist in Längsrichtung eine Gradiente von 4,08 % auf und führt zwei
Fahrstreifen bergauf sowie einen bergab. Im Grundriss verläuft die Straßentrasse im
Bauwerksbereich mit einem horizontalen Krümmungsradius von 600 m.
Der Brückenzug besteht aus einer 617 m langen Hauptbrücke mit acht Feldern
und einer 134,55 m langen, vierfeldrigen Anschlussbrücke.
Die Anschlussbrücke besitzt einen parallelgurtigen Hohlkastenquerschnitt aus Spannbeton
und wird von Rundstützen getragen.
Der Übergang zur Hauptbrücke erfolgt auf einem Gruppenpfeiler.
Die Hauptbrücke, ebenfalls eine Spannbetonkonstruktion, weist in Längsrichtung den
Durchlaufträger als Bauwerkssystem auf.
Die Mittelpfeiler drei bis fünf sind in den Überbau eingespannt und wirken mit ihm als
rahmenartiges Tragwerk.
Die Stützweiten betragen 49 m – 59 m – 4×101 m – 59 m – 46 m. E08°14.559
In Querrichtung ist ein einzelliger Hohlkastenquerschnitt vorhanden,
der eine 17,85 m breite Fahrbahnplatte, eine 8,55 m breite Bodenplatte
sowie 50 cm dicke, senkrechte Stege besitzt.
Die Brücke ist insgesamt 751,5 Meter lang und hat eine Höhe von 97m über Talgrund.
In den Endfeldern hat der Überbau eine konstante Konstruktionshöhe, in den Abschnitten mit den
großen Spannweiten ist er gevoutet ausgebildet und besitzt in Feldmitte eine Querschnittshöhe
von 3,0 m und über den Pfeilern von 6,4 m.
Die Pfeiler weisen am Kopf in Querrichtung eine Breite von 8,55 m auf und besitzen einen
Stahlbetonhohlquerschnitt. Pfeiler und Widerlager sind auf anstehendem Granit flach gegründet.
So, wieder was gelernt.......Viel Erfolg bei der Ermittlung der Koordinaten wünscht MAsterpaar.
Der Cache befindet sich nicht an den im Listing angegebenen Koordinaten
und auch nicht auf der Brücke. Bitte einen Stift mitbringen
Quelle:
Wikipedia