Urkundlich erstmals erwähnt wurde Falkenberg im Jahr 1154 in Zusammenhang mit der Burg_Falkenberg. 1274 wurde Falkenberg durch Heirat der Tochter eines Grafen Besitz des Landgrafen_von_Leuchtenberg bis das Kloster Waldsassen 1309 die Burg samt Umgebung aufkaufte. Mit ihm blieb es bis Säkularisation in Bayern 1803 verbunden. Falkenberg besitzt seit 1467 Marktrechte.
Ein Flurkreuz (auch: Weg(e)kreuz, bayrisch: Marterl) ist ein Kreuz an einer Wegkreuzung, einem Weg oder einer Straße, am Feldrand oder im Wald. Es kann aus Holz, Stein oder Metall bestehen. Häufig sind Flurkreuze als Kruzifixe gestaltet. Steinkreuze werden auch „Hussitenkreuze“, „Schwedenkreuze“ oder „Sühnekreuze“ genannt.Oft dienen Flurkreuze als Wegmarkierungen für Wanderer und Pilger oder kennzeichnen gefährliche Stellen. Flurkreuze findet man besonders häufig in katholischen Landstrichen. Die meisten entstanden schon in den vergangenen Jahrhunderten und wurden von der damaligen Bevölkerung als Zeichen ihres Glaubens errichtet. Viele Flurkreuze waren auch in das religiöse Brauchtum eingebunden, z. B. dienten sie als Stationen bei einer Prozession. In manchen Gegenden wurden die Wegkreuze mit einer Konsole (Expositionsnische) versehen, auf der bei eucharistischen Prozession die mitgeführte Monstranz abgestellt werden konnte; dort wurde dann auch der eucharistische Segen gespendet.