
Der Maare-Mosel-Radweg dürfte so ziemlich jedem hier bekannt sein.
Doch was vielen verborgen bleibt, sind die links und rechts oder auch etwas abseits liegenden Kleinode, Orte oder Stellen die viel zu schön sind um sie nicht zu sehen bzw. zu kennen. Sei es wegen der Geschichte die dort hinter steckt oder einfach nur weil es ein schöner Ort zum verweilen ist.
Um auf den Maare-Mosel-Radweg und unseren Oberstens Steinkreuz zurück zu kommen.
Über diesen Radweg führt streckenweise auch die traditionsreiche Wallfahrt der Sankt Matthias-Bruderschaft in Richtung Udler.
Durch die Unterführung hindurch, in Sichtweite des Bintenerhofes, an der Weggabelung zum 7-Maare-Weg, biegt man rechts hoch in Richtung Schalkenmehren.
Kurz danach steht linkerhand auf einem etwas erhöhten Punkt das sogenannte Unterste Steinkreuz, ein gut erhaltenes hohes Schaftkreuz aus Basaltlava.
Der Bildstock mit seinem Abschlusskreuz wurde vermutlich 1732 errichtet, eine umfassende Renovierung erfolgte im 20. Jahrhundert. Der Altarvorsprung ist geradlinig, die bauchartige Erweiterung und das Blattzierwerk weisen auf eine Barockform hin.
Die Inschrift lautet: "Carl Johannes Dulus Peeschu, S.H.F. EW., E(rbaut) 1732, R(enoviert) 1931". Das breite Kapitel zeigt eine Pietà mit zwei Beifiguren und zwei Engelsköpfen. Früher führte eine der Bittprozessionen in der Woche vor Christi Himmelfahrt bis zu diesem Untersten Steinkreuz, nach dem der Volksmund auch die Gemarkung benennt.
Später wurde diese Bittprozession nur noch bis zum Obersten Steinkreuz durchgeführt, an der nachfolgenden Weggabel gelegen. Dieses Wegekreuz aus rotem Sandstein ist stark verwittert.
Das Barockkreuz weist einen Altaraufsatz auf sowie dachartige Zierstücke auf der vorderen Fläche und den beiden Seitenflächen des Schaftfußes. Die ursprüngliche Inschrift "Anno 1713 -Johannes Hermes" ist überliefert, aber nicht mehr zu lesen.
Darüber erkennt man eine aus dem Sandstein herausgearbeitete Pietà. [...]
Quelle: roscheiderhof.de
Die Dose findet ihr etwas abseits vom Kreuz, das Kreuz selber steht bei N 50°9.589 E 006°52.625
Parken kann man fast direkt am Cache. Die letzten Meter sind nicht Rollstuhlgeeignet.
In den Sommermonaten ist hier mit erhöhtem Muggelaufkommen zu rechnen, deshalb bitte etwas Vorsicht bei der Suche walten lassen.