Da sich schon nach 2 Tagen Nachbarn beschwert haben:
Der cache ist von der Straße zu erreichen.
Bitte nicht auf die Mauer steigen oder irgendein Grundstück betreten!
Vor den Bildstock auf den Bürgersteig stellen und suchen!
BITTE NICHT IN DEN STEINEN ODER IN GEBÜSCHEN WÜHLEN
Andernfalls, werde ich den Cache wieder deaktivieren
Dont move a stone or touch bushes! Dont climb the wall!
Jetzt aber zum Cache
Da wir vor einer Weile hier in die Straße gezogen sind und uns erst nach einigen Monaten dieses Gebilde aufgefallen ist, haben wir uns entschloßen hier einen kleinen Cache zu verstecken.
Woher genau er kommt und wieso er dort steht, ist nicht ganz nachvollziehbar, aber er gehört zur Geschichte von Bürstadt.
Sollte der Cache verschwunden sein, oder ihr findet ihn nicht, dann schreibt mich an.
Ich wohne 2 Häuser entfernt und kann evtl. schnell helfen ;)
Bringt etwas langes dünnes mit.
Ihr werdet es vermutlich zum bergen brauchen ;)
Hier die Geschichte:
DISEИ BILT
STOCK HAT MACHEИ
LASEN CARL
FRAИTZ WIDEMAИ
AИИO 1769
Darauf eine nach oben konisch zulaufende Säule mit vierseitiger Ädikula und Steinkreuzbekrönung.
[...] Bis 1953 stand der Bildstock am Mittelweg, einer Wegeverbindung zwischen Bürstadt und Boxheimerhof.
[...] In den 50er Jahren lagerte der Bildstock zwei Jahre lang auf dem Betriebshof, bis er an seiner heutigen Stelle aufgestellt wurde.
[...] Die Ketteler-Siedlung war gemeinsam mit dem Bubenlachring eines der ersten Neubauprojekte in Bürstadt nach dem Krieg, mit denen der Wohnungsnot begegnet wurde. Der Baubeginn erfolgte im August 1953, bereits im Februar 1954 waren 21 Häuser bezugsfertig. Im Rahmen der Projektierung der Ketteler-Siedlung wurde der Bildstock, der vorher ein karges Dasein im Feld und auf dem Betriebshof fristete, auf dem heutigen Platz in Höhe Hausnummer eins aufgestellt und als Sinnbild einer neuen Entwicklung betrachtet. (Rebsch 2011)
Sage: 1. Josef Siegler: "Mein Großvater hat mit erzählt, dass der alte Wideman mit einem Pferde-Gespann auf dem Feld war. Auf einmal schlug der Blitz ein, und alle Pferde waren tot. Nur Wideman kam mit dem Leben davon und stiftete aus Dankbarkeit den Gedenkstein."
2. Herbert Götz: "Der Opa meiner Frau hat folgende Geschichte erzählt: Widemans Sohn hätte ermordet werden sollen. In einer düsteren Nacht habe der Mörder dem vermeintlichen Sohn aufgelauert und ihn getötet. Allerdings handelte es sich bei dem Getöteten nicht um Widemans Sohn, sondern um dessen Knecht. Aus Dankbarkeit, dass sein Nachkömmling überlebte, ließ er den Bildstock bauen. (Rebsch 2011)
Quelle: http://www.suehnekreuz.de/hessen/buerstadt.htm