Im Verlauf ihrer eindrucksvollen Geschichte mussten die Illerbrücken bei Kellmünz aufgrund von Hochwasser, Kriegen, Überlastung oder Beschädigung immer wieder neu gebaut werden. Ein großes Brückenunglück aufgrund von Überlastung ereignete sich im Jahre 1604. Als der damalige Herrscher Freiherr Ernst von Rechberg starb, vermachte er in seinem Testament den Armen seiner Herrschaft Almosen. Etwa 500 Menschen sollen damals nach Kellmünz gekommen sein, um sich diese Spende abzuholen. Bei der Verteilung der Almosen auf der Illerbrücke brach die Holzbrücke dann durch die schwere Last der vielen Menschen zusammen. 250 Personen sollen bei diesem Unglück in den Illerfluten ertrunken sein.
Eine schwere Hochwasserkatastrophe suchte im Juni 1910 das Illertal heim und riss dabei die Brücke weg. Danach floss der Verkehr 17 Jahre lang über eine Behelfsbrücke. Erst im Jahr 1927 wurde die erste Betonbrücke über die Iller und den Illerkanal dem Verkehr übergeben. Bis zur letzten Sprengung der Kanalbrücke wegen Baufälligkeit im Jahr 2003 wurde die Verbindungsstrecke zwischen Kellmünz und Dettigen zweimal (1967/68 und 1989/90) wegen Baufälligkeit oder Erneuerungsarbeiten gesprengt und wieder aufgebaut.
Parken bitte nicht auf der Brücke, sondern 100 Meter entfernt auf dem Sportgelände.
Es muss und darf nicht über das Brückengeländer geklettert werden.
Danach auf eine tolle Runde Cobigolf bei Alex (50 Meter die Treppe runter)