Bis zum 19. Jahrhundert war Ostheim lediglich eine kleine und landwirtschaftlich geprägte Ortschaft. Erst während der Industrialisierung entwickelte sich Ostheim zu einem Wohngebiet für die Arbeiter der Fabriken in der Umgebung, vorwiegend in Kalk und Mülheim. Seit dem 1. April 1914 ist Ostheim ein eigenständiger Stadtteil von Köln.
1996 wurde das "Rundhaus Ostheim" gebaut, ein zentral gelegenes Gebäude, das vor allem durch seine Bauform auffällig ist. Hier finden sich zahlreiche Gewerbe und Ärzte, aber auch Privatwohnungen. 2011 wurde das Rundhaus an einen neuen Eigentümer verkauft. Die Preis dafür lag im hohen einstelligen Millionenbereich, über die genaue Summe ist Stillschweigen vereinbart worden.
Ein Blick lohnt sich auch auf das ehemalige Dampfkraftwerk (hinter den Bäumen eingewachsen), das im Jahre 1904 von der Stadt Köln erbaut wurde. Schon am 1. April 1912 verlor es allerdings seine Hauptaufgabe, nämlich die Stromversorgung der umliegenden Stadtteile. Heute dient es noch als Umspannwerk für die Stromeinspeisung in das Stadtbahnnetz. Sehr schön: Die Giebelwände sind mit dem alten Kölner Wappen erziert.
In etwa 13 Minuten ist von Ostheim mit der Stadtbahnlinie 9 die Kölner Innenstadt zu erreichen, der große Busbahnhof sorgt ebenfalls für eine gute Verkehrsanbindung.