Bitte den Zugangs-Hinweis am Ende nicht übersehen! Für meinen ersten in die freie Wildbahn entlassenen Cache seit vielen Jahren habe ich mir wieder einen - meiner Meinung nach - recht interessanten Ort überlegt:
Etwa auf halber Strecke zwischen Jüterbog und Treuenbrietzen befand sich der Bahnhof Tiefenbrunnen.
Am 01.12.1894 wurde die Strecke Jüterbog – Treuenbrietzen feierlich eröffnet, vermutlich stammt auch das Empfangsgebäude Tiefenbrunnen aus jener Zeit. Im Wald nördlich der Gleise gab es damals umfangreiche Militäranlagen, z.B. einen Truppenübungsplatz und eine Munitionsanstalt. Hier wurde Munition und Sprengstoff gelagert, und alles was man dafür brauchte wurde selbstverständlich mit der Eisenbahn angeliefert.
Die militärischen Nutzer der Gegend gaben sich im Laufe der Jahrzehnte die Klinke in die Hand. Vom kaiserlich-preußischen Militär über Weimarer Republik und Drittem Reich bis zur Sowjetarmee. Im Folge der deutschen Wiedervereinigung und des allgemeinen Umbruchs in der Welt zog die neu geschaffene Russische Förderation ihre letzten Truppen im Jahre 1994 aus Deutschland ab. Das einstmals riesige Militärgelände mit seinen zehntausenden Bewohnern war mit einem Mal leer und ohne Sinn oder Zweck. Nun streifen hier Wölfe statt Soldaten duch die Wälder, Wiesen und Sanddünen.
Und so wurde auch der Bahnhof Tiefenbrunnen am 28. Mai 1994 für immer geschlossen.
WICHTIG!!! Die Dose befindet sich am Ende der ehemaligen Ladestraße. Diese kann aber nicht befahren werden, der Cache muss durch den Wald erreicht werden! Ein Betreten von Bauwerken oder Gleisen ist weder nötig noch erwünscht.