Campus Arts Augsburg
Update 29.11.2017: neues Finale, neue Finalformel
Nachdem der Wunsch öfter geäußtert wurde, gibt es jetzt eine größer Dose. Erstinhalt: Stashnote, Logbuch, Bleistift (bleiben bitte in der Dose) und zwei Kühlschrankmagnete sowie ein Kugelschreiber. Viel Spaß damit und bitte tauscht fair.
English version below
Meinen ersten selbst gelegten Multi widme ich einem Thema, das oft übersehen wird. An der Universität Augsburg gibt es nicht nur ein Zentrum für Kunst und Musik, sondern auf dem Campus selbst ist auch viel Kunst zu finden. Das eine oder andere fällt einem sofort auf, manches wird aber auch gerne übersehen.
Wir werden uns einige wenige dieser Kunstwerke auf dem Campus ansehen. Zwischen den Stationen werden euch möglicherweise noch andere solcher Objekte auffallen. Wer sich noch mehr dafür interessiert, kann sich bei Wikipedia informieren. Dort gibt es auch einen Kunstführer von 2005 zum Herunterladen, dem ich die folgenden Beschreibungen zu den Kunstwerken entnommen habe.
Die Runde ist gut in 30 – 45 Minuten zu absolvieren. Es ist kein komplett geschlossener Rundweg. Aber, bei Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, die ich empfehle, könnt ihr bequem bei der Haltestelle der Straßenbahnlinie 3 „BBW / Institut für Physik“ starten und erreicht nach dem Finale in gut fünf Minuten die Haltestelle „Universität“.
Zum Cache:
N48°19.819 E10°53.875
Vor dem Institut für Physik ist das Kunstwerk „Mikado“ von Edgar Knoop kaum zu übersehen. Der Künstler benannte diese Konstruktion aus Stahlrohren ursprünglich „Farbstelengruppen in der Formation 2-3-5“. Der Idee liegt die sogenannte Fibonacci Reihe zu Grunde, welche die jeweiligen Neigungswinkel der Stangen vorgibt.
Ihr seht vor euch fünf dieser Stahlrohre. Wie viele davon sind Blau?
Anzahl der blauen Stahlrohe = A
N48°19.950 E10°53.773
Hier findet ihr etwas Interessantes für Cacher, nämlich eine Koordinate. Auf der Westseite des Hörsaalzentrums für Physik befindet sich die „Koordinate nach Norden geöffnet“. Auf der Ostseite befindet sich die fast doppelt so große „Koordinate nach Süden geöffnet“. Der Künstler Hiromi Akiyama thematisiert hier die Dualität von Offenheit und Geschlossenheit, Ebene und Raum. Mit dem mathematischen Begriff der Koordinate und der strengen Symmetrie der Objekte lassen sich auch Bezüge zu den Gebäuden der Physik herstellen.
Nur wenige Schritte von der nach Norden geöffneten Koordinate entfernt befindet sich ein weiteres Kunstwerk. Wie heißt es (2 Wörter)?
Einstellige Quersumme des Buchstabenwortwertes = B
N48°20.050 E10°53.712
Das nächste Kunstwerk hat keinen Titel und wurde von Klaus Goth installiert. Das Objekt bildet eine Negativform, die auf zwei Seiten von Stahl und einer Seite von Granit begrenzt wird. Der so entstehende Freiraum kann vom Betrachter ergänzt werden. Da die Figur nur 1,10 m hoch ist kann sie von verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Die Form wirkt in sich geschlossen. Negativ- und Positivform ergänzen einander und erzeugen ein harmonisches Gleichgewicht.
Ihr befindet euch hier zwischen der Zentralbibliothek und dem Hörsaalgebäude der Wirtschaftswissenschaften. Welche Hausnummer hat das Hörsaalgebäude?
Quersumme der Hausnummer = C
N48°20.063 E10°53.635
Zwischen der juristischen und der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät befindet sich ein Brunnen, der von Erika Berckhemer konstruiert wurde. Mit seinem Netz aus Röhren, Trichtern und bunten Flügeln, lädt die Anlage zu einem Sinneserlebnis ein, das zugleich Ruhe und Besinnung vermittelt. Da auch Gedanken, Vorstellungen und Ideen einen flexiblen und lebendigen Fluss benötigen, ergeben sich hier auch inhaltliche Bezüge zwischen dem Brunnen und seinem Aufstellungsort.
Der Brunnen wird von senkrecht aufgestellten, dicken Rohren getragen. Wie viele sind es?
Anzahl der Rohre = D
N48°20.125 E10°53.641
Zwischen der Teilbibliothek für Sozialwissenschaften und dem neuen Gebäude des Zentrums für Kunst und Musik befindet sich die Installation „Gesetz“ von Sabrina Hohmann-von Weizsäcker. Die hier zu sehenden Stühle sind in die Landschaft eingepasst. Der niedrigste steht auf der höchsten Ebene, der höchste dagegen am niedrigsten Punkt. Die Höhe der Sitzflächen orientiert sich an der Höhe des Erdgeschosses der Bibliothek. Damit beziehen die Objekte sich auf die archetektonischen Begebenheiten und verlagern so den Innenraum nach außen in die Umgebung.
Wie viele dieser Stühle sind hier zu sehen?
Anzahl der Stühle = E
N48°20.177 E10°53.804
Das letzte Kunstwerk unserer Campustour befindet sich hinter dem Gebäude der geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Es trägt den Titel „Kopfform“. Auffällig an dem Objekt ist die Ambivalenz zwischen der Seitenansicht, aus welcher es massiv und schwer wirkt, und der eher leichten, schmalen Frontalansicht. So deutet dieser Helm in der Seitenansicht eine maschinenhafte Funktionalität an und gleichzeitig löst seine Schmalheit diesen Eindruck wieder auf.
Findet den Nachnamen des Künstlers heraus, der die „Kopfform“ installiert hat.
Einstellige Quersumme des Buchstabenwortwertes = F
Finale:
N48°20.(A+1)(B-1)(C-1) E10°53.(D)(E-11)(F-6)
English:
This is my first multi-cache and it refers to an often overlooked subject. At the University of Augsburg there’s the Centre of Music and Arts and besides of that you will find a lot of art on the campus itself.
We will have a look at a few of these artworks. Between the stations you may find different objects. If you have further interests about this subject please find more information on Wikipedia. On this site you also can find a brochure (available only in german), to which I will refer in the following description.
The tour will take aprox. 30 – 45 minutes. It’s not a loop but you can reach the campus easily by tram 3 and start at station “BBW / Institut für Physik”. At the end of the tour it’s only a short walk to the tram-station “Universität”. I recommend the public transport.
About the cache:
N48°19.819 E10°53.875
In front of the Institute of Physics there’s the artwork “Mikado” by Edgar Knoop. Originally, the artist named it “Farbstelengruppe in der Formation 2-3-5”. The idea is based on the so-called Fibonacci series, which specifies the respective angles of inclination of the rods.
In front of you, you can see five of these rods. How many of them are blue?
Number of blue rods = A
N48°19.955 E10°53.769
Here you will find something interesting for geocaching: a coordinate. On the west side of the lecture theater center for physics is the "coordinate open to the north". On the east side there is the almost twice as large "coordinate open to the south". The artist Hiromi Akiyama deals here with the duality of openness and unity, level and space. The mathematical concept of the coordinate and the strict symmetry of the objects can also be used to refer to the buildings of physics.
Only a few steps away from the coordinate opened to the north is another work of art. What’s its title (2 words)?
Take the word value and sum it to one digit = B
N48°20.050 E10°53.712
The next work has no title and was installed by Klaus Goth. The object forms a negative form, which is limited on two sides of steel and one side of granite. The resulting free space can be supplemented by the observer. Since the figure is only 1.10 m high it can be viewed from different angles. The shape is self-contained. Negative and positive forms complement each other and create a harmonious balance.
You are here between the central library and the auditorium building of economics. What house number does the auditorium building have?
Sum the house number to one digit = C
N48°20.063 E10°53.635
Between the legal and economic faculties is a fountain constructed by Erika Berckhemer. With its network of tubes, funnels and colorful wings, the complex invites to a sense experience, which at the same time gives peace and reflection. Since thoughts, ideas and imagination also require a flexible and lively flow, the links between the well and its place of installation are also relevant.
The well is supported by vertical, thick pipes. How many are there?
Number of pipes = D
N48°20.125 E10°53.641
Between the sub-library of social sciences and the new building of the Center for Art and Music is the installation "Law" by Sabrina Hohmann-von Weizsäcker. The chairs to be seen here are fitted into the landscape. The lowest is at the highest level, while the highest is at the lowest point. The height of the seats is oriented to the height of the ground floor of the library. In this way the objects refer to the architectonic events and thus move the interior outwards into the environment.
How many of these chairs can be seen here?
Number of chairs = E
N48°20.177 E10°53.804
The last work to be seen at out Campus tour is located behind the Faculties of Humanities. It is entitled "Kopfform". Noticeable on the object is the ambivalence between the side view from which it is massive and heavy, and the rather light, narrow front view. This helmet, in the side view, indicates a machine-like functionality and, at the same time, its narrowness reverses this impression.
Find out the surname of the artist, who has the "Kopfform" installed.
Take the word value and sum it to one digit = F
Final:
N48°20.(A+1)(B-1)(C-1) E10°53.(D)(E-11)(F-6)