Wir schreiben das Jahr 1911. Im Hamburger Stadtteil Hoheluft Ost ist ein riesiges (genossenschaftliches) Gebäude errichtet worden. Fünf Stockwerke hoch.
Ganz oben befand sich aus gutem Grund der Mehlboden. Im vierten Stock dann die Silos. Im dritten Stock die Teigmengenmaschinen. Im zweiten und im ersten Stock die Teigteilmaschinen sowie 24 Doppelauszugöfen sowie drei automatische Rundstücköfen. Produziert wurde also von oben nach unten – die Gravitation sparte Energie.
Produziert wurden Brötchen und Brote. Und zwar 36.000 Brötchen in der Stunde und 30.000 Brote am Tag. Drei Jahre später kam eine Keksproduktion dazu, zwei Jahre später eine Mühle. Das Ganze ging bis 1974, da wurde die Produktion eingestellt.
Weitere Informationen gibt es hier.
Das Gebäude existiert immer noch, wird heute aber anders genutzt. Es ist ein wunderschönes Betongebäude, äußerlich mit vielen Jugendstilelementen versehen.
Der Cache ist nicht weit entfernt. Wer ihn gefunden hat, sollte von dort aus einen Blick auf das Haus werfen. Es lohnt sich. »Bäckerei 2« und »Produktion« sind (ganz oben) sichtbar. Wenn nicht gerade durch dichte Ahornblätter die Sicht versperrt wird.
Der Cache versteckt sich irgendwo in der Nähe. Er ist an sich leicht (und ohne Boot) zu finden, problematisch ist nur die unglaublich hohe Muggeldichte.