Skip to content

GS#48 - La Grande Boucle: Das Weisse Trikot Mystery Cache

Hidden : 5/30/2017
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


grafik

A series of (hopefully) three caches plus a bonus cache centering on the Tour de France, which is crossing Aachen 2nd of July 2017, and on cycling in general. - This is the first part of the series, a virtual (Streetview) tour of twelve of the most prominent mountain passes of the "Big Loop".




grafik


Das Weisse Trikot



Am 2. Juli 2017 wird die Tour de France, das größte und härteste Radrennen der Welt, auf der zweiten Etappe ihrer 104. Edition Aachen durchfahren. Ein guter Anlass, alle Radsportfans unter den Geocachern - oder auch nur die Hobby-Radler - durch eine kleine Serie von Caches auf dieses Ereignis einzustimmen bzw. es nachzubereiten.

Beginnen möchte ich - wie sonst? - mit einem Mystery, will sagen: einem Couch-Multi, so dass sich womöglich auch diejenigen interessieren lassen, die weniger sportlich unterwegs sind.

Von jeher machen die Befahrungen der großen Pässe der Alpen und der Pyrenäen einen Großteil der besonderen Faszination der Tour aus. Hier entscheidet sich in der Regel, wer den Sieg im Gesamtklassement davontragen wird; an den Hochgebirgsflanken aber ereigneten sich auch die unzähligen Geschichten, die den Mythos der "Tour der Leiden" begründet haben. Nicht zuletzt faszinieren die großen Cols des Hochgebirges - und auch mancher prominente Anstieg in den Vogesen, der Provence oder dem Massif Central - wegen ihrer wilden landschaftlichen Schönheit.

grafik

Lasst Euch zu einer virtuellen Fahrt auf die Dächer der Tour einladen und gewinnt - nicht das gepunktete Trikot für den Besten der Bergwertung, denn dazu müsstet Ihr Euch auch physisch aus dem Aachener Kessel hocharbeiten, sondern das Weisse Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Will sagen: Was nicht ist, kann ja noch werden.

Zum Einstieg erhaltet Ihr die Kurzbeschreibung von zwölf der berühmtesten Pässe bzw. Bergankünfte. Erratet, um welche Auffahrten es sich handelt, und notiert Euch jeweils die Meereshöhe des Scheitelpunktes. Die Werte I - XII gebt dann, jeweils durch einen Bindestrich getrennt (z.B. "2147-2356-...), bei Certitudes ein; wenn Ihr richtig liegt, verrät der Checker Euch eine Webadresse, an der Ihr die Beschreibung Eurer ersten Bergetappe erhaltet. Nach erfolgreicher Bewältigung der zwölften Etappe bekommt Ihr die Wegbeschreibung zum Ziel dieser virtuellen Tour.

Achtung: Teilweise findet man differierende Angaben zur Meereshöhe des Passes/der Bergankunft. Orientiert Euch an den Angaben auf ledicodutour.com. Sofern dort unterschiedliche Zahlen angegeben sind, findet Ihr von der, die der Checker akzeptiert, die einstellige iterierte Quersumme in Klammern hinter der jeweiligen Frage angegeben.

Hals- und Speichenbruch!


I.
Der Pass wurde bereits in der Frühzeit der Tour erstmals ins Programm aufgenommen, nachdem ein Luxemburger Sportjournalist ihn bei noch winterlichen Bedingungen erkundet und dem Tourdirektor Henri Desgrange telegraphiert hatte, er sei gut hinübergekommen, die Straße - damals noch eine Schotterpiste - sei in gutem Zustand, und es werde keine Schwierigkeiten für die Fahrer geben.

grafik

II.
Als ob der Pass nicht schon hoch genug wäre, führt von ihm noch eine Schleife hinauf, einmal um den Gipfel herum. Die Tour hat den Col bis 2016 viermal überquert; bei der letzten Überfahrt ging es erstmals auch in die Extra-Schleife; diese Bergwertung holte sich ein Südafrikaner. (Gesucht ist die Höhe des Scheitelpunktes der Schleife, nicht des Passes.)

III.
Dies war der erste Pass, den Tour-Fahrer jemals bezwingen mussten. Das war im Jahr 1905. (Quersumme: 8)

IV.
Auf der Passhöhe wurde dem Mann ein Denkmal errichtet, zu dessen Ehren in jedem Jahr außer der regulären Bergwertung noch ein Sonderpreis vergeben wird, nämlich für den Fahrer, der am jeweils höchsten Punkt der Tour die Bergwertung gewinnt. Sehr häufig geschieht das an diesem Col. (Quersumme: 8)

V.
„Quäl dich, du Sau!“ Der Mann, dem dieser Ausspruch galt, errang sein erstes Gelbes Trikot bei der Auffahrt zu einer Skistation, als sein Teamkapitän schwächelte und er selbst damit unverhofft die Rolle als Domestike abstreifte, um die Führung in der Gesamtwertung bis Paris nicht mehr abzugeben. (Es geht um die Skistation, nicht um den Pass, an dem der Spruch fiel.)

VI.
Obwohl die Erstbesteigung dieses Berges bereits auf das Jahr 1336 datiert, wurde er erst 1951 ins Programm der Tour aufgenommen. Bei der sechsten Überquerung ereignete sich anderthalb Kilometer unterhalb des Gipfels ein tödlicher Unglücksfall. Tja, die Tour und das Doping, man kann nicht über die eine sprechen, ohne das andere zu thematisieren. (Quersumme: 4)

VII.
Der Südanstieg überwindet auf 19,3 km 1.547 Höhenmeter; das sind durchschnittlich 8,0%. Damit hat sich auch dieser in der Tourgeschichte und nicht zuletzt bei Hobby-Radfahrern - wohl auch wegen seiner landschaftlichen Schönheit - sehr beliebte Col die Klassifizierung als hors catégorie wohlverdient – auch wenn die Passhöhe 2.000 m über dem Meeresspiegel nicht erreicht – jedenfalls dann nicht, wenn man genau ist, wie das IGN. (Quersumme: 4)

grafik

VIII.
Silberbergbau wird seit dem 13. Jahrhundert nicht mehr betrieben, aber seitdem hier 1968 olympische „Zigarren“ zu Tale rasten, hat das einst beschauliche Örtchen einen rasanten Aufschwung genommen und seinen Charakter völlig verändert. Obwohl es der Wintersport war, der vieles vergoldet hat, verdankt dieser Etappenort seine Bekanntheit mehr als allem anderen den 21 Kehren, die hinauf führen. Kaum zu glauben, dass vor allem Niederländer sich hier durch Siege profilieren konnten. (Quersumme: 5)

IX.
In dieser Sammlung besonderer Überfahrten soll der höchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen nicht fehlen. (Quersumme: 7)

X.
Mörder auf der Passhöhe, ein 70 Meter tiefer Sturz, 40 Fahrradschläuche und eine niederländische Butterblume – auch dieser Pass hat mehr als genug Legenden hervorgebracht.

XI.
1964 gab es hier ein Ellbogenduell, 1975 einen Leberhaken, und 1988 war dann Schluss aus ökologischen Gründen.

XII.
Friedrich Wilhelm III. würde der Name dieses Passes ebenso gefallen haben wie Wilhem I., Wilhem II. und Adolf Hitler, nicht aber, dass die meisten der hier zu Helden gewordenen Männer Franzosen sind. Eichenlaub gibt es hier ohnehin nicht; wir befinden uns oberhalb der Baumgrenze.



Du kannst deine Rätsel-Lösung mit certitude überprüfen.


Flag Counter


Die weiteren Caches dieser Serie:


Additional Hints (No hints available.)