Skip to content

Tyto alba Multi-Cache

This cache has been archived.

magesi: Der Cache musste archiviert werden, da es Zugangsprobleme gab.

More
Hidden : 6/10/2017
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Tyto alba
… oder ganz einfach Schleiereule

Eine Artenschutzstation auf der Insel Rügen und ein uriges Fischerdorf

Wenn du ein uriges Rügener Fischerdorf suchst und einen Cache loggen möchtest, der die Schleiereule und ihren Schutz zum Inhalt hat, dann bist du in Neu Reddevitz genau richtig. Das Einzeilendorf mit knapp zwei Dutzend überwiegend reetgedeckten Häusern liegt am Rügischen Bodden.




Die Ortschaft entstand 1815 aus der Besiedlung von 14 Fischerfamilien aus Baabe und Alt Reddevitz. Sie schlossen sich später zu einer Fischergemeinschaft zusammen, auch heute noch wird in Alt Reddevitz frischer Fisch angelandet, viel Hering und Hornfisch aus dem benachbarten Greifswalder Bodden.

Man kann also gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wie die Redewendung sagt. Einerseits eine wunderschöne alte und verträumte Landschaft kennen lernen und andererseits einen interessanten Cache loggen, der als kleiner multi angelegt den Vogel des Jahres 1977, die Schleiereule zum Inhalt hat. Und um diese Eule geht es bei diesem kleinen multi.

 

Steckbrief der Schleiereule

Äußerlich lässt sich die Schleiereule bereits durch ihren herzförmigen, weißen Gesichtsschleier von allen übrigen Eulen gut unterscheiden. Auch ihre Federn und Zehen sind verschieden. Ohrfedern fehlen, die Augen sind relativ klein und schwarz. Die Schleiereule wählt ihre Brutplätze innerhalb menschlicher Siedlungen. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung für uns, um diese in unmittelbarer Nähe des Menschen brütende, dennoch aber empfindliche Vogelart, zu erhalten.

Name und Verwandtschaft

Die Schleiereule (Tyto alba) besitzt aufgrund zahlreicher morphologischer Besonderheiten eine systematische Sonderstellung: Sie wird als eigene Familie der Schleiereulen (Tytonidae) den übrigen Eulen gegenübergestellt.

 

Kennzeichnung

Äußerlich lässt sich die Schleiereule bereits durch ihren herzförmigen, weißen Gesichtsschleier von allen übrigen Eulen gut unterscheiden. Auch ihre Federn und Zehen sind verschieden. Ohrfedern fehlen, die Augen sind relativ klein und schwarz, die Gefiederunterseite weiß bis gelbbraun und ungefleckt.

 

Lautäußerungen

Am auffälligsten ist der kreischende, lang gezogene Revierruf des Männchens. Zur Warnung ruft die Schleiereule hastig kraich-kraich, in Abwehrsituationen ist Fauchen und Schnabelknappen zu hören.

 

Nahrung

Schleiereule erbeuten hauptsächlich Kleinsäuger wie Feld- und Spitzmäuse, seltener Vögel und vereinzelt Amphibien, Reptilien und Großinsekten. Unverdauliche Nahrungsbestandteile (Knochen, Haare) werden in Form von so genannten Gewöllen ausgewürgt.

 

Lebensraum

Die Kombination von geeigneten Brutplätzen und günstigem Jagdgebiet ist für die Auswahl eines passenden Lebensraums ausschlaggebend. Einzelnstehende, exponierte Gebäude (z.B. Kirchtürme und Scheunen) werden als Brutplatz bevorzugt. Zur Jagd sucht die Schleiereule offenes Gelände auf, wie beispielsweise am Rand von Siedlungen oder entlang von Straßen und Wegen.

 

Fortpflanzung

Die Schleiereule brütet in Abhängigkeit von Mäuse-Gradationsjahren ab Ende März, meist jedoch erst Anfang Mai. Nach 30 bis 34 Tagen schlüpfen die jungen Eulen aus den länglichen weißen Eiern. Mit 11 bis 14 Tagen öffnen sie ihre Augen und verlassen nach etwa 60 Tagen das Nest. Zweitbruten und gelegentlich auch Drittbruten - je nach Mäusejahr - konnten nachgewiesen werden.

 

Verbreitung

Die Schleiereule ist in fast allen Regionen der Erde verbreitet (annähernd holarktisch). Im Norden reicht das Verbreitungsgebiet bis zur borealen Zone und nach Süden bis in die Tropen und in Wüstengebiete. In Mitteleuropa ist sie ein verbreiteter Brutvogel tief gelegener, relativ waldarmer Siedlungsgebiete.

Bestand

Der europäische Bestand umfasst 110.000 bis 220.000 Brutpaare, wobei Schwerpunkte in Spanien und Frankreich - aber auch in Deutschland - liegen. Hierzulande brüten wieder zwischen 11.000 und 17.000 Paare. Nachdem die Schleiereule in den 70er Jahren als stark gefährdet galt, hat sich ihre Zahl dank gezielter Schutz- und Hilfsmaßnahmen erfreulich positiv entwickelt. Die Wahl zum Vogel des Jahres hatte 1977 eine Welle von Aktivitäten zum Schutz und zur Vermehrung der Schleiereulen ausgelöst, besonders durch die Schaffung von Brutplätzen, aber auch durch Information und Aufklärung der Bevölkerung über Schutzmöglichkeiten vor Ort.

Gefährdung

Die Schleiereule ist in hohem Maße von Bewirtschaftungsformen in der Agrarlandschaft abhängig, mit denen Kleinsäugerbestände in engerem Zusammenhang stehen. Die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Anwendung von Rodentiziden (Pestizide gegen Nagetiere) lässt zunehmende Gefährdungen befürchten. In der Vergangenheit sind Brutplätze oftmals durch Abbruch, oder im Zuge von Sanierungsmaßnahmen an Kirchen, Scheunen und Dächern verloren gegangen.

 

Forderungen zum Schutz

Eine reich strukturierte Kulturlandschaft mit reduzierter Ausbringung an Bioziden ist die Grundvoraussetzung für eine stabile Schleiereulen-Population. Sie käme gleichzeitig vielen anderen Arten der offenen Feldflur zugute. Das Anbieten von Nisthilfen kann sich ebenfalls positiv auswirken, wo geeignete Brutplätze rar sind. Durch Kooperation mit Landwirten (Brutplätze in Scheunen, Ställen) wie auch mit den Kirchen (zugänglich machen von Kirchtürmen) ist Schleiereulenschutz vor Ort schon mit einfachen Mitteln machbar.

Quellenangabe
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1977-schleiereule/index. htmlhttp://www.ruegen-mv.de/
http://www.vogelfotografie.com
http://www.wildes-berlin.de/seltene-berlinerin-die-schleiereule/
http://nabu-bonn.de/front_content.php?idcat=547
Schleiereule Foto A: Ingo Ludwichowski

Schleiereule Foto B: http://www.sageo.de/

NABU
Artenschutzstationen
auf der Insel Rügen

Solch einfache Möglichkeiten ergaben sich auch auf der Insel Rügen, wo sich der NABU besonders dem Artenschutz zugewandt hat. Vor allem soll den bedrohten Tieren geholfen werden, sich in einen Lebensraum zurückziehen zu können, der ihren Bedürfnissen entspricht. Wie auch an anderen Orten, bot sich in Neu Reddvitz eine Artenschutzstation in Form eines ausgedienten Transformatorenhauses an.

Ähnlich wie in Baabe, wo es eine adäquate Situation und Reaktion gab, nur hier handelte es sich um Fledermäuse. Mit Hilfe eines kleinen multi kann man sich auch hierzu im Listing und vor Ort gut darüber informieren.

GC6YE8N

Microchiroptera

Schnell und unbürokratisch wurden derartige Verteilerstationen ausgewählt und auf ihre Eignung hin überprüft. Zu guter Letzt haben engagierte Mitarbeiter des NABU dafür Sorge getragen, dass diese umgerüstet wurden und künftig als Nisthilfe, Lebensraum und Überwinterungsort durch spezielle Vogelarten angenommen werden. Und, es dauert auch gar nicht lange, bis die Schleiereule, der Vogel des Jahres 1977, in Neu Reddevitz sein Quartier bezog. Es ist schon beeindruckend, wie die Schleiereule mit Hilfe engagierter Naturliebhaber dieses Angebot genutzt hat.

 

Nun aber zum Cache!



In seinem Aufbau und seiner Struktur ähnelt dieser Cache dem GC6YE8N „Microchiroptera“. Wiederum handelt es sich um einen kleinen multi. Um erfolgreich sein zu können, müsst ihr euch vor Ort (an den Koordinaten) zu dem Transformatorenhäuschen begeben und die Infotafel Schleiereule aufmerksam lesen. Ihr findet dort einen Text, den wir auch in das Listing eingestellt haben, allerdings mit einigen kleinen Abänderungen, wie ihr schnell erkennen könnt. Die gelöschten Textinhalte sind zu finden und über die jeweiligen Buchstabenwerte gelangt man zu den Zahlenwerten, die in die untenstehenden Formeln eingesetzt bzw. mit denen gerechnet werden muss. Alles klar? Gut, dann kann es ja losgehen.

Hier die Formeln

N54°(D-8).(B-E-14) (F-C-8) (A-F-1)
E013°(D+9).(A+B+C+D+E+F-14)

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du hier überprüfen



Geht vorsichtig mit dem Behältnis um. Kraft braucht nicht angewendet werden, denn es lässt sich leicht öffnen und man gelangt problemlos zu einer Plastedose.
Und noch einen Hinweis möchten wir geben! Ihr befindet euch (teilweise) in einem Naturschutzgebiet und auch das Eulenquartier selbst steht unter Naturschutz. Verhaltet euch entsprechend den bekannten Regeln.
Wer aufmerksam den obigen Text gelesen hat, wird das Eulenquartier ohne Probleme finden. Es ist das einzige herausragende Gebäude in Neu Reddevitz.



Da du sicherlich mit dem CM oder Bike zum Cache unterwegs bist, sollte auch die Entfernung zum FINAL keine Hürde sein. Es liegt in einiger Entfernung, gewissermaßen auf dem "Rückweg".
Das Cache Quartier kann gut gefunden werden. Irgendwie ist es im weitesten Sinne der Aufgabenstellung angepasst. Obwohl, Eulen würden da niemals einziehen.

Was uns unter den Nägeln brennt
Wir bitten um Beachtung


Leider ist es in jüngster Vergangenheit immer wieder vorgekommen, dass einige Regeln verletzt wurden. Dazu gehört, dass Geocacher die Cachedosen sorglos behandeln und vor allem die in/out Vereinbarung nicht beachten. Einige wollen einfach nicht die Regel einhalten, immer dann, wenn ein Gegenstand aus dem Cache entnommen wird, auch wieder einen Gegenstand hineinzulegen. Deren Einhaltung ist deshalb so wichtig, weil Nachfolger natürlich auch gern eine gut bestückte Cachedose vorfinden wollen. Insbesondere Kinder sind immer wieder enttäuscht, wenn sie ihre vorbereitete „Kleinigkeit“ nicht tauschen können, weil die Cachedose nichts zum Tauschen beinhaltet. Andere behelfen sich damit, dass in den Cache Bonbons oder Kekse hineingelegt werden. Nicht nur aus hygienischen Gründen ist dies nicht gestattet! Und wiederum andere benutzen Cachedosen für eigene Werbezwecke, indem sie hier Visitenkarten oder Werbeprospekte unterbringen wollen. Zu guter Letzt ist unlängst geschehen, dass Streichhölzer und Zigaretten in einem Cache abgelegt wurden. Wer so etwas macht, handelt verantwortungslos! Als Owner von gut ausgestatteten Cachedosen ist es uns ein nochmaliges Anliegen, auf derartige Missstände hinzuweisen, um diese - so weit wie möglich - auszuschließen.

In der letzten Zeit ist uns aufgefallen, dass häufig Travel Bugs und Geocoins verschwinden. Liegt das daran, weil viele Geocache-Neulinge nicht wissen, was sie da gefunden haben??? Falls du nicht weißt, was ein TB/Coin ist, dann schau bitte nach!!!
TravelbugGeocoin
Solltest du in diesem Cache einen TB/Coin finden oder ablegen, dann vergiss bitte nicht zu loggen.
Besucherzaehler
Besucherzähler

Additional Hints (Decrypt)

Qre Pnpur yvrtg va rvare teößrera Ragsreahat ibz Rhyra Dhnegvre. Ovggr nhszrexfnz qnf Yvfgvat yrfra!!! Qre ovfurevtr Jrt mhz Svany jheqr ibz Onhrea hztrcsyütg. Zna xnaa wrqbpu buar Ceboyrzr nz Sryqenaq trura. Ovggr qra Qrpxry fbetfnz össara.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)