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Borsti's Tanz auf dem Vulkan EarthCache

Hidden : 6/10/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

 


Eines vorweg: Einen Earthcache zu legen bedeutet viiiiiiiel Arbeit und die EC Owner freuen sich daher immer sehr über Logeinträge die aus mehr als einem Satz bestehen. Danke !  yes


* Grunz Grunz *  = Übersetzt MOIN MOINlaugh


Ich bin BORSTI, die kleine Geologensau. Vielleicht wirst Du Dich wundern was ich hier veranstalte und was ein "Tanz auf dem Vulkan"  hier mit Geologie zu tun hat? Wenn Dich das wirklich interessiert, dann folge mir einfach mal auf den Gipfel des Piesbergs auf dem wir hier gerade so rumstehen. Der Owner meinte das es vielleicht lustiger ist, wenn ich als Geologensau das hier alles erkläre und ich will mir da natürlich nichts nachsagen lassen.


Entstanden ist der Piesberg in der Zeit des Karbons, also vor etwa 300 Millionen Jahren. Im Karbon war die Gegend um Osnabrück herum eher küstennah und feuchwarm. Quasi wie in einem Regenwald... Nachdem die Pflanzen abgestorben waren, verwandelten sie sich in Millionen von Jahren in Steinkohle. Sand- und Kiesbänke verfestigten sich zu quarzitischem Sandstein, Tonschichten zu Schiefergestein. Diese unterschiedlichen Gesteine werden gut im Earthcache "EinBLICK in 300 Millionen Jahre Erdgeschichte" behandelt. Den Link zu diesem EC findest Du hier: http://coord.info/GC520QR


Die Erdschichten der folgenden Erdzeitalter überlagerten die Gesteine des Karbons bis vor 70 Millionen Jahren durch aufsteigendes Magma , der "BRAMSCHER PLUTON", diese tief abgesunkenen Gesteinsschichten wieder an die Erdoberfläche transportierte. Aus diesem Grunde findet man heute hier überall die eigentlich viiiiiiiel tiefer liegende Gesteine wie : Steinkohle, Schiefertone und Sandsteine.
Pluton (nach Pluton, dem Gott der Totenwelt in der griechischen Mythologie) ist in der Geologie die Bezeichnung für einen innerhalb der Erdkruste oberflächenfern sehr langsam auskristallisierten magmatischen Intrusivkörper. Aber was ist nun wieder ein Intrusionskörper fragst Du Dich ? Intrusion bezeichnet in der Geologie generell das Eindringen von fließfähigem Material in bereits existierende Gesteinskörper.
Der Begriff bezieht sich auf das Eindringen von schmelzflüssigem Magma und auch, in etwas unscharfer Weise, auf die in solcher Weise gebildeten Gesteinskörper. Die magmatischen Gesteine, die bei der Erstarrung von Magmen auskristallisieren, werden deshalb auch als Intrusivgesteine bezeichnet. Hierbei werden, je nach Tiefe im Bezug zur Landoberfläche zum Zeitpunkt der Intrusion, Tiefengesteine (sogenannte Plutonite), die in relativ großer Tiefe erstarrten, von subvulkanischen Intrusionen (u. a. Lakkolithe), die in relativ geringer Tiefe erstarrten, unterschieden. Der Bramscher Pluton ist somit als Lakkolith zu bezeichnen.


Hier hat also ein großer Vulkan die älteren Gesteinschichten an die Erdoberfläche gepresst.  Normalerweise liegen diese Schichten ca. 2000 Meter tiefer. Der "Bramscher Pluton" ist in ca. 5km Tiefe quasi stecken geblieben, also zum Glück nicht ausgebrochen. Durch die Hitze dieses unterirdischen Vulkans, ca. 1000 Grad und mehr , wurde der ursprünglich vorhandene Sandstein in einem harten Quarzit umgewandelt. Geologen sagen er wurde "gefrittet".


Infos: Terra Vita, Stadt Osnabrück, Link Fang

Fotos: Eigene

Der Vulkan selber ist demnach natürlich nicht zu sehen, wohl aber seine Auswirkungen. Und hier beginnen nun Deine Aufgaben:

1. ) An STAGE 2 findest Du diese Tafel einer schematischen Darstellung. Nenne mir die Begriffe zu den Nummer 1,2 und 3

2. ) Ebenfalls an STAGE 2 würde ich gerne wissen in welche Tiefe (km) der "Bramscher Pluton" aufstieg. Quasi seinen "Start"

3. ) An den Cachekoordinaten ( Aussichtsturm ) hast Du einen guten Ausblick in das Innere der Erde die durch den Vulkan angehoben wurde. Wenn Du dir die Kohleflöze ansiehst ( die schwarzen Schichten ), wirst Du feststellen das sie in eine Richtung geneigt sind. In welche Richtung ( von ? nach ? ) und in welchen ca. Winkel ist das passiert? Demnach müsste die Magnakammer in welche Himmelsrichtung höher "gewachsen" sein" ?

4. ) Wie du durch das Listing ja weißt ist der "Karbonquarzit" aus Sandstein aufgrund hoher Temperaturen des Vulkans entstanden. Welche Farbe des Karbonquarzit deutet darauf hin ? Hier hilft ein Blick in den Steinbruch von den Cachekoordinaten.

5.) Freiwillig !: Als Geologensau freue ich mich seeeeeeeeeeehr über Fotos von der Umgebung. Daher meine wichtige Bitte. Hängt ein Bild der Umgebung an euren Logeintrag an. Die Earthcache Owner freuen sich dann besonders !

Bitte beachtet evtl. vorhandene Verbotsschilder und bleibt auf den Wegen!

 

Mit der Absendung der Antworten an mich könnt Ihr direkt loggen. Ich melde mich wenn was völlig falsch ist.

Grüße von Borsti und Bohnie

 

 

 

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