Geographie:
Liebe Cacher,
ich habe den Cache endlich von einem Reviewer übertragen bekommen, da der ursprüngliche Owner (mein Sohn Robin) vor drei Jahren verstorben ist.
Zur Zeit habe ich leider keine Möglichkeit diesen Cache zu warten. Wenn der nächste Cacher bitte ein neues Logbuch spendiert, wäre das sicherlich auch in Robins Sinne. DANKE :)
Die Gemeinde liegt in einem Allerbogen an der Landesstraße 157 zwischen Rethem (Aller) und Ahlden (Aller). Mehrere Campingplätze befinden sich im Gemeindegebiet. Das Frankenfelder Bruch ist ein Staatsforst. Zur Gemeinde gehören neben der Ortschaft Frankenfeld die Ortsteile Hedern und Bosse. Der alte Ortskern von Bosse liegt in der engsten Flussschleife der unteren Aller. (Quelle: Wikipedia – Frankenfeld)
Bosse / Frankenfeld - Mit der offiziellen Abnahme durch Vertreter der Deichverbände Bosse und Frankenfeld endeten gestern Vormittag die Arbeiten zur Herstellung der Deichsicherheit zwischen den beiden Orten. Im September war der letzte und umfangreichste Bauabschnitt in Angriff genommen worden.
Auf einer Länge von 1,7 Kilometern sei ein vorhandener Weg auf eine Höhe von bis zu 1,20 Meter über Gelände gebracht, mit einer drei Meter breiten Betonfahrbahn versehen und gemäß Niedersächsischen Deichgesetz als Hochwasserdeich gewidmet worden, erläuterte Christian Gerken vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Im Auftrag des Deichverbandes Bosse hatte der NLWKN die Ausschreibung, die Planung und die Bauleitung übernommen. 820 000 Euro seien von 2011 bis 2013 in das Hochwasserschutzprojekt investiert und dabei 20 000 Kubikmeter Boden bewegt worden. Die Verbandsvorsteher Hans-Georg Meyer, Bosse, und Klaus Poppe, Frankenfeld-Hedern, dankten der Betriebsstelle Verden des NLWKN und der Baufirma für die gute Zusammenarbeit. „Dies ist etwas, was die Dorfgemeinschaften schützt“, so Meyer. Poppe bedankte sich noch einmal ausdrücklich beim Deichverband Bosse. Eigentlich wäre es die Aufgabe seines Verbandes gewesen, hier zu planen und zu bauen. Nun sei das Vorhaben mit in die Bosser Planung aufgenommen worden.
Zwischen 2003 und 2010 waren die Hochwasserdeiche der Orte Bosse, Frankenfeld und Hedern auf einer Länge von rund fünf Kilometern nicht nur verstärkt und erhöht, sondern auch mit Deichverteidigungswegen ausgestattet worden. Parallel wurde der Hochwasserschutz zwischen den Dörfern überprüft. Die Vermessungen und weitere Recherchen ergaben, dass die Deichsicherheit nicht gegeben war. „Ein Hochwasser, wie wir es statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten haben, hätte Überflutungen bis in die Stadt Rethem verursachen können“, beschrieb Gerken die Untersuchungsergebnisse. „Rethem hätte mit 1,5 Metern Einstauung zu rechnen gehabt“, erzählte Meyer. Nebenbei eigne sich der Deichverteidigungsweg sehr gut für die Naherholung. Die ersten Bautätigkeiten begannen 2011.
In Richtung Rethem sei der Hochwasserschutz nun überregional sichergestellt, so Gerken. Für Bosse sei am westlichen Ortsrand auf einer Länge von 600 bis 800 Metern nur noch ein Deich in geringer Höhe herzustellen, um die Einströmung von Hochwasser auf dort gelegene Wohngrundstücke zu verhindern. Die Planung läuft. Gebaut werden soll in 2014/2015. „Wir hoffen, dass die öffentliche Hand Mittel zur Verfügung stellt“, sagte Meyer.
„Den Abschluss der aktuellen Maßnahmen wollen wir gebührend feiern“, erklärten Meyer und Poppe. Dazu werden die Dorfgemeinschaften Bosse und Frankenfeld am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 9. Mai, eine öffentliche Einweihungsfeier starten, die auch von Fahrradfahrern gut zu erreichen ist. Sie beginnt um 11 Uhr neben der Hofstelle Düllmann. Auftreten wird dabei auch die überregional bekannte Rockband „Mallet“. (Quelle: MK – Kreiszeitung.de)