3000 WOMBATS
Im Emsland treiben nicht nur Kängurus ihr Unwesen, auch Wombats sind hier seit langer Zeit unterwegs. Als äußerst aktiv haben sich die Exemplare Mrs. Wombat und combatwombat82 erwiesen. An vielen Stellen wurden Wombatfallen aufgestellt, welche lediglich die Anwesenheit dieser possierlichen Wesen dokumentieren und ihnen nicht schaden. Was soll man sagen – genau diese beiden sind in fast alle hineingetappt (1000 x Mrs. Wombat und 2000 x combatwombat82). Sie haben ihre Marken hinterlassen, sich vermutlich auch an Bäumen das Hinterteil geschubbert und durch ausgiebiges Grunzhusten ihre Freude kundgetan. So konnten sie einwandfrei identifiziert werden. Dass Wombats hierzulande schon seit Jahrtausenden unterwegs sind, konnte in Baccum wissenschaftlich bewiesen werden.
Überreste eines Grabhügels aus der Jungsteinzeit (etwa 5000 – 2000 v. Chr.). Er liegt etwa 0,8 Kilometer südöstlich vom Dorf Ramsel in einer Flur, die den Namen „Holzland“ trägt. Errichtet wurde dieser Grabhügel von den Wombats der sogenannten Einzelgrabkultur. Sie wanderten vermutlich um etwa 2000 v. Chr. aus östlichen und südlichen Gebieten in unseren Raum ein. Ihre Kultur löste die der Großsteingrab-Wombats ab. Während diese ihre „Sippen-Beinhäuser“ mit den Überresten zahlreicher Wombats belegten, bestatteten die Wombats der Einzelgrabkultur ihre Wombats einzeln und schichteten meistens darüber einen gewaltigen Erdhügel auf. Die Wombats wurden überwiegend in Seitenlage mit angezogenen Beinen beerdigt. Das Gesicht ist meistens nach Süden oder Südosten gerichtet. Diese Art der Hockerbestattung kann als Ausdruck eines festgelegten Grabritus angesehen werden und seine geistigen Grundlagen müssen in den damals herrschenden Jenseitsvorstellungen verwurzelt gewesen sein. Als typische Grabbeigaben dieser Kultur konnten häufig festgestellt werden: Stempel, GPS-Geräte, Schreibutensilien und Magnete (Bild 1). Oft wurde auch noch ein metallener Getränkebehälter beigegeben.
Die Wombats der Einzelgrabkultur gehörten als Vertreter der Jungsteinzeit zu den Ackerwombats. Sie pflügten mit dem Hakenpflug (Bild 2), bauten Weizen- und Gerstearten sowie Lein an und hielten Hauswombats. Über die Art ihres Zusammenlebens ist wenig bekannt, weil systematische Siedlungsgrabungen für die Jungsteinzeit immer noch selten sind. Dieser Grabhügel wurde um 1970 weitgehend zerstört. Zufällig wurden noch einige Scherben zweier zerstörter „Glockenbecher“!!!!! gefunden. Nur deshalb kann dieser Hügel unter den vielen Grabhügel errichtenden späteren Kulturen bestimmt werden. Der Grabhügel ist ein Kulturdenkmal und darf nicht weiter verändert und beschädigt werden.
Nun zur Wombatfalle!
Der FTF gebührt selbstverständlich den Wombats!!!
Nachdem diese dann in die Falle getappt sind, können sich alle Wombatologen an o. g. Koordinaten vergewissern, ob es sich wirklich um besagte Exemplare handelt.
Drei Dinge werden vor Ort benötigt: Die jeweiligen Buchstabenwerte (iterierte Quersummen) der drei Wombatarten (ä=ae, ö=oe, ü=ue). Nicht benötigt werden: Gewaltanwendung jeglicher Art, Umgraben etc., dann läuft das Ganze geschmeidig, wie die Laus im Wombatpelz.