Griechische Amphoren
Eine Amphore bzw. Amphora ist ein bauchiges enghalsiges Gefäß mit zwei Henkeln meist aus Ton, aber auch aus Metall (Bronze, Silber, Gold). Durch zwei Henkel sollte ursprünglich das Tragen erleichtert werden. Amphoren sind zu den antiken Vasen zu zählen.
Bauchamphore des Andokides-Malers (um 520 v. Chr.)
Halsamphora (ca. 6.–5. Jh. v. Chr.)
Bei der Halsamphora sind die Henkel am Hals angebracht, der durch einen deutlichen Knick vom Bauch abgegrenzt ist. Es gibt zwei verschiedene Typen der Halsamphora:
- die Nolanische Amphora (Ende des 5. Jh.), welche nach dem Fundort Nola bei Neapel benannt ist und
- die Tyrrhenische Amphora
Es gibt einige Sonderformen der Halsamphora, die gewisse Besonderheiten aufweisen:
- die Spitzamphora, deren unteres Ende spitz und teilweise knopfartig zuläuft.
- die Loutrophoros, die zum Aufbewahren des Wassers während des Heirats- wie auch des Begräbnisrituals genutzt wurde.
Bauchamphora (ca. 640–450 v. Chr.)
Die Bauchamphora hat im Gegensatz zur Halsamphora keinen abgesetzten Hals, vielmehr geht der Bauch in einer Rundung in den Hals über. Ab der Mitte des 5. Jahrhunderts wurde sie kaum noch hergestellt. Die Pelike ist eine Sonderform der Bauchamphora. Bei ihr ist der Bauch nach unten versetzt, der größte Durchmesser liegt also im unteren Bereich des Vasenkörpers. Die Pelike wurde erstmals am Ende des sechsten Jahrhunderts erschaffen.
Panathenäische Preisamphoren
Eine Sonderform sind die Panthenäischen Preisamphoren mit schwarzfiguriger Bemalung, die zum athenischen Panathenäenfest hergestellt wurden und – offenbar aus kultischen Gründen – die schwarzfigurige Malweise noch jahrhundertelang nach ‚Erfindung‘ der rotfigurigen Malweise beibehielten.
Quelle: Wikipedia
Der FTF geht an JutziClan