Das Schloss in Haselmühl an der Vils ist ein so genanntes Hammerschloss mit Walmdach und Rundturm.
Im 14. Jahhundert erbaut. Erstmalig 1387 erwähnt und 1937 restauriert
Bereits 1326 stand hier ein Eisenhammer, der zu den ältesten in der Oberpfalz gehörte. Über Amberger Patrizier, wie die Alhart, gelangt Haselmühl in adelige Hände.
Als Haselmühl 1655 dann an das Paulanerkloster in Amberg kam, blieb der Eisenhammer bestehen. 1771 wurde er in einen Kupferhammer umgewandelt, den einzigen im Fürstentum der Oberen Pfalz.
1803 wurde der Hammer Staatseigentum und ein Zweigbetrieb der Amberg Gewehrfabrik (jetzt DEPRAG).
Das Wasserkraftwerk in Haselmühl wurde dafür in den Jahren von 1851 - 1855 nach den Plänen des Freiherrn von Podewils umgebaut.
Der "Hammer Haselmühl" nahm ab 1886 die Emaillefabrik Leuchs auf.
Am Ende des 1. Weltkrieges wurde der Besitz von von der Familie Leuchs an den Alteisenhändler Altmann von Amberg verkauft.
1929 verviel der Besitz an die Bayerische Staatsbank.
1937 erwarb die Möbelfabrik Kraus die noch bestehenden Anlagen und das alte Hammerschloß. An der Stelle vom jetztigen "Schlosspark" betrieb die Familie Kraus noch ein großes Sägewerk.
Geblieben, außer dem Schlosss, sind noch die Gebäude vom Möbelwerks und das Möbelhaus.
In Betrieb ist noch das 1956/57 erbaute Wasserkraftwerk
Da die Dose dauernd von der Haselmühler Dorfdeppen geklaut wird, genügt für ein "Found it" einmal die Katze streicheln.
Siehe Hinweis