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Geologie der Steinkuppe EarthCache

Hidden : 6/28/2017
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:





Geologie der Steinkuppe

Die Steinkuppe ist eine 806 Meter hohe bewaldete Erhebung südlich von Holzhau im Osterzgebirge und damit die dritthöchste Erhebung im Landkreis Mittelsachsen.

Verursacht durch vulkanische Aktivitäten im Untergrund und den damit verbundenen Druckanstieg im Erdinneren drang eine heiße zähflüssige Gesteinsschmelze vor etwa 30 Millionen Jahren durch Bruchspalten und Hohlräume in der Erdkruste nach oben und durchstieß dabei den 300 Millionen Jahre alten Granitporphyr an der Oberfläche.

Dabei kühlte die langsam aufsteigende Schmelze an ihrer Oberfläche schneller ab als im Inneren. Die daraus resultierenden Dichteunterschiede führten zu einer gleichförmigen, in hexagonale Zellen strukturierten Konvektionsströmung. Das erstarrende Magma zog sich letztendlich so stark zusammen, dass senkrecht zur Abkühlungsfläche Spannungsrisse entstanden, die zur Säulenbildung führten.

So entstand eine kleine magmatische Quellkuppe, die aus Basalt beziehungsweise - geologisch korrekt - aus Olivin-Nephelinit besteht, da sich die relativen Anteile der beiden Minerale Kalknatronfeldspat/Plagioklas und Nephelin vom Basalt ein wenig unterscheiden.



Granitporphyr besteht aus einer roten Grundmasse, deren einzelne Kristalle nicht oder kaum mit bloßem Auge erkennbar sind. Darin eingelagert sind deutlich erkennbare rotbraune Kalifeldspat- und weiße Kalknatronfeldspat-/Plagioklas-Kristalle sowie kleinere, glasige Quarzit-Kristalle. Dunkelgrüne bis schwarze Hornblende ist ebenfalls erkennbar.

Basalt ist ein kompaktes, dunkles Ergussgestein. Die dichte grauschwarze Grundmasse enthält meist nur wenige helle Einschlüsse, sogenannte Xenolithe. Hierbei handelt es sich um Fremdmaterialien, die beim Aufsteigen des Magmas mitgerissen wurden. Mitunter ist beim Basalt eine säulige Erstarrungsstruktur erkennbar. Ursächlich sind thermodynamische Vorgänge während des Abkühlens der Lava.

Durch einen kleinen Steinbruch wurde die Steinkuppe nordwestlich unterhalb des Gipfels aufgeschlossen, das gewonnene Material unter anderem für Pflastersteine genutzt. Leider ist der größte Teil dieses Steinbruches mittlerweile verschüttet und mit dichtem Grasfilz überzogen. Die mehr als fünf Meter langen und 30 Zentimeter starken Basaltsäulen sind heute nicht mehr sichtbar.

Begebt euch nun an die angegebenen Koordinaten, schaut euch ein wenig auf der Steinkuppe um und beantwortet mir ein paar Fragen. Nutzt dazu die Kontaktmöglichkeiten über mein Geocaching-Profil. Bei eventuellen Fehlern melde ich mich bei euch. Euren Vor-Ort-Besuch dürft ihr sofort loggen.

1) Beschreibt mit eigenen Worten die geologische Situation vor Ort! Was seht ihr hier?

2) Um welches Gestein handelt es sich, Granitporphyr oder Basalt?

3) Was denkt ihr, ist die Lava schnell oder langsam abgekühlt? Begründet eure Antwort kurz!

4) Seht euch die Gesteine aus der Nähe an! Ist das Gefüge homogen? Sind Einschlüsse erkennbar?

5) Fügt eurem Online-Log ein Vor-Ort-Foto von euch oder einem persönlichen Gegenstand als Anwesenheitsbeweis hinzu! Hierbei handelt es sich um eine Logbedingung gemäß den Earthcache-Guidelines vom 10.06.2019!

HINWEIS: Ich erwarte von euch eine Nachricht mit den Antworten und ein Vor-Ort-Foto im Log!

Und nun wünsche ich euch viel Spaß mit diesem Earthcache!

Bitte beachten: Die Steinkuppe befindet sich im Naturpark Erzgebirge/Vogtland. Die offiziellen Wege dürfen und müssen für diesen Earthcache nicht verlassen werden!

Quellen (28.06.2017):

https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkuppe
http://www.osterzgebirge.org/gebiete/7_7.html
http://www.osterzgebirge.org/uploads/media/16_Gesteine_farbig.pdf

Das im Listing veröffentlichte Foto ist eine eigene Aufnahme vom 20.06.2017.


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