Fahrradln und Radlfahrn
(oder wie zwei Räder unser Leben schöner machen können...)
Gleich zu Beginn: Der Cache ist natürlich NICHT auf der Autobahnbrücke, sondern in der Gegend darunter. Man muss und darf NICHT die Autobahn betreten!
Na, weißt eh, wie das ist. Jeder weiß, warum Fahrradln und Radlfahrn was Gutes für die Menschen ist, und trotzdem hat man sich darüber noch nicht so richtig Gedanken gemacht. Gerade hier ist das sinnvoll, verbindet doch der viele Rad- und Mountainbikewege die Region in unserer wunderschönen Landschaft.
Gut für mich
Wie bei fast jedem Ausdauersport arbeitet das Herz beim und durchs Radfahren ökonomischer, die Fettverbrennung erhöht sich. Trotz der recht starren Körperhaltung beansprucht Radeln fast die ganze Muskulatur. So wird zur Stabilisierung der unteren Körperhälfte Kraft im Bauch, dem unteren Rücken, Schultern und Armen gebraucht. Also ein Ganzkörpertraining.
Inzwischen ist erwiesen, dass auch unser Verstand ein Leben lang davon profitiert, wenn wir uns bewegen. Denn jede Aktivität, wie Radlfahren, löst in unserem Körper einen stärkeren Blutfluss aus- und je mehr von dem Lebenssaft etwa den Kopf durchströmt, desto mehr Sauerstoff und Signalstoffe transportiert er auch in jenes Organ, das uns denken und fühlen lässt: das Gehirn. Außerdem ist erwiesen, dass etwa Depressionen oder Niedergeschlagenheit durch regelmäßige Bewegung ebenso wirksam kuriert werden können wie durch übliche Medikamente. Und der Aufenthalt in der Natur beim Radfahren ist für unser geistiges und körperliches Wohlbefinden sicher auch von Vorteil.
Gut für den Menschen
Auch für andere ist Radlfahren aus vielen Gründen eine gute Sache. Denn Radfahren macht kaum Lärm und erhöht die Lebensqualität für AnrainerInnen damit enorm, außerdem benötigen Räder kaum Platz und wir würden sie darum als verkehrstechnisch effizient bezeichnen. Radfahren hält fit und schont damit unsere Krankenkassen und Steuergelder.
Außerdem kann Radfahren Menschen verbinden, z.B. bei einer Pause in einem „Radfreundlichen Betrieb“.
Und nicht zuletzt gibt es im Fahrradverkehr auch keine Staus. Die AutofahrerInnen, die im Stau stehen, seien an dieser Stelle nur daran erinnert, dass sie nicht im Stau stehen, sondern dass sie der Stau sind.
Gut für die Umwelt
Dieser Punkt ist ja doch recht offensichtlich. Radfahren verursacht keine Abgase, schont damit die Umwelt und das Klima. Auch die Menge an Rohstoffen, die zum Herstellen eines Fahrrads benötigt wird und die danach verschrottet bzw. entsorgt werden muss, ist geringer als z.B. bei Autos.
Wir vermuten, dass Fahrradfahren aufgrund der niedrigen Lärmbelastung auch für Wildtiere besser ist als andere Arten des Verkehrs. Falls ihr SchülerInnen seid, dann fragt ihr am besten mal eure BiologielehrerInnen, wie die das sehen.
Gut für die Welt
Der Hauptgrund, warum Radfahren für die ganze Welt besser ist als viele andere Verkehrsarten, ist natürlich der Benzinverbrauch. Denn erstens sind die Abgase des Individualverehrs ein Hauptgrund für den Klimawandel, den nicht nur wir in z.B. Österreich immer stärker spüren sondern auch die Menschen in den Ländern des globalen Südens.
Radfahren ist nicht nur bei uns sehr beliebt, sondern auf der ganzen Welt ist Fahrrad fahren ein praktisches Mittel für Fortbewegung, Sport, Sightseeing oder einfach nur Spaß.
Anmerkungen:
- Mit dem Fahrrad ist es nicht so einfach große Dinge zu transportieren. Eine Möglichkeit dazu ist ein Fahrrad, das in Kopenhagen (vielleicht die europäische Hauptstadt des Fahrradfahrens) sehr beliebt ist. Damit lassen sich fast ganze Familien transportieren.
- FahrradfahrerInnen müssen sich natürlich genauso an die Verkehrsregeln halten wie alle anderen VerkehrsteilenehmerInnen auch. Da die Gefahr besteht als FahrradfahrerIn schnell übersehen zu werden, ist es wichtig auffällig gekleidet zu sein.
- Ein Helm ist immer eine gute Idee. Schützt Kopf und Leben.
Links:
Radlobby Niederösterreich: http://noe.radlobby.at
Tolle und praktische Anhänger: www.radanhänger.at
Radfahren bei uns: www.buckligewelt.at und dort die Rubrik „Mobilität“
Mehr Infos zu unserer schönen Region finden Sie hier: www.buckligewelt-wechselland.at
Der Cache wurde von Südwind NÖ entwickelt und im Auftrag des Regionalen Bildungswerks Bucklige Welt gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Gemeinden Edlitz und Thomasberg ausgelegt.