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Luft, Erde ... Traditional Cache

Hidden : 7/1/2017
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

„A Platzerl für an Jed´n“

„A Platzerl für an Jed´n“, so lautet das Motto dieses Platzes und drückt damit aus, dass dies zukünftig ein Ort der Begegnung aller Generationen und für jeden Anlass sein soll.

Auch Trackables würden hier gerne gesehen werden.


„A Platzerl für an Jed´n“

Nicht nur Erntedank wurde am Sonntag, den 2. Oktober 2016 in der Gemeinde St. Johann im Saggautal gefeiert, sondern die Landjugend und die Gemeinde luden zur Einweihung und Segnung des seit Monaten neu gestalteten Platzes auf der Pfarrwiese direkt zwischen Pfarrkirche und Gemeindeamt ein.

„A Platzerl für an Jed´n“, so lautet das Motto dieses Platzes und drückt damit aus, dass dies zukünftig ein Ort der Begegnung aller Generationen und für jeden Anlass sein soll.

Bgm. Johann Schmid gab vor 1 ½ Jahren den Anstoß zu diesem Projekt und trat an die Landjugend St. Johann im Saggautal heran, diese solle sich Gedanken zur Gestaltung der Pfarrwiese machen. Die Landjugend St. Johann im Saggautal, bekannt als sehr aktive Jugendorganisation im Bezirk Leibnitz, konnte bereits vor 10 Jahren das Projekt  „Weg der Sinne“ erfolgreich umsetzen.

Bei einem, von der Landentwicklung Steiermark begleiteten Ideentag im Oktober 2015, wurden mit den Jugendlichen und der Bevölkerung Ideen und Vorstellungen für den Platz eingehend diskutiert und zu Papier gebracht. Die 4 Elemente – Feuer, Erde, Wasser, Luft – wurden von Beginn an als roter Faden verfolgt. Mit diesen Ergebnissen wurde das Planungsbüro Johann Reiterer/Schantl beauftragt und ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet. Unter tatkräftigem Einsatz der Jugendlichen, die in vielen Arbeitsstunden selbst Hand anlegten, ist nun ein toller Platz der Begegnung im Ortszentrum entstanden.

Neben einem großen Podest mit integrierter Bushaltestelle, einer zentral gepflanzten Linde, einem Klapotetz, einer Feuerstelle und einer Photovoltaikanlage findet man auch Sitzbänke und eine hölzerne  Liegefläche zum Ausruhen auf diesem Platz.

Der Obmann der Landjugend, Lukas Wallner und sein Vorgänger Sebastian Reiterer, sowie die LJ-Leiterin Carmen Reiterer betonten, wie wichtig es für sie als Jugendliche ist, sich in der eigenen Gemeinde verwirklichen und aktiv einbringen zu können und dabei von Bürgermeister und Gemeinderat gefördert und unterstützt zu werden. Gleichzeitig betonten sie, dass die Leader Förderung des Projektes aus den Mitteln des Entwicklungsprogrammes ELER und die Förderung durch die Gemeinde entscheidend zur Umsetzung des Projektes beigetragen hat.

Bgm. Schmid unterstrich in seinen Grußworten: „Dieses Projekt hat sich entwickelt und ist gewachsen und gereift, wie die Jugend selbst. Ich bin sehr stolz auf unsere Jugend!“

 

Chronik der Gemeinde St. Johann im Saggautal

 

Der Umstand, das zwischen St. Johann im Saggautal und Untergreith sowie im Ehrenbichlwald, Ortschusterwald und im Oizingerwald antike Grabhügel gefunden wurden, läßt auf eine römerzeitliche Besiedlung des Gebietes schließen. Daß dieses Gebiet im Mittelalter eine wirtschaftliche Bedeutung hatte, zeigen die Rester hunderter Eisengruben aus dieser Zeit.

 

Der Pfarrpatron, St. Johann Baptist, gab dem Ort seinen Namen, in dem der Vorgängerbau der heutigen Kirche bereits im 12. Jahrhundert genannt wird.

 

Um 1100 schenkte Graf Heinrich von Spannheim dem Stift St. Paul im Lavanttal den Hof, die Kirche und das Dorf Saggau. Während das Dorf Saggau schon bestand, wurde für St. Johann nur die Pfarrkirche erwähnt. Im Gegensatz zu Saggau, wo den Bauern aus vielen Fluren Ackerlose zugeteilt werden konnten, erhielten die St.Johanner Bauern je ein Ackerlos auf den drei Feldern des Kirchengrundes.

 

Das ganze Dorf, bis 1242 in der Hand Reinberts von Mureck als Lehensmann des Stiftes St. Paul, wurde in der Folge Stück für Stück an verschiedene Grundherren vergeben. In den nachfolgenden Jahrhunderten wechselten mehrmals die Grundherren den Besitz rund um die Gemeinde.

 

1770 wurde erstmals eine Hausnummerierung durchgeführt und 1849 kam es zur Zusammenfassung von sieben Katastralgemeinden zur politischen Gemeinde St. Johann im Saggautal.

 

Die Bewohner wurden zu freien Staatsbürgern, mit dem Recht auf Schutz ihres Eigentums. 1891 zerstörte eine Feuerbrunst einen beträchtlichen Teil der Gemeinde St. Johann i. Saggautal und im Jahre 1906 ereignete sich ebenfalls ein Großbrand, bei dem vier Wirtschaftsgebäude samt Futter- und Getreidevorräten vernichtet wurden.

 

Im Jahre 1961 wurde der Gemeinde St. Johann das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen.

 

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