Ein ausführliches Listing samt Infos zu Anreise- und Parkmöglichkeiten gibt's bei SU #01, daher an dieser Stelle nur ein Hinweis: In der warmen Jahreszeit gibt es hier vor allem eines: Gelsen, Gelsen und nochmals Gelsen! Lange Hosen und/oder Mückenspray sind daher anzuraten.
Zu diesem Cache:
In der Lobau findet man kaum Steine oder gar Felsen. Das liegt vor allem daran, dass wir uns hier ganz in der Nähe der Donau befinden. Wie alle großen Flüsse transportiert die Donau jede Menge Kies, Sand und Schlamm flussabwärts. Sobald das Gefälle weniger wird, beginnt sich dieses Material abzusetzen. Ganz besonders stark ist dieser Effekt bei Überschwemmungen, wenn sich das Wasser über das eigentliche Flussbett hinaus ausbreitet. Sobald das Wasser abgeronnen oder versickert ist, bleibt eine dicke Schlammschicht zurück. Dieser Schlamm ist übrigens zumeist sehr fruchtbar, weswegen sich die ersten Hochkulturen der Menschheit - wie etwa die Ägypter - nicht zufällig am Unterlauf von großen Flüssen gebildet haben, wo es dank regelmäßiger Überschwemmungen sehr fruchtbares Ackerland gab.
Heutzutage wird die Lobau im Normalfall nicht mehr überschwemmt, da die Donau reguliert ist und Hochwasserdämme gebaut wurden. Steine gibt's aber weiterhin kaum, aber an den angegebenen Koordinaten findet sich eine Ausnahme..