An dieser Stelle durchschneidet der Osterbach den Meißener Bruch
Der am Nordhang des Wesergebirges entspringende Osterbach verläuft in seiner knapp 10 Kilometer Länge quer durch Meißen. Aus diesem im Urstromtal der Weser befindlichen Horizontalbrunnen wird aus einer Tiefe von 11 Metern ein Fünftel des in der Stadt Minden benötigten Trinkwassers gefördert, was dazu führte, dass nahezu der gesamte Stadtbezirk Meißen zum Wasserschutzgebiet erklärt wurde. Gelegentlich eroberte sich die Weser auch ihr angestammtes Bett zurück, wie beim Hochwasser im Jahr 1946, dass die gesamte Niederung um den Ortsteil Südbruch unter Wasser setzte und somit der Burgweg mit seinen Nebenstraßen zur Insel wurde. (Quelle: http://pro-meissen.de: "Vom Meissener Bruch bis zur ehemaligen Schule")

Quer durch den Meißener Bruch führt die gleichnamige Straße, die so eine Verbindung zwischen Südbruch und Meißener Dorf bildet. Die kontinuierliche Absenkung des Grundwasserspiegels sowie das im doppelten Sinne Wurzel-Werk der ehemals vollständigen Pappelreihe führte dazu, dass sich auch die Straße an manchen Stellen im Ganzen immer mehr absenkte und an den Stellen, wo die Wurzeln arbeiteten, aufbrach.

Das Ergebnis ist eine wellige Buckelpiste mit Sprungschanze am Ende. Um die Haltbarkeit der letzten Sanierung etwas länger zu gewährleisten und Anwohner des Burgwegs vor fliegenden Autos genauso zu schützen, wie unwissende Autofahrer vor sich selber, wurde die erlaubte Höchstgeschwindigkeit daher mittlerweile auf 10 Km/h begrenzt.
Zum Cache:
Man kommt meistens trockenen Fußes und ohne Werkzeug heran, muss sich aber strecken und macht sich vermutlich schmutzig dabei. Eine Taschenlampe kann zum Finden der Dose hilfreich sein.
Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich!
Happy Hunting wünscht Euch