Eckbusch 1 "Ruinen" Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Seewerk I Ueckermünde Die Ruinen ... ... auf dem Gelände des Sprengstoffwerkes Ueckermünde der GmbH zur Verwertung chemischer Erzeugnisse Troisdorf Im April 1934 wurde auf Betreiben des deutschen Heereswaffenamtes die "Verwertungsgesellschaft für Montanindustrie GmbH" gegründet. Die Wehrmacht übernahm gedeckt durch diese Tarnfirma Kosten von Gründung und Entwicklung neuer Rüstungsstandorte, die dann an privatwirtschaftliche Betreiber verpachtet wurden. Die Zentrale befand sich in Berlin, eine Außenstellenverwaltung in München, darüberhinaus wurden Außenbeauftragte an verschiedenen Stellen eingesetzt. Bis zum Frühjahr 1939 hatte die Montan Verträge an 29 GmbH vergeben, die als Pächter 41 neu eingerichtete Rüstungswerke betrieben, darunter 17 Sprengstoffwerke. Zwei dieser Betriebe entstanden unter den Tarnnamen "See I" und "See II" im heutigen Uecker-Randow-Kreis in Mecklenburg-Vorpommern. Das Werk "See I" wurde unter großer Geheimhaltung ab 1935/36 durch eine Tochterfirma der ?Dynamit AG", die "GmbH zur Verwertung chemischer Erzeugnisse" (kurz Verwertchemie) mit Sitz in Berlin und Troisdorf bei Köln, in einem vorher zum Gemeindegebiet gehörenden Waldstück südöstlich der Stadt Ueckermünde errichtet und nach einer einstweiligen Fertigstellung 1938 in Pacht betrieben. Hauptprodukt des Betriebes war das Sprengstoffgrundmaterial Nitrocellulose. Das anfangs von der umliegenden Bevölkerung als "Bonbon-" oder auch "Textilfabrik" gedeutete Werksgelände gliederte sich in drei Hauptbereiche: die eigentliche Nitrocelluloseherstellung, die Bombenfüllstelle und eine Versuchsanlage .für Neuentwicklungen und Qualitätstests. Außerdem gehörten zwei Kraftwerke, ein Wasserwerk, Bahnhof, Werkstätten, Verwaltungs- und Sozialtrakte sowie Luftschutzanlagen zum Werk. Die erforderlichen Zweckbauten in Stahlbetonkonstruktion mit großen Flachdächern und Klinkerausfachungen waren durch Bahnanlagen, Straßen sowie durch unterirdische Rohrsysteme miteinander verbunden. Für leitende Angestellte und Facharbeiter entstanden Wohnsiedlungen neben dem Betrieb und am Ortsrand von Ueckermünde. Für die schweren und gefährlichen Tätigkeiten eingesetzte Zwangsarbeiter aus dem Reich und nach Kriegsbeginn auch aus überfallenen Ländern wie Frankreich, Sowjetunion und Italien waren in Barackenlagern und in der Sammelunterkunft des benachbarten "See II" - Werkes in Eggesin untergebracht. Die Produktion lief bei fortwährendem weiteren Ausbau der Anlage bis zur kampflosen Einnahme durch die Rote Armee Ende April 1945. Die unter sowjetischer Besatzung sofort beginnende Demontage und Sprengung der Werksanlagen war bis 1949 abgeschlossen. Seitdem erinnern nur im Gelände verstreute bizarre Waldruinen, Reste von Verladerampen, zerstörte Produktionsanlagen und zerborstene Bunker an die einstige todbringende Geheimfabrik. Derzeit beginnt die Gemeinde mit Einebnungsarbeiten auf dem Gelände, in der Hoffnung, die unerfreulichen Narben der Geschichte auf diese Weise zu heilen. [ quelle: http://vimudeap.info/de/atlas/seewerk-i-ueckermuende/comments/ ]
Additional Hints
(Decrypt)
Na qre Znhre avpug bora fbaqrea hagra
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