Das soll mich aber nicht davon abhalten, beim Klenkes einen Cache beizusteuern, damit dort nicht nur der Grill, sondern auch die Köpfe rauchen.
– Wobei: Ich kenne das ja schon: Meistens raucht ein Kopf, alle anderen grillen, und wenn der eine Kopf die Lösung hat, stürmen alle los. 
Sowas würde dem Held natürlich nie einfallen – besonders nicht am letztjährigen Klenkes… 
Aber was soll’s: Jeder ist ja für sein Tun selbst verantwortlich. Darum sparen wir uns jetzt jede weitere Vorrede und legen los: Diesmal geht es um Tatamibari, wie der Titel ja schon sagt.
Die Regeln: Ein quadratisches Rastergitter enthält beim Tatamibari 3 Arten von Symbolen: Kreuz, horizontaler Balken, vertikaler Balken. Ziel ist es, das Rastergitter in rechteckige Bereiche in folgender Weise zu unterteilen:
- Jeder Bereich enthält genau ein Feld mit einem Symbol.
- Ein Bereich mit einem Kreuz muss ein Quadrat sein.
- Wenn ein Bereich einen horizontalen Balken enthält, muss die Breite des Bereichs größer sein als seine Höhe. (Wir nennen so eine Fläche mal Horizontalbereich.)
- Wenn ein Bereich einen vertikalen Balken enthält, muss die Breite des Bereichs kleiner als seine Höhe sein. (Und eine solche Fläche nennen wir hier überraschenderweise Vertikalbereich.)
- Ein Rasterpunkt darf nicht von den Ecken von vier Bereichen berührt werden.(Das heißt in jedem Rasterpunkt dürfen sich maximal 3 Bereiche treffen!) – Dies Kriterium ist besonders knifflig und wird gern übersehen. (Vor allem, wenn man das Ganze mit Papier und Stift macht, wie vermutlich auf dem Klenkes.
)
Zur Verdeutlichung habe ich unten ein Beispiel angehängt (als Bild).
Gemäß dieser Regeln soll nun also das folgende Raster ausgefüllt werden:

Zur Ermittlung der Finalkoordinaten müssen nun die folgenden Fragen beantwortet werden:
A = Gesamtzahl der Rasterfelder in quadratischen Bereichen.
B = Gesamtzahl der Rasterfelder in Horizontalbereichen.
C = Gesamtzahl der Rasterfelder in Vertikalbereichen.
(Und hier noch ein ultimativer Tipp: A+B+C=100.
)
D = Anzahl der Bereiche in Zeile 6 (in der am Anfang nur der eine vertikale Strich steht).
E = Anzahl der Bereiche in der 6. Spalte.
F = Anzahl der Bereiche auf der Hauptdiagonalen (von links oben nach rechts unten).
G = Anzahl der Bereiche auf der Nebendiagonalen (von links unten nach rechts oben).
So, und diese fein ermittelten Werte setzen wir nun in die folgende Formel ein:
N 50° 44. (A*D) + (B*E) – A – G, E 006° 02. (C*F) + C + D + E + G
Bei Klenkes sollte es ohne Checker gehen (sind ja genügend Hirne da), aber für nachher ist er ja möglicherweise hilfreich:

Viel Spaß und viel Erfolg!