Ein bekannter Aussichtspunkt oberhalb der Gemeinde Rimsting ist die Ludwigshöhe. Von diesem Moränenhügel zeigt sich dem Beschauer ein besonderer Blick auf den Hauptort, auf die Chiemseeinseln und die nahen Berge. Maler und Fotografen zieht die einmalige Höhenlage immer wieder an, um von hier aus die Schönheit der Gegend im Bild festzuhalten.
So wurde von dieser Höhe aus eines der schönsten Ölgemälde, das es von einer bayerischen Landschaft gibt, gemalt. Der Maler Peter von Hess erstellte im Jahr 1813, im Auftrag von König Maximilian I. von Bayern, das heute im Schloß Nymphenburg befindliche Chiemseebild. Wie kam nun diese Höhe zu ihrem Namen? Der spätere König Ludwig III. von Bayern soll hier überraschend an einem Feuerwehrfest in Rimsting teilgenommen haben. Die sich geehrt fühlenden Bürger von Rimsting pflanzten daraufhin eine Ludwigslinde und nannten die Anhöhe "Ludwigshöhe".
Der Zugang/Aufstieg zur Ludwigshöhe beginnt bei der Kirche in Rimsting und erfolgt in nördlicher Richtung über die Oberdorfstraße und den Höhenweg. Der Aufstieg ist ausgeschildert.