Plettenberg und insbesondere Himmelmert waren bereits im frühen 20. Jahrhundert aufgrund ihrer geographischen Lage und dem Zugang zur Wasserkraft, prädestinierte Standorte für die metallverarbeitende Industrie. Intitial wurden im sogenannten Gesenkschmiedeverfahren, bei dem heißer, noch fester Stahl durch sich gegeinenader bewegende Formwerkzeuge in eine vordefinierte Geometrie gebracht wird, insbesondere Teile für die heimische Bergbau- und Maschinenbauindustrie gefertigt. Weitere Abnehmer von Gesenkschmiedeteilen sind damals wie heute die Automobil-, Nutzfahrzeug-, Luftfahrt- und Bahnbranche. Die technischen Entwicklungen der Umformanlagen brachten zwar schnell die Unabhängigkeit von der Wasserkraft, dennoch ist das sauerländische Plettenberg nach wie vor von der heimischen Schmiedebranche geprägte.