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Der Studentenhighway Traditional Cache

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Pauju: Neues Jahr neues Glück. Ich mache den Platz frei für etwas Neues.

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Hidden : 8/10/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Täglich kamen hier HUNDERTE von Studentenmuggels auf dem Weg zum Kulturcampus oder vom Kulturcampus vorbei. Na gut…vielleicht waren es auch nicht ganz so viele. Zu Stoßzeiten musste man jedoch schon aufpassen, dass man nicht überrollt wurde.

Zur Geschichte der Domäne Marienburg

Die Domäne Marienburg hat eine lange Geschichte, die mit einem Streit um den Bischofsstuhl begann, in welchem sich schließlich Bischof Heinrich III. gegen seinen Konkurrenten Graf Erich von Schaumburg durchsetzen konnte. Da jedoch ein Großteil der Hildesheimer Bevölkerung weiterhin dem Grafen von Schaumburg zugehörig war, begann Heinrich III. 1346 mit dem Bau dieser Wasserburg im Sumpfgebiet der Innersten, um die Bürger besser kontrollieren zu können. Er benannte sie nach der Schutzpatronin des Bistums, Maria, „castrum Mariae“ – Marienburg. Die ersten, ältesten und bis heute erhaltenen Gebäudeteile sind der stattliche Bergfried und das sogenannte „Hohe Haus“ (Fertigstellung im Jahre 1349/50).

Die Burg fungierte als Zwingburg, da man von ihr aus die „Heerstraße ins Reich“ sperren sowie Handel und Verkehr nach Süden hin verhindern konnte. Durch die Errichtung eines Amtes diente die Burg zudem als Verwaltungsstützpunkt des Landes. Durch kostspielige Kämpfe mit den Welfenherzögen musste die Burg und das Amt im Laufe der Zeit mehrmals verpfändet werde.

Nachdem sich das Domkapital 2600 Gulden von der Bürgerfamilie Brandis geliehen hatte, welche dafür den Geld- und Weinzoll der Marienburg erhielt und die Einkünfte aus den Amtsdörfern, konnte es 1542 die Marienburg von dem damaligen Pfandinhaber Hans von Rheden erwerben. Der 1557 erwählte Bischof Burchard von Oberg eroberte 1559 die Burg, bevor die 1562 dem Domkapital zurückgegeben wurde. In den folgenden Jahren wurde sie von den Dänen belagert (1625/26) und von den Schweden erobert (1632). 1643 gelangte sie wieder in Besitz des Domkapitals. Als die Burg 1657 schwere Sturmschäden erlitt und wiederaufgebaut werden musste, erweiterte man sie. 1711 kam es zur Beschlagnahmung der Burg durch Kurfürst Georg Ludwig von Hannover, der 1715 eine große Steinscheune errichten ließ.

1806 wurde die Marienburg zum Eigentum des westphälischen Staates und zur Staatdomäne erklärt, nachdem das Domkapital von der westphälischen Regierung aufgehoben worden war. Ein Jahr darauf wurde sie an den französischen General Mayer d’Alambert verkauft. Als 1808 das Königreich Westphalen zusammenbrach, machte die hannoversche Regierung den Verkauf rückgängig, wodurch die Burg wieder Staatsdomäne wurde. Ab 1913 wurde sie von Carl Graf als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt und später von seinem Sohn Helmut Graf als Konserven- und Eisfabrik.

Das Kutscherhaus, welches früher auch als Kartoffelwaschhaus und zur Unterbringung der Landarbeiter genutzt wurde, wurde wieder aufgebaut.

Seit 1. April 1933 werden die Räume der ehemaligen Eisfabrik von der Universität Hildesheim gemietet, welche zuerst von dem Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft (Fachbereich Malerei), von Teilen des Instituts für Musik und Musikwissenschaft und von dem Institut für Medien- und Theaterwissenschaft genutzt wurde. Am 1. August 1996 erhielt die Universität weitere Teile der Marienburg zur Nutzung. Seit dem 1. Januar 2003 gehört das gesamte Anwesen zum Stiftungsvermögen der Universität Hildesheim. Mittlerweile befinden sich Seminar- und Büroräume der Institute für Bildende Kunst- und Kunstwissenschaft, Theater und Medien und der Szenischen Künste am Standort Domäne Marienburg. Zudem sind die Werkstätten der Bereiche Druckgrafik/Lithographie und Siebdruck in der sanierten Steinscheune untergebracht, welche das neue Zentrum für Graphische Medien darstellt.

 

Das Schulmuseum

Auch das Schulmusem befindet sich seit 2003 an der Domäne Marienburg. Mit einer historischen Schulstube aus dem Jahre 1900, einem Ausstellungsraum zur Schulgeschichte im Hildesheimer Raum, wechselnden Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen, einer Sammlung von Schulbüchern (1850-1970) und einer Fachbibliothek für Historische Bildungsforschung (ca. 10 000 Bände) ist es ein beliebtes Ausflugsziel von Schulklassen und bietet immer wieder den Rahmen zu verschiedenen universitären Seminaren.

Seit dem Hochwasser 2017 befindet sich das Schulmuseum in den Räumen der Volkshochschule Hildesheim im Erdgeschoss (Pfaffenstieg 4-5). Mal sehen, ob und wann es an die Domäne zurückkehrt.

Das Schulmuseum ist für alle Besucher geöffnet, kostet mittlerweile aber Eintritt!

Öffnungszeiten des Schulmuseums:

Samstag: 11.00 bis 16.00 Uhr

ACHTUNG: Bitte beachtet die jeweils aktuellen Bestimmungen zur Covid-19 Situation!. Evtl. haben sich die Öffnungszeiten geändert oder das Schulmuseum ist gar nicht zu besuchen.

 

Heutige Situation der Domäne

Leider ist die Domäne seit dem Hochwasser im Juli 2017 renovierungsbedürftig, sodass viele Seminare an den Hauptcampus verlegt werden mussten. Das Hofcafe hatte zwischenzeitlich wieder geöffnet, ist seit November 2020 jedoch in den Räumlichkeiten vom Nil untergebracht und wird erst 2021 an die Domäne zurückkehren.

 

VORSICHT!

Die Uni beginnt immer um viertel nach (8:15 Uhr) und endet alle 1 ½ Stunden um viertel nach (9:45 Uhr). Zu diesen Zeiten kann es hier besonders muggelig sein. Im Moment finden allerdings noch bis mindestens August 2021 fast alle Seminare - bis auf wenige Ausnahmen - online statt.

Es muss zu keiner Zeit Privatgrundstück betreten, Zäune überstiegen, geklettert oder die Gleise betreten werden!

Additional Hints (Decrypt)

Erpx qvpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)