Hier unterhalb des Mühler Kopf mit einer Höhe von 314 Metern, einem Nachbarn unseres Buchenbergs (331) zwischen Hageböllinger Kopf (325) und Haufer Kopf (308) ist der Cache versteckt. Diese vier Berge bilden die Grundsäulen der Gevelsberger Stadtwaldes.
Der Gevelsberger Statdtwald ist das größte Hainsimsen-Buchenwald-Gebiet im Nordwesten des Naturraumes. Von der Gesamtfläche entfallen etwa 230 Hektar auf geschützte Flächen bzw. FFH (Fauna-Flora-Habitat)-Lebensräume. Charakteristisch sind die weiten Buchen- und Eichenwälder mit einem Stammdurchmesser von bis zu 80 Zentimeter in manchen Bereichen. In den zahlreichen kleinen Bachtälern, die das Waldgebiet von den Höhen bis in die Niederungen durchziehen und regelrechte Kerbtäler bilden, finden sich Erlen- und Eschenwälder. Neben diesen FFH-Lebensräumen kommen durchgewachsene ehemalige Eichen-Birken-Niederwälder vor, in kleineren Anteilen auch Bergahorn-, Weymouthkiefern-, Fichten- und Lärchenbestände, daneben Obstweiden. In breiteren Tälern werden die Auen zum Teil als Weiden genutzt, kleinflächig treten brachgefallene Feuchtweiden auf. Vorherrschender Lebensraumtyp ist der Hainsimsen-Buchenwald, der durch seine Artenarmut in Bezug auf Bäume und Gefäßpflanzen gekennzeichnet ist. Zahlreiche seltene Vogelarten sind im Gevelsberger Stadtwald heimisch. Neben dem Rotmilan, dem Wespenbussard und dem Schwarzspecht und mittlerweile wohl auch dem Uhu, finden sich auch eher häfigere Arten wie der Grünspecht, die Hohltaube und der Waldkauz in den Buchenbeständen wohl. Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen und zeichnet sich durch ein gut ausgebautes Wander- und Forstwegenetz und viele, durch den Sturm Kyrill" entstandene "Landschaftsfenster", sowie ein Wildgehege aus.
(Text / Auszüge von Biologische Station im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. )
Der Vollständikeit halber: "Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden"
Happy Hunting!