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Architekt(o)ur - Stadtmöbel [Virtual Reward] Virtual Cache

Hidden : 8/19/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Architektur-Cache zum Mit- und Nachmachen


Architekt(o)ur - Stadtmöbel [Virtual Reward]


This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between August 24, 2017 and August 24, 2018. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache.
Dieser virtuelle Cache ist Teil einer begrenzten Zahl von zwischen dem 24. August 2017 und dem 24. August 2018 erstellten Virtual Caches. Nur 4000 Cache-Besitzern wurde die Möglichkeit gegeben, einen virtuellen Cache zu veröffentlichen.


Als wir im August 2017 diese Anerkennung erhalten hatten, waren wir einerseits überrascht und andererseits etwas ratlos hinsichtlich des Themas, das sich dafür eignen könnte. Wir kamen zu dem Schluss, dass ein Cache ohne Dose und Logbuch am ehesten für ein Abenteuer im urbanen Raum spricht, wo es eine Reihe vielgestaltiger Objekte gibt, die trotz (oder gerade wegen) ihrer ständigen Verfügbarkeit häufig unbeachtet bleiben: Stadtmöbel. Sie ordnen und erleichtern unser Leben, machen es sicherer und angenehmer und haben es deshalb verdient, einmal im Mittelpunkt zu stehen, sei es auch nur in einem Geocache.
Und: Stadtmöbel gelten als Arbeitsfeld der Architektur. Das passt in unser Konzept. Ihr erinnert euch vielleicht an unseren ersten Cache aus der Reihe „Architekt(o)ur“ GC758AH: Stabilität, Nützlichkeit, Anmut und Schönheit.

So ist dieser Virtual Cache unser zweiter in einer Serie geworden, die sich in loser Folge diesem Thema widmet. Wir laden alle Interessierten dazu ein, nicht nur Freude am Finden zu haben, sondern bei Interesse auch eigene Caches beizusteuern, damit wirklich eine Architekt(o)ur entsteht. Es wäre schön, wenn aus dem jeweiligen Titel die Zugehörigkeit zur Serie hervorgeht, Bedingungen stellen wir jedoch nicht. Schließlich ist das Legen eines Caches auch eine Art Kunst. Und die verträgt bekanntlich keine Gängelei.

Die Aufgabe
Begebt euch auf eine 6-Stationen-Tour durch Hoyerswerda und sammelt an jedem Objekt die unten beschriebenen Informationen ein. Dabei solltet ihr (je nach Fortbewegungsart und Zusammenstellung der Zwischenziele) mit einer Gesamtdistanz zwischen 5000 und 6500 Metern rechnen. Wer per Cachemobil unterwegs und nicht ortskundig ist, nutzt zum Besuch der Möbel 1 und 4 am besten einen der im Listing verzeichneten Parkplätze. Alle anderen Objekte sind ausreichend mit "eigenen" Parkmöglichkeiten versehen.
Am Ende des Stadtrundgangs stehen sechs Zahlen auf eurem Notiz-Zettel. Wandelt diese nach dem Schema A=1 ... Z=26 in Buchstaben um und bildet daraus ein Sechs-Buchstaben-Wort, das etwas mit dem Thema Architektur zu tun hat. Die Reihenfolge, in der ihr die Möbel ansteuert, ist für den Erfolg nicht entscheidend. Sie wird aber wahrscheinlich ein Ergebnis liefern, das noch geordnet werden muss. Wer dabei Hilfe braucht, nutzt einen Scrabble-Automaten im Netz. Die Log-Bedingungen findet ihr ganz unten.

Möbel 1
Hier geht es um einen Gebrauchsgegenstand, den alle Hersteller von Stadtmöbeln in verschiedenen Ausführungen anbieten, und der nicht ausschließlich aber vor allem im urbanen Raum anzutreffen ist. Er könnte als Inbegriff des Stadtmöbels gelten und wird von Jugendlichen häufig anders benutzt als von der älteren Generation. Dieses Exemplar hier ist für alle Altersgruppen offen.
In anderer Bedeutung ist der Gegenstand immer mal wieder mit einem vorangestellten "bad" in den negativen Schlagzeilen zu finden. Wird er von Muscheln gebildet, sollte man beim Baden seine Füße schützen. Besteht er dagegen komplett aus Sand, fühlt er sich sehr angenehm an und kann sogar lebensrettend sein, wenn man beim Schwimmen seine Kräfte überschätzt hat. Mitunter beherbergt der Gegenstand auch Daten. Im Mittelalter wurde er im Zusammenhang mit Folterungen genutzt, und in manchen Sportarten dient er heute zur Sanktionierung von Verstößen.
Wie groß ist das Innenmaß in Dezimetern zwischen den beiden oberen Enden des Edelstahl-Profils an der Rückseite des Objekts?

Möbel 2
Ihr steht am Fuße einer „RSL 1“. Dieses Stadtmöbel versprüht neben seinem Hauptmedium mit Welle-Teilchen-Charakter in unseren Wohngebieten vor allem seinen ostalgischen Charme. Sein „Stamm“-Material wird heute für diese Anwendung wahrscheinlich nicht mehr eingesetzt. Und wenn, dann macht sich bestimmt niemand mehr die Mühe, es mit acht Kanten zu versehen.
Vereinzelt kann man beobachten, dass heimische Vögel den Raum unter der Stahlblech-Abdeckung, in dem sich die elektrischen Vorschaltgeräte befinden, als Brut- und Nistplatz nutzen. Sie nehmen den Möbel-Begriff offensichtlich wörtlich.
Es gibt in Hoyerswerda noch eine Vielzahl gut erhaltener Exemplare dieses Typs, die zuverlässig ihren Dienst tun. Wir haben uns dennoch für dieses entschieden, damit ihr die damit verbundene Aufgabe ungestört erledigen könnt:
Zu ermitteln ist die Gesamthöhe in Metern. Rundet das Ergebnis bitte auf den nächsten vollen Meter ab. Wenn ihr dabei nicht supermodern mit einem Laser-Messgerät vorgehen wollt, informiert euch zuvor über Alternativen unter den Suchbegriffen „Försterdreieck“, „Stockpeilung“ oder „Baumfäll-Methode". Klettern scheidet aus!

Möbel 3
An diesem Punkt präsentiert sich euch ein Stadtmöbel, das zum Bereich der Außenwerbung gehört. Die ursprüngliche Idee dazu hatte der Berliner Drucker und Verleger Ernst Litfaß, der 1854 die Aufstellgenehmigung erhielt und Namensgeber der Einrichtung wurde. Derartige Installationen sollten der damals um sich greifenden Wildplakatierung entgegenwirken.
Die beeindruckenden Zylinder gibt es noch heute, sowohl in der Urform als auch in Hightech-Ausstattung. Dieser Cache hatte an einer anderen Stelle bis Anfang Juni 2020 ein solches Exemplar mit stetig wachsendem Umfang zum Gegenstand. Dann folgte mit dessen Abbau der Wechsel zu einem eckigen Werbeträger.
Die Branche, die mit derartigen Stadtmöbeln ihr Geld verdient, orientiert sich streng an der DIN-Norm für Papierformate. Dennoch gibt es bauartbedingte Unterschiede, was die tatsächlich werbewirksame Fläche angeht.
Ermittelt hier die Höhe des Sichtfensters, in dem das Werbe-Plakat zu sehen ist. Es wird durch einen grauen Rahmen begrenzt. Rundet dabei auf volle Dezimeter ab. Alternativ könnt ihr die Breite der Plakette mit der Firmenbezeichnung des Betreibers am Fuß des Stadtmöbels messen. Hierbei ist auf volle Zentimeter abzurunden.

Möbel 4
Auf dem Marktplatz der Hoyerswerdaer Altstadt befindet sich ein Stadtmöbel aus Sandstein, auf dessen wasserspendender Säule ein bronzenes Paar in sorbischer Bauerntracht zu sehen ist, und das landläufig „Sorben_ _ _ _ _ _ _“ genannt wird. Es handelt sich um ein Werk des Bildhauers Jürgen von Woyski aus dem Jahr 1980. Der Künstler hat 45 Jahre in Hoyerswerda gelebt, sehr aktiv an der Stadtgestaltung mitgewirkt und dieses Objekt „Sorbischer _ _ _ _ _ _ _ mit Paar“ genannt. Das Kunstobjekt befand sich zunächst im Hof der Ortenburg in Bautzen, bevor es 1994 seinen heutigen Standort erhielt.
(Den echten „Sorben_ _ _ _ _ _ _“ gibt es ebenfalls. Er wurde bereits im Jahr 1977 von Jürgen von Woyski geschaffen, besteht aus Steinzeug und ziert den Fußgängerbereich in der Spremberger Straße in Cottbus.)
Der Trog des Objekts ist mit Bronze-Reliefs verziert. Wie viele Tiere sind darauf insgesamt abgebildet?

Möbel 5
An dieser Freizeiteinrichtung gibt es eine auffällige Häufung von Stadtmöbeln, mit deren Hilfe die Besucher ihr umweltfreundliches Fortbewegungsmittel gesichert abstellen können. Möglicherweise hängt das mit dem in unmittelbarer Nähe vorbeiführenden 260 Kilometer langen Frosch_ _ _weg zusammen.
Die gesuchten Vorrichtungen sind in 6 Gruppen angeordnet. Innerhalb jeder Gruppe sind die seitlichen Abstände der einzelnen Elemente zueinander annähernd gleich.
Konzentriert euch auf die 5 Gruppen vor der langen Nordost-Front des Gebäudes. Ermittelt die zahlenmäßig stärkste und teilt den Wert durch 2.

Möbel 6
Die meisten Städte verfügen an viel frequentierten Plätzen über ein solches funktionales Stadtmöbel. Dieses hier besteht aus Edelstahl und wurde 1980 durch Peter Bathke in der Künstlerischen Produktionsgenossenschaft (KPG) "neue form" in Seidewinkel gefertigt. Die Künstler dieser kreativen Genossenschaft sind für viele weitere sehenswerte Details verantwortlich, die Einrichtungen und Bauten sowohl in Hoyerswerda als auch darüber hinaus an vielen Orten der neuen Bundesländer schmücken. Das Innenleben geht auf das Engagement des VEB ROBOTRON-Elektronik Hoyerswerda zurück, weshalb dieses Objekt von den älteren Einwohnern der Stadt noch immer als ROBOTRON-_ _ _ bezeichnet wird.
Neben den von einer solchen Einrichtung zu erwartenden Daten liefert dieses Stadtmöbel in regelmäßigem Rhythmus noch einen weiteren aktuellen Wert.
Ihr sollt herausfinden, wie viele Sekunden jede der beiden Informationen jeweils angezeigt wird. Diesen Wert multipliziert bitte mit 1,5.

Die Log-Bedingungen
Sendet das Lösungswort bitte an die in unserem Benutzer-Profil genannte Mail-Adresse oder nutzt dazu das Message-Center. Ist die Lösung korrekt, erteilen wir als Antwort darauf die Log-Freigabe. Zu einem gültigen Logeintrag gehört ein Bild, das euer GPS-Gerät oder einen Zettel mit eurem GC-Nickname am Möbel 3 zeigt. (Euer Gesicht muss dabei nicht erkennbar sein.) Logs ohne diese Legitimationen werden gelöscht.

Wir wünschen euch viel Spaß auf dieser Erkundungstour und darüber hinaus allzeit HAPPY HUNTING!

Quellen
Wikipedia
Stadtarchiv Hoyerswerda
http://www.hoyerswerda-lese.de
http://www.juergen-von-woyski-stiftung.de


Additional Hints (No hints available.)