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Castrum Caofstein 👻1205 Virtual Cache

Hidden : 3/2/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Update vom 24.02.2025:
Die Frage nach den drei Zeichen wurde gestrichen. Es wurde zu oft missverständlich aufgefasst. Anscheinend ist es nicht so einfach, das Wort Zeichen richtig auszulegen.
Ihr müsst jetzt nur noch den Wegpunkt 1 aufsuchen, um die Jahreszahl herauszufinden. Dann noch ein Foto und ein Gedicht und die Sache ist hieb- und stichfest.

Viel Spaß noch.
Fred Bull


Und nicht vergessen: Blockparty GCB0407 am 06.09.2025 in Wörgl

Eine Geisterburg in einem virtuellen Spiel?

Nein, natürlich nicht. Die Festung Kufstein gibt es tatsächlich. Und man sollte sie sich nicht nur im Internet ansehen, sondern am besten direkt vor Ort. Und es ist auch notwendig, um den Virtual loggen zu können. Und gebt es zu: draußen fängt das Leben an, stimmt's?
 
Virtuell oder Virtual, das ist hier die geistvolle Frage. 
 

Die Festung Kufstein ist das Wahrzeichen der Stadt Kufstein und zählt zu den imposantesten mittelalterlichen Bauwerken Tirols.
 

1205 wurde die Festung das erste Mal urkundlich als „Castrum Caofstein“ erwähnt. Sie war damals im Besitz der Bischöfe von Regensburg.

Ab 1415 verstärkte Herzog Ludwig der Gebartete die Befestigungen.

Im Jahr 1504 belagerte der spätere Kaiser Maximilian I. die Stadt und Festung Kufstein und eroberte diese auch. Er ließ die Anlage neu errichten und zur Festung ausbauen.

1703 fielen die Bayern in Tirol ein und eroberten dabei auch die Festung Kufstein, mussten diese allerdings bereits im darauffolgenden Jahr wieder räumen, nachdem sich die Tiroler Bauern gegen die bayerische Besatzung erhoben hatten. Infolge des Pressburger Friedens gelangte die Festung dann 1805 zusammen mit ganz Tirol erneut unter bayerische Herrschaft, ehe sie schließlich ab 1814 endgültig österreichisch wurde.

Im Kaisertum Österreich und in der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie diente die Festung als Gefängnis für zahlreiche ungarische Dissidenten, darunter Ferenc Kazinczy (1799–1800), Gregor Czuczor (1850–1851) und Sándor Rózsa (1859–1865).
Quelle: Wikipedia


 


Historische Darstellung der Belagerung der Stadt und Festung Kufstein durch Maximilian I. (1504) (Quelle: Wikipedia)


Rathaus Kufstein

Um diesen Virtual loggen zu können, müsst ihr runter von der Couch und vor Ort sein, sprich im Zentrum von Kufstein.
Die Header-Coords zeigen lediglich die Location an, wo der virtuelle Geist wohnt. Ihr braucht nicht ins Festungsgelände und Eintritt bezahlen. Wer auf die Burg will (was durchaus zu empfehlen ist), muss als "Nichtkufsteiner" Eintritt zahlen. Ihr könnt alle Aufgaben auch außerhalb des Festungsgeländes lösen.

Schickt die Antworten an meinen Account (Nachrichtenfunktion),

das Foto/die Fotos und euer kleines Gedichtchen, solltet ihr bitte eurem offiziellen Log beifügen.


Hier sind die Aufgaben/Fragen:

1. Geht zum Wegpunkt 1 und findet die STEINTAFEL mit der Zahl 1792. Wie alt war die Landrichterin?

2. FOTO: schießt ein Foto von euch oder eurem GPS mit der Festung Kufstein im Hintergrund (Perspektive egal, d.h. ihr könnt auch aus einer größeren Entfernung, z.B. vom Zellerberg, der Innbrücke oder anderen Plätzen aus fotografieren).
Auch ein kleiner
GEIST als Tribut an den Virtual-Cache (gebastelt, gemalt, Plüschgeist oder ihr im Bettlaken) würde uns von eurer Kreativität schwerstens überzeugen.

3. Zum Abschluss dürft/müsst ihr noch ein bisschen kreativ sein. Schreibt uns im Log ein kleines GEDICHT über Kufstein, der Festung oder dem virtual Geist, Länge egal. also mind. einen Zweizeiler oder so
 
z.B. Ein Tag in Kufstein, oh wie schön,
hier kann man super cachen geh'n.

Kann aber auch länger sein.
 
Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Geist der Festung und freuen uns schon auf eure kreativen Ideen bzw. Logeinträge und Fotos. Danke an Groundspeak für die Möglichkeit, alte Dinge neu erstrahlen zu lassen.

Happy hunting,
die Rastaman&Bull-Corporation (rouli01 und Fred Bull, Creators of "Castrum Caofstein 1205")

Und vergesst nicht auf das Foto.
Logs ohne Foto und ohne Gedicht werden kommentarlos gelöscht (sind eben Log-Bedingungen).

Hier als Beispiel MEIN Gedicht:

1. Akt:
Ich liebe Geistergeschichten
deshalb ging ich unlängst mit Neffe und Nichte
auf die Festung Kufstein im Tiroler Land
um den Gruseligen zu treffen im Bettlakengewand.

Also Taschenlampe und die für die Stirn geschnappt
so ein Geist ist am besten mit Licht ertappt
die schwere UV-Lampe auch noch mit
eingehakt knapp neben dem Schritt.

So stapften wir spätnächtens auf das Kastell
achja, unser Hund war auch noch mit, der mit dem Flauschefell
eine Pistole mit geweihten Silberkugeln
hatten wir nicht mit, die konnten wir höchstens googeln.

Aber wir hatten ja keine Angst vor Geistern
Zauberern, Hexen und Hexenmeistern
vor Wölfen, Wer oder was sie auch sind
oder vor Chucky, dem bösen Kind.

Fünf vor zwölf kamen wir oben an
wo man in den Stollen gehen kann
wir strahlten mal zur Vorsicht rein
die Luft war genauso, eben rein.

Naja, etwas muffig allemal
sehr nieder und furchtbar schmal
man musste die Köpfe einziehen und auch
zumindest ich, den Bauch.

Es herrschte eine sehr nervenaufreibende Totenstille
wir hatten wie Katzen geweitete Pupillen
konnten fast nichts sehen
Nebel umschlich uns beim Gehen.

Und in diesen stecknadelgehörgeschädigten stillen Momenten
erzitterten plötzlich die felsigen Tunnelwände
ein Röhren und Raunen schallte durch die Gänge
und verkleinerte die Höhe und Enge.

Was war das denn? Was konnte das sein?
War der Geist so groß oder war er etwa nicht allein?
Mit allem hatten wir gerechnet, an alles gedacht
doch nicht an so was Reales um Mitternacht.

Unsere Lampen erloschen mit einem Mal
ich konnte keinen Batterienwechsel machen, sehr fatal
es war stockdunkel, nein schwärzer noch
so schwarz wie in einem schwarzen Loch.

Sämtliche Energie wurde aufgesaugt
auch unsere Muskeln fühlten sich an wie ausgelaugt
unser Geist schien auch zu leiden
erkannte ich mit einem Blick auf meine Begleiter, die armen Beiden.

2. Akt:
Mit schmelzenden Gedanken
kamen unsere Körper ins Wanken
wir hielten uns an den Wänden
und auch Händen
und sanken zu Boden in den Moder
Morast, Staub – und/oder…

Vor uns glomm jetzt ein kleines Licht auf
erst nur sehr zaghaft, dann schien es stärker auf unser Gesicht drauf
bis es ganz rapide übermäßig hell war
wir hielten unsere Arme vor die helle Gefahr.

Die Dinge veränderten sich akut
wir hatten zu viel Angst in unserem Blut
sie schien uns zu vergiften, zu töten
wenn wir ihr nicht schnell Paroli böten.

So gaben wir uns die Hände und rissen uns zusammen
oder zusammen an den Händen in Gottes Namen
machten die Augen auf und sprachen die Beschwörungsworte
auf dass wieder aufging die Höllenpforte.

Und der Geist zurückgedrängt werden konnte
es war wichtig, dass wir jedes Wort richtig betonten
mit der freien Hand öffnete ich eine Lock/Lock-Dose
entnahm ihr eine silberne, geweihte Rose.

Ich hielt sie wie ein Kreuz vor mich hin
etwas oberhalb von meinem Kinn
weiter sprachen wir die Formel der weißen Magie
von Josef, Jesus und Marie.

Das Licht wurde tatsächlich schwächer
er wurde in die Knie gezwungen, Pienzenauers Rächer
bis es schließlich ganz erlosch
Ha! Dem Geist volle in die Gosch!

Ein Tritt noch nach? Damit er und seine Kumpane dort für immer bleiben?
Ach Blödsinn, nur nicht übermütig werden und übertreiben
schnell den Zettel in der Dose unterschrieben
ach, die Nerven sind ganz schön aufgerieben.

Könnte uns das einer früher sagen
bei Virtuals ist gar nicht in Dosen einzutragen
hätten wir uns den ganzen Wirbel ersparen können
konnte ich entkräftet nur noch stöhnen.

Wir schlugen knapp vor eins zu Hause auf
kurz vor der Tür noch einmal durchgeschnauft
dann rein in das gute Haus
Elisabeth sagte erschrocken: „Wie seht ihr denn aus?“

Ein Blick in den Spiegel ließ uns erschauern
wir waren weiß wie die Friedhofsmauern
wir sahen beinahe aus wie Geister
so können wir uns nicht blicken lassen, Scheibenkleister!

Würden wir erneut einen Festungsgang probieren
und würde man uns dabei fotografieren
stünde am nächsten Tag in allen Medien:
„Kufstein hat wirklich einen Geist oder sonst einen Alien!“
Manfred Weidner
2018-03-05
12:00


 

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