Späte Einsicht
Friedrich bog um die Ecke und fand sich nichts Böses ahnend auf einer Straße wieder, die er eigentlich meiden wollte. Oft genug wurde er nicht nur von seiner Mutter davor gewarnt hierher zu kommen. Eigentlich war es ihm auch klar, dass von hier eine Gefahr ausgeht aber er hatte sich, wie so oft, mehr auf sein Glück verlassen, als wirklich aktiv dagegen zu steuern. Schlussendlich hatte er den Gedanken, dass ihm etwas passieren könnte, total verdrängt. Doch jetzt stand er plötzlich vor diesem roten Haus. Es war ihm sichtlich unbehaglich zumute. Zorn und Wut über sich selbst und die ganze Welt stieg auf einmal in ihm auf. Zorn, weil er die Gefahr sah und Wut über sich selbst, weil er doch besser auf seine Mutter hätte hören sollen. Am liebsten hätte er alles rückgängig gemacht aber das war nun beim besten Willen nicht mehr möglich. Wie so oft in diesem Leben lassen sich einmal eingeschlagene Wege nicht mehr umkehren und man muss die Folgen tragen, seien sie gut oder böse. So rief denn Friedrich aus: „Wäre ich doch bloß bei meiner redlichen Arbeit geblieben und hätte mich nicht auf diese Zeitvergeudung eingelassen!“ In diesem Moment wurde ihm schmerzlich bewusst, dass er pleite war und von niemandem mehr Hilfe erwarten konnte.
Er hatte nichts mehr. -- Null! --Nix! -- Nada! -- Zilch!
Was wird hier gespielt?
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BWW=X bei a=1, b=2, c=3, ..., z=26 ä=27, ö=28, ü=29, ß=30
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